Niederländisch #67

Vandaag hebben mijn lerares en ik een verhaal over Anansi gelezen. Anansi is een spin; zijn mythe komt oorspronkelijk uit Afrika en de slaven brachten het mee naar Suriname, waar de mensen het nog verder uitbouwden. Vandaag hebben we gelezen hoe Anansi geprobeerde om all de slimheid ter wereld te kopen zodat niemand slimmer dan hem was – maar hij moest uitvinden dat zijn zoon dan tog nog slimmer dan hij was.

Dat veroorzakte dat ik aan het Duitse fabel van de vos en de raaf moest denken. Een raaf zit in een boom en heeft een stukje kaas in zijn snavel. Er komt en vos en zegt: „Ich heb gehoord dat raven zo mooi kunnen zingen, maar dat kan tog niet kloppen, hoor? Ik geloof dat niet!“. De raaf voelt zich heel bijzonder en wil de vos graag tonen hoe goed hij kan zingen, maar in hetzelfde moment toen hij zijn snavel opent om te zingen, valt de kaas eruit, en nu kan de vos de kaas eten en de raaf niet.

Niederländisch #66

Diese Woche habe quasi gar kein Niederländisch gemacht. Der Baum bei Duo ist golden und da klicke ich nur ab und zu ein Wiederholbubbel durch. Meine Lehrerstunde war sehr produktiv – wir haben 45 Minuten lang über Corona geredet. Da konnte ich schon ganz gut mithalten. Bei einer Leseverständnisübung danach hatte ich aber so meine Probleme. Gerade wenn wir erstmal gemeinsam laut lesen, bin ich so mit der Aussprache beschäftigt, daß mir der Inhalt ziemlich durch die Lappen geht. Macht nix, muß ich noch üben.

Niederländisch #64

Ich bin jetzt bei Duolingo beim letzten Skillbubbel angekommen und es fühlt sich immer noch total schräg an, daß ich den ganzen Kurs bald fertig habe. Fühlt sich überhaupt nicht so an, als hätte ich schon soviel gelernt, allerdings habe ich diese Woche einige Videos geguckt, z.B. über die Hünengräber in den Niederlanden, und gemerkt, daß ich doch den Großteil schon verstehe.

Vokabeln habe ich auch wiederholt. Viele, die ich mir aus dem Babbelkurs rausgeschrieben hatte, kann ich immer noch nicht :pale:Ich stiere dann auf die Worte und es passiert einfach nichts, weil sie auch nicht in irgendeinen Kontext eingebunden wären. Bei den Vokabeln, die ich mit Duolingo lerne, bleibt durch die Sätze und die Wiederholung gleich mehr haften.

Das Gemeine ist, daß Duo mir dieser Tage Sätze mit Poffertjes beigebracht hat und ich jetzt ganz dringend welche essen will, mit Butter und Grand Manier. Ich versuche jetzt, der Versuchung zu widerstehen, ein Poffertjeseisen zu kaufen 😉

 

Niederländisch #62

Endlich habe ich mal wieder Vokabeln wiederholt und bin mit der Quote der Gemerkten auch zufrieden 🙂 Bei Duolingo habe ich diese Woche weniger als normalerweise gemacht, aber ich glaube, das liegt daran, weil ich mich noch nicht dazu bereit fühle, den Kurs abzuschließen, und das Ende schon so nah ist :-?

Meine Lehrerstunde war wieder sehr nett. Wir haben über künstliche Fingernägel und die Zeugen Jehovas geredet. Eigentlich sind Lehrer dazu angehalten, nicht mit Schülern über persönliche Beziehungen und Glauben zu sprechen, und ich bin meiner Lehrerin dankbar, daß sie das doch tut, weil ich dabei sehr interessante weitere Themen anschneiden kann, was meinen Kommunikationsskills hilft. Aber ich merke doch auch, wie viel Missionseifer in vielen Christen steckt.

Der Text, den ich als Hausaufgabe verfaßt hatte, war – wie das bei mir immer so üblich ist – an den Stellen fehlerhaft, an denen ich mir sicher war, und bombig, wo ich dachte, ich hätte bestimmt sehr viel falsch gemacht. Der schriftliche Ausdruck klappt inzwischen ganz gut und ich merke auch, daß ich mich oftmals an besondere Wendungen erinnere (z.B. mit dem Verb zetten oder het slaat nergens op oder bekend staan om oder so). Wenn ich Niederländisch spreche, bin ich mir immer noch sehr unsicher, teilweise bei Kleinigkeiten. Meine Lehrerin wies mich z.B. darauf hin, daß ich oft „hebt“ statt „heeft“ sagte, worauf ich inzwischen ganz besonders achte, denn eigentlich weiß ich es ja besser.

Niederländischer Text #13: Waarom ik niet bang ben fouten te maken

Toen ik nog op school was zat, was ik wel bang daarvoor om fouten te maken, speciaal voral omdat er veel mobbing gepest werd in mijn klas gebeurde. Toen ik ouder was (werd), heb ik besloten dat ik graag een paar vreemde talen wilde leren, en ik begon met Duolingo. Maar binnenkort (binnen korte tijd) vond ik uit dat het niet genoeg is de lessen bij Duolingo te volgen maken, maar dat ik hulp nodig had om een taal echt te leren spreken. Aan het begin voelde ik mij nog vaak onzeker toen ik een foutje maakte, maar ik dacht ook dat ik tog niet met een leraar zou werken als ik deze taal al kon spreken! En ik denk ook dat ik altijd iets leer als ik een foutje maak – ik vind het beter om een fout te maken als niets te leren (en vele fouten maakt men niet zo vaak als men denkt, omdat men snel begrijpt wat juist is). Ik moet ook toegeven dat ik me soms slecht voel wanneer de leraar iets vraagt en niemand durft iets te zeggen 🙂 Daarom begon ik ermee, vaak te proberen om te praten. Alles wat ik zeg helpt mij daarmee om een taal beter te begrijpen en te spreken. Het is als een reis: niet iedere stap is juist, maar de reis kan tog heel mooi zijn.

Een foutje te maken zegt niets over jezelf, het is niet verbonden met jouw waarde, met jouw menselijke waardigheid of zoiets, en daarom is het ook niet erg en foutje te maken. Een taal te leren is zulk een geweldige mogelijkheid: eigenlijk leert jij niet alleen een taal maar ook veel over verschillende culturen en het alledaagse leven van andere mensen. En ik zou niet toelaten dat niet te ervaren omdat ik bang ervoor ben om fouten te maken.

Niederländisch #61

Meine Lehrerstunde diese Woche war recht produktiv und ich bekam zur Abwechselung auch mal das Gefühl, daß ich auf bereits Gelerntes zurückgreifen konnte, um relativ spontan Dinge wie die Begrüßung, den Abschied und allgemeine Nachfragen zu formulieren.

Bei Duolingo habe ich vier neue Skills angefangen, aber noch keinen wieder vergoldet. Vokabeln habe ich nicht wiederholt, da habe ich gerade überhaupt keine Lust zu…

Meine Lehrerin hat mich gefragt, ob ich nicht mal einen Hausaufgabentext darüber schreiben will, warum es mir nichts ausmacht, beim Sprechen Fehler zu machen. Sie erhofft sich davon Informationen oder Tricks, die sie an andere Schüler weitergeben kann. Tatsache ist aber eigentlich nur, daß es mir einfach nichts mehr ausmacht, wenn ich Fehler mache. Früher, auch in der Schule, war das anders. Heute merke ich z.B. in meinen Sprachkursen, daß viele Leute lieber schweigen als zu riskieren, einen Fehler zu machen, und dann sehr froh sind, wenn ich mich zum Deppen mache, wenn ich versuche, einen Satz zusammenzuklempnern oder auf eine schwierige Frage zu antworten. Sie nehmen dann gern die damit übermittelte Information an, würden sich aber selbst nie in die „Gefahr“ bringen, als inkompetent dazustehen. Ich bin mir meiner eigenen Inkompetenz absolut bewußt – sie ist ja nun auch gerade der Grund dafür, daß ich Lehrerstunden buche oder einen Kurs belege -, und die werde ich nur überwinden können, wenn ich Scham ablege und einfach spreche. Ich weiß schon, daß das nicht immer wirklich einfach ist, aber ohne zu sprechen, lernt man halt keine Fremdsprache.

In meinen Fremdsprachen bin ich wie ein Kind, in meiner Muttersprache ein Erwachsener. So ist das eben und das macht doch auch den Reiz aus. Also, daß es eine immerwährende Reise ist, neben der Mutter- auch noch Fremdsprachen zu lernen.

Niederländisch #60

Im Gespräch fühlt sich mein Niederländisch fragmentiert an. Ich habe noch keine Satz-Sicherheit, keinen Standardfloskeln – alles will einzeln erarbeitet werden. Das macht die Lehrerstunden sehr anstrengend. Ich notiere viel und versuche, neue Dinge direkt wieder anzuwenden.

Bei Duo habe ich drei Skills vergoldet. Noch neun Skills, dann ist der NL-Kurs vollendet.

Niederländisch #59

Diese Woche hat Duo mir die mit Abstand langweiligste Lektion ever vorgesetzt: Politik. Und jede einzelne Runde besteht dann auch noch aus sechs Lektionen, örks. Ich bin direkt weitergeeilt und komme jetzt immer mal wieder, um an diesem Skill zu arbeiten, aber ich merke sehr deutlich, daß ich mir kaum was merken kann, weil ich das soooo öde finde… 🙂

Gar nicht öde war meine Lehrerstunde heute. Wir haben uns 50 Minuten frei unterhalten (bittere Gemüsesorten, Lesen und Bücher) und dann noch eine Hörverständnisübung gemacht. Meine Lehrerin fragte mich, was ich denn meine, wieviel Prozent ich verstanden habe, und ich sagte: 60. Tatsächlich stellte sich dann nach dem angegliederten Test heraus, daß es haargenau 60% waren 8) Das wollen wir jetzt mal öfter machen.