Use What You Have #16

Ich habe in letzter Zeit ziemlich viele Haushalts-Frugalismus-Geldspar-undsoweiter-Videos bei YouTube geguckt. Zum Teil finde ich die echt sehr inspirierend, vor allem offenbar, wenn sie von Leuten 40+ gemacht werden. Bei den jungen YT-Sparfüchsen fehlt es mir immer an den verbindenden Elementen, denn ich gebe per se kein Geld für Coffee To Go oder Fitnesstudios aus, also kann ich da auch nix sparen oder optimieren. Vielleicht sieht man an dieser Stelle die generation gap ganz besonders, denn es scheint schon so ein gewisses Muster dabei zu geben, wofür junge und ältere Menschen (zu denen ich mich auch zähle) ihr Geld ausgeben bzw. wie sie allgemein mit Geld und Gütern umgehen.

Viele Dinge, die frugallebende Menschen machen, gehen mir allerdings auch zu weit. Es gibt schon ein paar Dinge, für die ich Geld ausgebe, weil sie mein Leben angenehmer machen oder bereichern, wie etwa die Lehrerstunden oder Amazon Prime (das habe ich vor allem deswegen, weil ich die meisten Dinge online bestelle – ich habe das schon gemacht, bevor es unter Corona ein Trend wurde, lol!). Umgekehrt leiste ich mir viele Dinge nicht, die für andere wichtig sind, z.B. eben Coffee To Go, Streamingdienste oder Wellness-Behandlungen wie Nägelmachen, Massagen oder so. Ich bin in der privilegierten Position, daß ich nicht frugal leben muß, sondern lediglich die Entscheidung getroffen habe, genauer hinzuschauen, wofür ich mein Geld ausgebe. Mit meiner Behinderung sind ein paar Extraausgaben verbunden, die ich nicht eindämmen kann, aber ich habe z.B. aufgehört, Geld zu spenden (und auch die scheußlichen Gratispostkarten, die jedes Jahr kurz vor Weihnachten eintreffen, rühren mein schwarzes, verschrumpeltes Herz nicht zum Spenden), und ich versuche, alles, was ich kann, selbst zu machen.

Der lange Stubenarrest wegen dem Schuhscheiß hat starken Einfluß darauf, was ich für mich als wertige Dienstleistungen oder Waren ansehe. Meinem Mann und mir ist es z.B. nicht gelungen, ein Café in unserer Region aufzutun, wo wir uns wohlfühlen und richtig guten Tee und veganen Kuchen bekommen. Ab und an sind wir dann eben in Cafés gegangen, die nur so mittelprächtig waren oder deren Speisen nur okay, aber nicht überzeugend gewesen sind, und ich denke, das werden wir uns in Zukunft klemmen. Allgemein haben wir festgestellt, daß es ganz schön schwer ist, richtig gute Restaurants zu finden, wenn man selbst gern und gut kocht, weswegen wir auch das Essengehen oder -bestellen sehr stark reduziert haben. Naja, uns so gibt es einfach hier und da immer noch Dinge, die mir auffallen und die ich nochmal überdenke. Ich glaube allerdings, daß ich wohl nie auf dem Level der Supersparfüchse ankommen werde, die gefundene 5 Cent in ihre Spardose tun…

Zwei UWHY-Essen waren diesen Monat einander ziemlich ähnlich. Einmal hatten wir geröstete Möhren mit Pasta und einer Tomatensauce, ein anderes mal hatten wir dasselbe mit einem Rest gekochter Linsen in der Sauce 😀 Möhren sind einfach so lang haltbar, daß sie oft am Ende der Woche als Einziges übrig sind. Weggeworfen haben wir schon lange nichts mehr, und darauf kommt es mir an. Ein anderes UWYH-Essen bestand aus einer Tortilla mit vorgekochten Kartoffeln, zu der wir eine bereits im August abgelaufene Tomaten-Paprika-Gläschensauce gereicht haben, zusammen mit einem Schälchen Tapas aus Oliven, Pepperoni und einigen Pflaumen im Speckmantel. Was eben so rumfliegt 🙂 Und zu guter Letzt hatten wir Krautfleckerl, also im Grunde Pasta mit Weißkohl, Zwiebeln, Kabanossi und einer Béchamel mit Senf und Lorbeer.

Diesen Monat haben wir das erste Mal eine Linsensuppe gekocht, wie ich sie noch aus meiner Kindheit kenne, und die Zutaten dafür – Linsen, Suppengrün, Kartoffeln, Petersilie, Zwiebeln und Mettenden – lassen sich so gut bevorraten, daß wir jetzt immer etwas Suppengrün im TK-Schrank haben werden (unsere Petersilie lagert da auch, denn die kaufen wir beim türkischen Supermarkt, wo das „Bund“ eher ein Busch ist, so daß wir es gar nicht so schnell aufbrauchen können).

Auch haben wir in den letzten Wochen öfter mal was gebacken, wie Apfel-Zimtschnecken, Rosinenbrötchen und Vollkornbrötchen, wovon wir immer etwas eingefroren haben. Also, daß ich den TK-Schrank aufgeräumt habe, hat uns echt was genutzt! Die normale Portion bekommen wir nicht schnell genug gegessen, also sind wir dazu übergegangen, gleich die doppelte Menge zu machen, damit wirklich eine große Menge in den Vorrat wandern kann.

Eine weitere Sache, bei der wir jetzt etwas sparsamer dosieren, sind die wöchentlichen Pommes. Schon vor Corona hatten wir ja einen Burgertag etabliert, und der erfreut sich immer noch größter Beliebtheit. Normalerweise hatten wir dazu zwei Packungen Pommes gemacht, aber es reichen auch anderthalb, so daß es von Woche zu Woche einen Überhang gibt. Das ist im Grunde nicht viel – 1,25 € -, aber es läppert sich schon. Direkt billigere Pommes zu kaufen, lohnt sich für uns leider nicht, denn die schmecken uns nicht.

Dann habe ich ein Duschgel angefangen, das ich 2017 in Südfrankreich gekauft habe. Es hatte sich etwas abgesetzt, aber nach dem Schütteln war es wieder tutti und es duftet auch noch ganz normal.

Die Bibliotheken hier bieten derzeit einen Bestellservice an, d.h. sie sammeln einem die bestellten Bücher zusammen und man kann sie dann im Bündel abholen. Das kommt mir sehr gelegen, denn ich bekomme ja nix für mein Geld, wenn wegen dem Lockdown Ausleihen nicht möglich sind. Derzeit habe ich etwa sechs oder sieben Bücher daheim und schmökere mich gemächlich durch. Außerdem habe ich bei Amazon unzählige Klassiker gratis bekommen, die ich auch nach und nach lesen will. Mit dabei sind Verne, Aristoteles, Kant und andere. Außerdem habe ich angefangen, mich der Bücherkiste zu widmen, die ich mir aus dem Spanienurlaub 2018 mitgebracht habe. Mein Ziel ist, bis Jahresende wenigstens mal sechs davon zu lesen (aber ich glaube, es könnten auch mehr werden, denn zwei habe ich schon durchgelesen im Januar).

Bei unserer Dachbodenaufräumaktion ist mir ein Tuch in die Hände gefallen, das ich in unserer alten Wohnung über mein Bett gespannt hatte, und das haben wir jetzt mal gewaschen und gebügelt, denn ich würde es gern mal wieder überm Bett haben (derzeit hängt da ein anderer Vorhang). Mal gucken, wie das wirkt. Das Gute ist, daß ich zwei Gardinenstangen so installiert habe, daß man da im Grunde jede Art von Tüchern oder Vorhängen hinhängen kann, ohne sie extra umnähen zu müssen.

Speiseplan #216

  • Mittwoch: Burger, Pommes, Erbsen
  • Donnerstag: Linsensuppe
  • Freitag: Kartoffeltortilla, Kichererbsen mit Chorizo und Paprika, Oliven, Salat mit Trauben, Pflaumen im Speckmantel
  • Samstag: Reibekuchen mit veganem Kräuterquark, dazu Linsensalat mit Ananas
  • Sonntag: Pizza, dazu Krautsalat mit Äpfeln und Walnüssen
  • Montag: Kohleintopf mit Mettenden
  • Dienstag: UWYH

Speiseplan #215

  • Dienstag: Köfte und Tomatensugo im Fladenbrot, dazu Krautsalat Waldorf-Style
  • Mittwoch: Tomatenkuchen, Würstchen und Rohkost; Orangentiramisù
  • Donnerstag: Hühnchensalat und Ciabatta
  • Freitag: Minestrone mit Broccoli und Lauch
  • Samstag: gebratene Nudeln mit Gemüse und Ei
  • Sonntag: Hasselbackkartoffeln und Linsenstew
  • Montag: Maisküchlein und Kartoffelgratin
  • Dienstag: UWYH

Use What You Have #15

Zur Zeit arbeiten meine Familie und ich uns quer durch unseren Dachboden und werden Zeug los. „Zeug“. So ein kleines Wort, soviel Platz, Energie, Geld und Zeit. Ich bin immer wieder überrascht davon, was alles auftaucht, und wie wenig ich von dem lange nicht mehr Gesehenen behalten möchte. Wenn man Kisten öffnet, die seit Jahren verschlossen und außer Sicht waren, ist das, als würde man in der Vergangenheit wühlen, und nicht alles, was man findet, ist schön oder wertvoll. Ich glaube, diesmal habe ich eine Menge Sachen losgelassen, die auf die eine oder andere Weise mit Schmerz, Scham, zerplatzten Träumen, aufgegebenen Hoffnungen und anderen eher nicht so angenehmen Erinnerungen verbunden sind. Ein großes Lehrwerk, das ich mir gekauft hatte, als ich in Betracht gezogen hatte, eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen, nur daß sie mich damals ablehnten aufgrund meiner Körperbehinderung (die Begründung war: ich könnte mich ja nicht auf den Boden knien und einen Patienten aufheben oder wiederbeleben). Viele Bücher zum Thema Frauen- und Männerspiritualität, die alle nicht mehr passen, aus diversen Gründen. Göttinnenfigurinen, ein Schutzschild, das mir eine Frau gemacht hat, die längst nicht mehr meine Freundin ist. Das ist auch so ein Ding – Geschenke von Leuten, die nur einen Teil von mir mochten und gingen, als ich wirklich mal Unterstützung gebraucht hätte. An diesen Geschenken haften, wie ich finde: verständlicherweise, durchaus negative Emotionen. Also weg damit. Einen Schwung Bücher habe ich mir in mein Regal hier im Erdgeschoß reinsortieren lassen. Ich will sie im Laufe des Jahres ansehen und lesen und dann entscheiden, was mit ihnen passieren soll. Mit dabei ist einer der ersten Historienromane, den ich als Jugendlicher gelesen habe, die Geschichte von Königin Elizabeth I., die mich beeindruckt hat und in der ich vieles von mir selbst wiederfand. Auch hat mich damals beeindruckt, daß ich in der Lage war, so ein dickes Buch zu lesen, denn das war keine Erfahrung, die ich in meiner Herkunftsfamilie gemacht habe. Lesen war kein Bestandteil des Lebens meiner Eltern, mal abgesehen von Illustrierten oder der Fernsehzeitung. Also eine gute Erinnerung.

Um Weihnachten herum konnte ich eine Menge Dinge wiederverwenden, die ich bereits hatte, allem voran Weihnachtsschmuck und Baumkugeln. Meinen liebsten Türkranz hat es leider zerlegt und ich konnte ihn auch nicht reparieren. Gern hätte ich mir einen Ersatz gekauft, aber die angebotenen Kränze waren entweder häßlich oder viel zu teuer. Mal im kommenden Dezember gucken. 2016 haben wir bei Ikea zwei Sorten Baumkugeln und zwei Perlengirlanden gekauft und benutzen sie seitdem immer zum Schmücken des Weihnachtsbaumes. Die Kugeln sind aus Plastik und daher katzensicher, und ich mag, wie festlich der Baum immer in Rot und Silber aussieht. Da habe ich also keinen Wunsch nach etwas Neuem und mir ist das „Alte“ auch nicht langweilig.

Zu Weihnachten war ich mit einem interessanten Phänomen konfrontiert: meine Familie fragte seit Oktober, was ich mir denn wünschen würde, und ich wußte absolut nicht, was ich darauf antworten sollte. Nichts. Ich wünsche mir nichts. Oder nur Dinge, die man nicht einfach geschenkt kriegen kann wie funktionierende Schuhe, einen Umzug, absolute Stille oder so. Für mich war das eine gute Erfahrung, weil es zeigt, daß ich das habe, was ich brauche und haben will, und daß es in mir keinen Motor gibt, der immer wieder neue Wünsche nach oben schwemmt. Für meine Familie war das etwas komisch, denn ich sollte doch nicht der Einzige sein, der an Weihnachten nichts bekommt. Am Ende habe ich mir zwei Bücher von meiner Wunschliste bestellt, ein Wortschatzbuch C1 Spanisch und einen Russischkurs auf Englisch. Ich freue mich über sie, aber wirklich gebraucht hätte ich sie nicht.

Diese Erfahrung hat mich allgemein über Geschenke nachdenken lassen und ich habe meiner Familie eine „Geschenkeverordnung“ gegeben. Ich will nur noch Dinge, die ich mir wünsche oder die ich verbrauchen kann. Das heißt, mir wären ein Korb voller Gemüse, eine Schachtel Vokabelkarten oder sowas in jedem Fall lieber als Dekoartikel oder andere liebgemeinte Sachen, die ich nicht brauche. Vielleicht ist es unhöflich, das so klar zu formulieren, aber ich finde es mindestens genauso unhöflich, Freude über ein Geschenk zu faken und es dann wegzuwerfen. Für mich ist es aber komisch, daß mein Wunsch nach einer bestimmten Art von Geschenk sich für meine Familie so seltsam anfühlt, irgendwie brüsk und wie eine Zurückweisung, denn so ist das ja gar nicht gemeint. Ich habe nur klar kommuniziert, was ich wirklich haben möchte. Darum geht es doch beim Schenken, oder?

Auch in den letzten Wochen des Jahres konnten wir unser wöchentliches UWYH-Essen durchziehen. Es gab unter anderem eine phantastische Suppe mit roten Linsen, Spinat und Tomaten und mal wieder einen Tomatenkuchen mit Rohkost und Bratwürstchen. Sogar UWYH-Bratäpfel konnten wir einmal machen 🙂

Eine weitere Sache, die ich schon hatte und jetzt verwendet habe, sind Faserbällchen, mit denen ich mein Kissen auffüllen konnte.

Auf meiner UWYH-Liste für 2021 stehen unter anderem folgende Sachen:

  • Gewürze und Chilis
  • Bücher
  • Duschgele (obwohl ich mehrmals die Woche dusche, reicht mir eine Flasche immer etwa 6 Monate)
  • Filme

Alles in allem bin ich ziemlich zufrieden, wie das alles so läuft – abgesehen davon, daß ich immer noch schockierend viele Dinge besitze…

Gelesene Bücher 2020, Quartal IV

  • Arthur Conan Doyle: Eine Studie in Scharlachrot. E-book, gekauft. In London findet man eine Leiche, deren Todesumstände verdächtig sind. Die Polizei bittet Sherlock Holmes um Hilfe und es stellt sich heraus, daß die mit dem Mord verbundene Geschichte zwanzig Jahre zurückreicht. Das Buch ist Teil der günstigen Gesamtausgabe, die ich mir gekauft hatte, und ich genieße es, daß sie in altertümlichem Deutsch erschienen ist 🙂 5/5.
  • Rudi Palla: In Schnee und Eis – Die Himalaja-Expedition der Brüder Schlagintweit. Sachbuch, aus der Bibliothek. Palla skizziert in diesem Buch die mehrjährige Reise der Brüder Adolph, Hermann und Robert Schlagintweit im Gebiet des Himalaya. Das Thema an sich wäre wohl sehr spannend, aber das Buch reiht Orte und Daten einander und verpaßt die Gelegenheit, den Leser mit interessanten Geschichten zu versorgen (ironischerweise wirft Palla auch gerade das den Schlagintweits in Hinblick auf ihre Veröffentlichungen vor…). So war die Lektüre eher etwas zäh. 2/5.
  • George Yule: The Study Of Language. Sachbuch, geschenkt bekommen. In 20 Kapiteln skizziert Yule die wichtigsten Themen der Sprachwissenschaft, gespickt mit vielen Beispielen und abgerundet mit Anregungen zur Vertiefung. War für mich eine schöne Auffrischung des Wissens aus Studientagen, und da Yule auch sehr anschaulich und lustig schreibt, hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. 5/5.
  • Kathy Hoopmann:  Lisa And The Lace Maker – An Asperger Adventure. Gebraucht gekauft. Ein Psychiater, dem ich seit einer Weile folge und deren Bücher über Autimus ich regelrecht verschlungen habe, hatte das Buch in einem Interview erwähnt, so daß ich es mir kurzerhand gekauft habe. Es handelt von einem jungen Mädchen mit Asperger Autismus, das auf einer langweiligen Familienfeier ihrer Großtante begegnet. Noch am selben Tag entdecken sie und ihr ebenfalls aspergeriger Freund in dessen Garten ein altes Cottage. Es stellt sich heraus, daß ihre Großtante einst in diesem Haus als Bedienstete gelebt und gearbeitet hat. Ein Geist und eine alte Liebe spielen auch noch eine Rolle. Die Geschichte war nett zu lesen, aber mehr auch nicht. 3/5.
  • Alex Rawlings: How To Speak Any Language Fluently. Sachbuch, neu gekauft. Rawlings, der selbst mehrere Sprachen spricht, hat hier kompakt eine große Anzahl an Techniken und Ideen zum Lernen von Fremdsprachen zusammengetragen und versorgt den Leser zusätzlich mit unzähligen Links zu Websites und Programmen, die das Lernen vereinfachen können. Ich fand das Buch großartig und denke, man sollte es nicht allzu weit wegstellen, sondern immer mal wieder durchblättern, um sich neue Anregungen zu holen. 5/5.
  • Erik Fosnes Hansen: Ein Hummerleben. Roman, aus der Bibliothek. Bis etwa Seite 300 weiß man nicht recht, worum es sich nun handelt – eine Erzählung? Ein Krimi? Eine Art moderne Version der Buddenbrooks? Auf den letzten 80 Seiten jedoch nimmt das Buch Fahrt auf und die Auflösung ist zwar letztlich wenig überraschend, aber sehr originell. Obendrein erzählt Hansen die Geschichte mit wunderbarem, leisen Humor. Ich mußte an vielen Stellen laut loslachen. Tolles Buch! 5/5.
  • Überseemuseum Bremen (Hg.): Lebende Tote – Totenkult in Mexiko. Sachbuch, gebraucht gekauft. Das Buch hatte ich mir schon vor ein paar Jahren gekauft und wollte es im Zusammenhang mit meinen Spanischstudien und den días de los muertos lesen, aber tatsächlich komme ich erst dieses Jahr dazu. Im Grunde ist das Buch eine Sammlung von Artikeln unterschiedlicher Autoren zum Thema Tod und Totenkult in Mexiko und Deutschland, gespickt mit zahlreichen Photos und Abbildungen. Sehr lohnend! 5/5
  • Mirjam Pressler: Zeit am Stiel. Jugendroman, gebraucht gekauft. Ich hatte das Buch als Jugendlicher schon mal gelesen und es vor ein paar Monaten für wenige Cent gebraucht gekauft. Die Hauptfigur, ein Mädel um die 15, lebt bei ihrer Mutter, die am laufenden Band neue Liebhaber hat, von denen sie zum Teil belästigt wird, und ihr Hund hat Krebs, soll aber nicht mehr operiert werden, so daß sie nun darauf wartet, daß er stirbt. Wer zum Geier will denn sowas lesen!? Ich habe das Buch nach 20 Seiten für den Bücherschrank abgestellt. Also ehrlich mal. 0/5.
  • Werner Skalla: Alfred. Sachbuch, neu gekauft. Vom selben Autor habe ich das Norwegisch-Lehrbuch „Nils“ bearbeitet und mir dann im Sommer eben „Alfred“ zum Schwedischlernen gekauft. Das Buch entwickelt Vokabular und Grammatik anhand einer Geschichte, die in 27 kleinen Kapiteln erzählt wird. Die Erklärungen sind einfach zu verstehen (Nachteil: wenn man gern Grammatik mag, sind sie teilweise etwas zu kurz) und in jedem Kapitel gibt es Übungen, deren Lösungen sich hinten Im Buch finden. Gefällt mir total gut! 5/5
  • Alva Gehrmann: I did it Norway. Sachbuch/Reisebericht, aus der Bibliothek. Die deutsche Journalistin ist seit vielen Jahren in Skandinavien unterwegs. In diesem Buch schildert sie ihre ausgedehnten Reisen in Norwegen, wo sie mit den Einheimischen ins Gespräch kommt, an der Nobelpreisverleihung teilnimmt, Festivals besucht, Rentiere bei ihrem Zug in die Wintergebiete begleitet und der Rückkehr von Amundsens Schiff „Maud“ beiwohnt. Sehr stimmungsvoll und interessant geschrieben, macht das Buch Lust, selbst einmal nach Norwegen zu reisen. 4/5.
  • Andrew Mellen: Unstuff Your Life. Sachbuch, vor längerer Zeit neu gekauft. Mellen gilt als der „most organized man in America“ und begleitet den Leser in diesem Buch sozusagen von Raum zu Raum und hilft ihm, seine Besitztümer neu zu bewerten und zu sortieren. Ich habe viele hilfreiche und pointierte Gedanken in diesem Buch gefunden und bringe es, ganz im Geiste des Autors, demnächst mal in den Bücherschrank, damit mein Haus aufgeräumt bleibt 🙂 4/5.
  • Raynor Winn: Der Salzpfad. Reisebericht, aus der Bibliothek. Raynor und ihr Mann Moth verlieren ihren Hof und dann wird ihnen auch noch mitgeteilt, daß Moth an einer Krankheit leidet, die ihn langsam umbringen wird. Die beiden haben nichts mehr zu verlieren und entschließen sich daher, den West Coast Path zu gehen, auf der Suche nach einer Zukunft. Ich muß gestehen, daß ich die Listung der ganzen Ortsnamen nur mäßig spannend fand; interessant wurde es immer dann, wenn Winn von ihren Begegnungen mit anderen Menschen schrieb, doch irgendwie springt der Funke nicht recht über. 3,5/5.
  • Inka und Markus Brand: Im Keller der Geheimnisse. Exit-Spiel-Buch, gebraucht gekauft. Leider lag dem Buch kein Codex bei, aber den hat mir der Verlag kostenlos zugeschickt. Bei einer Spendengala in einer Schule werden die Spenden gestohlen. Drei Monate später findet man sich in Gestalt von Luca, einem Schüler der zehnten Klasse, zusammen mit zwei weiteren Schülern im Keller des Gebäudes wieder, und nun gilt es, sich durch das Lösen diverser Rätsel aus der Lage zu befreien und den Dieb zu entlarven. Die Story und die Rätsel haben mir gut gefallen, der einzige echte Minuspunkt waren die Tips, denn die Silberfolie, unter der sie verborgen sind, läßt sich kaum entfernen, ohne die Schrift mitzuzerfetzen. 4/5.
  • Anne L. Boedecker: The Transgender Guidebook – Keys To A Successful Transition. Sachbuch, vor Jahren neu gekauft und jetzt endlich mal gelesen. Boedecker ist Therapeutin und arbeitet seit vielen Jahren mit Transmenschen. Immer hat ihr ein gutes Buch zu dem Thema gefehlt, bis sie es selbst geschrieben hat. Es geht um die typischen Transthemen, vom Coming Out über die möglichen Konflikte mit dem sozialen Umfeld, der Hormontherapie, eventuellen Operationen bis hin zum Einleben in der neuen Rolle. Ein solides Buch, das vor allem Amerikanern helfen wird, denn die Autorin nennt jede Menge Ärzte, Kliniken, Hilfeseiten, Notfallnummern etc. in den USA. 5/5.
  • Morten A. Strøksnes: Das Buch vom Meer. Sachbuch/Erzählung, aus der Bibliothek. Strøksnes und sein Freund Hugo, der auf den Lofoten wohnt, beschließen, einen Eishai zu fangen. Dafür brauchen sie ein Jahr und während sie auf das richtige Wetter warten und unterschiedliche Köder ausprobieren, erzählt Strøksnes vom Leben am Meer, vom Meer an sich und von seinen Bewohnern. An sich ist das alles sehr interessant, wenn mir nicht der üble Beigeschmack des gesamten Vorhabens das ganze Buch über erhalten geblieben werde. Eishaifleisch ist im Grunde ungenießbar, weil giftig, sofern es nicht auf besondere Weise präpariert wird, und eigentlich will Hugo bloß die Leber des Tiers verwenden, um daraus Farbe herzustellen. Eishaie werden gut und gerne 200 Jahre alt. Den Gedanken, was für eine Idiotie daher die Idee ist, einen Eishai zu jagen, kann ich nicht ablegen. Am Ende haben die Freunde tatsächlich einen an der Angel, den sie eine Weile lang entkräften, bis er sich losreißt und mit einem großen Angelhaken, sechs Metern schwerer Kette und den entsprechenden Wunden entkommt. Und wofür das Ganze? 1/5.
  • John Howe: Reise durch Mittelerde. Kunstbuch, neu gekauft. Howe, der an den Sets für die Verfilmungen von Der Herr der Ringe und Der Hobbit mitgearbeitet hat, nimmt den Leser in diesem Buch mit auf eine Reise an die wichtigsten Orte Mittelerdes. Im Grunde ist das Buch eine einzige große Gallerie von Gebäuden, Landschaften, Ausrüstungsgegenständen und Wesen. Viel Text gibt es nicht, aber den vermißt man auch nicht. 5/5.

Und gehört habe ich:

  • Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen. Hörbuch, gebraucht gekauft. Das dazugehörige Buch hatte ich vor vielen Jahren schon einmal gelesen und nun habe ich das Hörbuch gebraucht gekauft. Seit einer Weile bekommt man viele tolle Hörbücher entweder gar nicht mehr oder nur für rund 25 €, was ich auf keinen Fall bezahlen würde. Hintergrund erscheint mir, daß ein großer Onlinehandel seine Hörbuch-Abo-Tochterfirma pushen will, doch deren Angebot (10 € monatlich für ein Hörbuch) ist für mich nicht interessant. So schlage ich also bei gebrauchten Hörbüchern zu, wenn es sich ergibt. In diesem vierten Teil der Lincoln-Rhyme-Serie geht es um illegale chinesische Einwanderer, die von einem Schlepper gesucht werden, der sie töten will. Die Handlung spielt komplett in New York und Umland, also in dem Umfeld, in dem der behinderte Ermittler und seine Partnerin Amelia Sachs am besten sind. Der Plot ist raffiniert aufgebaut, die Atmosphäre ist toll und Dietmar Wunder liest wie immer ganz fabelhaft. 5/5.
  • Linda Castillo: Quälender Haß. Hörbuch, aus der Bibliothek. Im elften Teil der Reihe um die Polizeichefin Kate Burkholder geht es um eine amische Großmutter, die ermordet wird, während das behinderte Mädchen, auf das sie aufgepaßt hat, entführt wird. Wenn man schon andere Bücher aus derselben Reihe kennt, weiß man spätestens nach einem Drittel der Geschichte, worauf alles hinauslaufen wird. Solide Krimikost, aber eben wenig überraschend oder originell. 3/5.
  • Jeffery Deaver: Schule des Schweigens. Hörbuch, gebraucht gekauft. Drei Gefängsnisausbrecher nehmen sechs gehörlose Mädchen und ihre beiden Lehrerinnen als Geiseln. Sie verschanzen sich in einem alten Schlachthof. Arthur Potter, ein FBI-Agent, soll nun um die Freilassung der Geiseln verhandeln. Erschwert wird das durch Ränke, die x Leute schmieden, die eigentlich auf seiner Seite sein sollten. Die Idee zu dem Buch ist super, aber es ist unheimlich zäh. Erst im letzten Sechstel nimmt es endlich Fahrt auf, aber das Ende ist irgendwie nicht so richtig befriedigend, zumal Deaver Potter kein weiteres Buch gewidmet hat. 2/5.
  • James Patterson: Alex Cross 1-10. Die Romane um Psychologe/Polizist/FBI-Agent Alex Cross erscheinen seit den 90ern (inzwischen gibt es 24) und sind einfach solide Thriller-Kost. Dietmar Wunder hat Teile 1-12 gelesen und da höre ich mich gerade durch. Die zwei letzten Folgen dann im neuen Jahr 🙂 5/5.

Bücher, Informationen, Raum

Zur Zeit hat mein Mann Urlaub und ich hatte ihn schon vor Monaten gebeten, mir in den Ferien ein paar Stunden seiner Zeit zu schenken, um nochmal Zeug loszuwerden. Am Wochenende haben wir losgelegt und seitdem jeden Tag zwischen 8 und 15 Kisten durchgeschaut. Den Großteil unserer Dinge, die wir nicht im direkten Zugriff haben wollen/brauchen, lagern wir in großen Plastikkisten mit Rollen und Deckeln. Sehr praktisch, weil staubgeschützt, hygienisch und stapelbar. Der Inhalt jeder Kiste wird photographiert und dann werden die Bilder in eine Storage-Datenbank eingepflegt, die wir angelegt haben. Wenn Kisten kaputtgehen, geleert oder zusammengefaßt werden, muß das entsprechend in der Datenbank aktualisiert werden. Das kostet zwar Zeit, aber in jedem Fall weniger, als es kosten würde, ständig Dinge zu suchen.

Als wir vor fast zehn Jahren in unser Haus gezogen sind, mußte ich eine ganze Bibliothek in ein Bücherregal quetschen (und zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits tausende Bücher rausgeworfen), und da ich nicht bereit war, mich gleich von noch mehr Büchern zu trennen, bedeutete das, daß viele in blauen Kisten landeten. Vor zwei Jahren haben wir unser Wohnzimmer ein wenig umgestaltet, und im Zuge dieser Aktion mußte auch das eine Bücherregal weichen. Es steht jetzt im Flur, doch die Hälfte ist bereits mit Sprachlernbüchern belegt. Einen Teil der Bücher packten wir in ein anderes Regal, auf das ich selbst nicht direkt zugreifen kann, weil es auf dem Treppenabsatz steht. Der Rest wurde ebenfalls in Kisten verpackt. Im Zuge unserer Aufräumaktion diese Woche kamen also kistenweise Bücher bei mir an, die ich eine ganze Weile nicht gesehen hatte. Und wie das so oft mit Dingen ist: wenn man sie erstmal eine Zeitlang nicht in der Hand hatte, braucht man sie irgendwie nicht mehr. Ich habe also diese Woche wieder rund 500 (!!!!) Bücher rausgeworfen. Vermehren die sich eigentlich heimlich? Ich meine, seit Jahren kaufe ich kaum noch Bücher, sondern greife gern auf die Bibliotheken hier zurück. Und wenn ich mal was kaufe, lese ich es und es landet danach im Bücherschrank. Wie kann das sein, daß ich noch immer so viele habe?

Diese Woche dachte ich darüber nach, wie viel Geld ich wohl schon an Bücher „verloren“ haben. Es müssen tausende und abertausende Euros sein. Ich lese seit 37 Jahren und abgesehen von ein paar Jahren, wo mir das Lesen sehr schwerfiel, lese ich schnell und viel. Was genau kauft man aber eigentlich, wenn man ein Buch kauft? Für mich lautet die Antwort in 90-95% aller Fälle: Informationen. Klar gibt es Bücher, die ich mir gekauft habe, weil ich sie schön finde, wie etwa einen großen Bildband vom Jakobsweg, einen Ausstellungskatalog von einem Museum oder sowas. Aber eigentlich bin ich vor allem scharf auf die Informationen aus Büchern, und daher denke ich, daß ich im Grunde auch nur für die Infos bezahle. Jedenfalls macht mir diese Denkweise den finanziellen Aspekt der ganzen Sache etwas erträglicher 🙂 E-Books lese ich inzwischen ab und zu auch, allerdings ziehe ich ganz klar Papierbücher vor. Manchmal bekomme ich aber ein Buch weder in der Bibliothek/von der Fernleihe noch gebraucht, und dann kann ein E-Book eine gute Lösung sein.

Kochbücher sind auch eine große Leidenschaft von mir, aber dankenswerterweise bin ich da auch inzwischen mit der Bibliothek gut versorgt. Die Einzigen, die ich mir echt immer ungesehen kaufe, sind die von Jamie Oliver, denn da weiß ich, daß es sich für uns als Familie lohnt. Es gibt viele toll gestaltete Kochbücher, die ein bestimmtes Lebensgefühl vermitteln sollen, aber die Rezepte sind manchmal echt nutzlos (ich brauche nicht das zweihundertachzigste Rezept für ein Gemüsecurry oder eine Anleitung für ein Spiegelei). Wir haben z.B. einige Bücher von Hugh Fearnley-Whittingstall und so sehr ich seine Sendungen liebe – ich koche kaum was aus seinen Büchern. Er kocht oft total aufwendig und ich bin jetzt niemand, der sich anderthalb Stunden in die Küche stellt für einen Snack. Aber sein Konzept ist schön, weil es die Art von gemütlichem Landleben vermittelt, das ich toll finde. Allerdings kann ich das nicht haben, weil ich nicht gärtnern oder Schweine halten oder sonstwas Körperliches tun kann. Es zeigt mir also immer wieder, was ich nicht habe. Toxisch. Und es gibt auch noch andere Kochbücher in meinem Kochbuchschrank (oh ja, sowas habe ich…), deren Besitz für mich inzwischen zweifelhaft ist, zum Beispiel weil ich sie nie verwendet habe oder weil die Rezepte zu einfach, zu kompliziert oder zu [mäh] sind. Mal sehen, wie es damit weitergeht.

Bücherreihen sind auch so ein Problem. Mein Mann und ich haben vor ungefähr 20 Jahren angefangen, die Sister Fidelma Romane zu lesen, und hatten davon bestimmt zwanzig Stück, die wir aber nie wieder gelesen haben. Jefferey Deaver, Linda Castillo, Chris Carter…herrje, es gibt echt viele Reihen, die ich lese (oder mir vorlesen lasse). Hörbücher sind allerdings kein Storage-Problem, Papierbücher schon. Wir haben uns jetzt also von solchen Bücherreihen getrennt, und das ging seltsam leicht, dabei ist doch gerade Sister Fidelma mit einer schönen Zeit in unserem Leben verbunden und war ein wichtiger Teil von uns. Hm. Ich schätze, wir brauchen diesen Teil nicht mehr in physischer Form. Auch habe ich zig Magical Almanacs und andere Spiribücher rausgeschmissen. Sie waren mir mal wichtig, aber die Wahrscheinlichkeit dafür, daß ich bei Vollmond einen Kerzenzauber mache, ist gering. Und wenn, dann brauche ich dafür keine Anleitung. Man wächst also auch aus Informationen raus, die man früher mal brauchte, aber inzwischen entweder verinnerlicht und weiterenwickelt hat oder als nicht mehr wichtig erachtet. Der Raum, der frei wird, ist mir wichtiger. Ich glaube, es geht dabei nicht nur um Raum auf meinem Dachboden, den ich de facto gar nicht betreten kann, sondern um Raum in meinem Leben und in mir. Mein Leben hat sich schon so oft so radikal verändert, daß ich nicht immer alles festhalten kann, was mit einer bestimmten Phase verbunden ist (habe übrigens auch zwei Kisten Kleidung aus einem anderen Leben entsorgt). Was mir immer am schwersten fällt, sind Erinnerungen an Menschen. Ein Buch, das jetzt im Bücherschrank landen wird, enthielt z.B. eine sehr persönliche Widmung aus einer Ex-Beziehung. Die Beziehung war Kacke und diese vertraute Schrift und diese Worte zu lesen, war gleich wieder ätzend. Sowas brauche ich nicht mehr, auch wenn das Geschenk mal lieb gemeint gewesen war / sein sollte.

Ich stelle alle aussortierten Bücher in Bücherschränke. Die Mühe, sie einzeln zu photographieren und irgendwo online anzubieten, mache ich mir nicht mehr. Meistens lohnt es nicht, wenn ich Zeit und Aufwand gegen Ertrag aufrechne, und es ist mir auch wichtig, daß Leute kostenlos Zugang zu Büchern / Bildung haben. Ich nutze schließlich auch gern und oft kostenlose Bildungsangebote, da ist es nur fair, wenn ich was zurückgebe. Nachdem mein Mann und ich allerdings schon öfter Zeugen wurden, wie raffgierige Arschlöcher im großen Stil Bücher aus den Bücherschränken entfernen, um sie zu verkaufen, habe ich mir einen Stempel anfertigen lassen, der sagt „Bücherschrankbuch! Verkauf verboten!“. Mit diesem Stempel tobe ich mich an allen Büchern aus, die potentiell noch was wert sind. Sie bekommen dunkelviolette Stempel auf den Schnitt, in den Einband und auf die ersten Seiten im ersten Kapitel. So sind sie weiterhin les-, aber eben nicht verkaufbar. Bücherdiebbashing!

Durch das ganze Aussortieren, das 2007 anfing und seitdem irgendwie nicht mehr aufhört, hat sich auf jeden Fall mein Shoppingverhalten verändert. Ich kaufe sehr viel weniger und sehr viel zögerlicher. In zehn Jahren möchte ich auf einem Stand sein, der es mir erlaubt, relativ problemlos in eine kleinere Immobilie umzuziehen. Bis dahin ist der Sohn auch ausgezogen und dem werde ich auf jeden Fall eine Menge Zeug auf’s Auge drücken, wenn er geht 🙂

Speiseplan #213

  • Montag: Burger, Pommes, Erbsen
  • Dienstag: Zucchini-Karotten-Kartoffelpuffer mit veganem Kräuterquark
  • Mittwoch: Wirsing mit Mandelsauce und Kartoffelpüree
  • Donnerstag: Filet in Pfefferrahm, Kartoffelgratin und Röstgemüse
  • Freitag: Veggie Wellington, Champignongravy und Rösti
  • Samstag: Sellerieschnitzel mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree
  • Sonntag: Pfannkuchen mit Spinat und Tomaten
  • Montag: UWYH