Speiseplan #245

  • Mittwoch: Nudelsalat mit Blattspinat, getrockneten Tomaten und Pinienkernen, dazu Würstchen
  • Donnerstag kocht der Sohn: Pfannkuchen mit gegrillter Zucchini, Tomaten und Pesto-Käsecreme
  • Freitag: Burger, Pommes und Erbsen
  • Samstag: Ramen mit selbstgemachten Nudeln, Gemüse und Ei
  • Sonntag: Eiernudeln Cacciatore
  • Montag: Zucchinisuppe und Focaccia
  • Dienstag: UWYH

Thrifty Thursday #20

Seit wir wieder öfter Pasta machen, haben wir auch überlegt, es mal mit Gnocchi zu versuchen. Meine Mutter hat früher „schlesische Knödel“ gemacht, für die am Vortag übrig gebliebene Salzkartoffeln zerdrückt und mit soviel Mehl verknetet wurden, bis der Teig nicht mehr geklebt hat. Dann wurde die Masse zu dicken Rollen geformt, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser gargezogen. Dazu gab es dann Apfelmus oder fetten Speck, der ausgelassen wurde. Ich war also recht zuversichtlich, daß es nicht allzu kompliziert werden würde, denn viel anders sind Gnocchi ja auch nicht. Ich habe drei Pellkartoffeln gekocht und dann zermust (da wir keine mehligkochende Sorte hatten, habe ich halt die vorwiegend festkochenden genommen und das ging problemlos). Dazu kamen zwei Eier, 1 Teelöffelchen Salz, etwas Muskat und dann eben soviel Mehl, bis der Teig gerade nicht mehr klebte. Ich habe ihn zu Rollen geformt, diese in Stückchen geschnitten und jedem Klößchen noch ein Muster mit der Gabel verpaßt. Fertig. Dazu gab es eine Béchamel mit einem Reststückchen Pancetta, Zwiebeln, Knobi, Muskat und Blattspinat. So gut!

Ich glaube, der Trick war, daß der Teig im Inneren immer noch recht naß und fluffig war. Hätte man Mehl mehr dazugegeben, wären die Gnocchi bestimmt gummihart geworden.

Demnächst möchte ich mal eine Portion Gnocchi zum Einfrieren machen. Seit wir unseren Gefrierschrank effektiver nutzen, ist das, was wir täglich kochen, wirklich nochmal interessanter geworden.

Jedenfalls ist von diesem Gnocchigelage eine Riesenmenge Sauce übrig geblieben, die wir direkt eingetuppert und in den Kühlschrank verfrachtet haben. Am kommenden Tag haben wir Nudeln gekocht, die Sauce nochmal warm gemacht und etwas verdünnt und zusätzlich einige Cherrytomaten, die sowieso wegmußten, dazugegeben. Und das beschreibt ganz gut, wie wir gerade kochen und planen: keine Speiseabfälle, alles aufbrauchen und allgemein nicht so sehr am Rezept orientiert.

Ein weiteres tolles Essen, das es heute gab, ist der Brotauflauf. Wir backen regelmäßig selbst und manchmal bleiben die Enden oder auch mal ein paar Scheiben altbackenes Brot übrig. Diese Reste sammeln wir in einer Tüte im Gefrierschrank. Wenn diese fast voll ist, benutzen wir das Brot für ein Abendessen. Für den Brotauflauf haben wir ein paar Gemüsezwiebeln in wenig Öl angebraten, dann 1 EL Mehl dazugegeben und das Ganze mit frischer Gemüsebrühe aufgefüllt (ca. 1 Liter). Nach ein paar Minuten ist diese Mischung ein wenig angedickt und wird über das altbackene und aufgetaute Brot gegeben. Käse drauf und ab in den Ofen. Schmeckt im Grunde wie eine sehr dickliche Zwiebelsuppe und ist wirklich sehr lecker.

Speiseplan #244

  • Mittwoch: zwei verschiedene Pizzen (Sardellen/Spinat/Zwiebel und Chorizo/Paprika/Tomaten/Zwiebeln), dazu Rohkost
  • Donnerstag: Brotauflauf mit Zwiebeln, dazu Salat
  • Freitag kocht der Sohn: Pad Thai
  • Samstag: Fajitapfanne mit schwarzen Bohnen und Reis
  • Sonntag: Böreks, Fatousch, gefüllte Weinröllchen und Riesenbohnen in Tomatensauce
  • Montag: Raviolitopf mit Hack und Zucchini
  • Dienstag: UWYH

Thrifty Thursday #19

Kleiner Einkaufsklönschnack: wir hatten wieder Glück und haben Dinge im Angebot bekommen, die wir eigentlich immer kaufen: Cola, Schwämme und das Reinigungsmittel, das wir in der Küche benutzen. Dafür waren Avocados diese Woche doppelt so teuer wie in der letzten: statt 0,59 € nun 1,19 €. Die Preise im Auge zu behalten, lohnt sich also schon (es sei denn, man kauft unabhängig vom Preis ein). Cola ist ja nicht besonders thrifty, allerdings teilen der Mann und ich uns seit Jahren eine Dose zum Abendbrot und ich finde, diesen Miniluxus darf man sich schon gönnen 🙂

Am letzten Wochenende haben wir Dumplings gemacht, wobei die eher wie sehr schiefe Maultaschen aussahen 🙂 Gefüllt wurden sie mit einer Mischung aus zerdrückten Kartoffeln, ausgelassenem Pancetta, Blattspinat, Zwiebeln und Erbsen. Der Mann und ich sind richtig schnell geworden, was das Füllen und Fixieren solcher gefüllten Nudeln angeht. Eine Portion wurde in frischer Brühe gargezogen, die andere Portion wanderte gleich in den Tiefkühlschrank. Demnächst also wonky Maultauschen Teil 2.

Früher, so vor 25 Jahren, haben wir viel öfter miteinander frische Pasta gemacht. Da standen wir manchmal stundenlang in der Küche und haben Spaghetti, Tagliatelle, Lasagneplatten und andere Sachen gemacht, teilweise sogar ganz abgefahrene Kreationen wie Schokonudeln. Im Laufe der Zeit, mit Kind und nach Erwerb meiner Behinderung, ist das irgendwie durch den ganzen Streß untergegangen. Das jetzt wiederzubeleben, ist richtig schön. So ein bißchen wie wieder zu sich selbst finden.

Einen Raubzug habe ich diese Woche auch noch in der Bibliothek gemacht: sechs Bücher und ein Hörbuch durften mit. Ich bin immer wieder überrascht davon, was für Schätze ich in den Bibliotheken hier finde.

Thrifty Thursday #18

Diese Woche habe ich über Sonderangebote und Vorratshaltung nachgedacht. Im Moment gibt es z.B. reife Avocados en masse zu kaufen für gerade einmal 0,59 € das Stück. Derzeit hole ich mir jede Woche ein, zwei Stück und mache damit eine ganz einfache Guacamole: ein bißchen rote Zwiebel, ein Stückchen kleingeschnittene Tomate, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Sobald ich sie auf dem Brot habe, streue ich noch unterschiedliche Chilipulver darüber, z.B. geräucherte Jalapeñoflocken oder Habaneropulver. Echt ein Gedicht. Den Rest des Jahres finde ich Avocados meist viel zu teuer, teilweise rangieren sie bei rund 2,30 € das Stück und für den Preis kaufe ich sie nicht.

Beim Einkaufen hatten wir diesmal auch das Glück, daß wir unsere Lieblingspasta im Sonderangebot bekommen haben, für 0,77 € statt für 1,49 €. Wir kaufen dann immer 15 bis 20 Pakete und überbrücken so die Zeit bis zum nächsten Angebot. Und ein Waschmittelangebot gab es auch noch, da haben wir gleich mal zwei große Flaschen für ca. 200 Wäschen insgesamt gekauft und fast 50% auf den Normalpreis gespart.

Was wir auch noch aufgestockt haben, sind Klopapier, Hefe und Mehl, also die Dinge, die bei der ersten Corona-Welle plötzlich ausverkauft waren. Wenn ich mir die Zahlen in meiner Region angucke, scheint es mir vernünftig, vor dem kommenden Herbst, wo die Zahlen ja noch stärker ansteigen werden als sie das gerade ohnehin tun, ein Auge auf meinen Vorrat zu haben. Ich habe nun auch das Glück, genug Platz für einen größeren Vorrat zu haben, und solange der immer wieder weggebraucht und aufgefrischt wird, ist das auch okay für mich, wie ich schon mal schrieb. Eine Vorratshaltung, bei der man aus den Augen verliert, was man hat, und es dann entsorgen muß, weil es verdorben ist, ist nicht nur ineffektiv, sondern eben auch echt teuer.

Ich habe bei einer YouTuberin, der ich schon länger folge, öfters gesehen, daß sie eine Liste über ihren Vorrat anlegt und immer ausstreicht, was sie verbraucht hat. Die Idee finde ich gut, wenn man seine Lebensmittel außerhalb der Sichtweite wie etwa im Keller lagert, aber da wir quasi täglich an die betreffenden Schränke gehen, behalten wir ganz gut den Überblick. Natürlich tauchen trotzdem manchmal ulkige Dinge aus den hintersten Winkeln auf 🙂 Diese Woche war „plötzlich“ eine Dose mit Aprikosenhälften da, die schon abgelaufen sind, aber wenn sie noch gut sind, werde ich daraus am Wochenende einen schönen Blechkuchen machen.

Eine andere YouTuberin, der ich schon länger folge, hat vor einigen Tagen ein Video gepostet, in dem sie zeigt, wie sie sich eine Woche lang ausschließlich von den Dingen ernährt, die sie im Vorrat hat, und ich glaube, sie ist noch viel extremer in dem, was sie alles verwertet als ich. Sehr inspirierend jedenfalls, auch in Hinblick auf etwas verrückte Lebensmittelkombinationen wie z.B. Kirschen in einer Gemüsebolognese… na gut, das muß ich vielleicht doch nicht haben 🙂

Allgemein kann ich durch meinen Vorrat bei den Dingen, die wir gern haben (wie z.B. diese spezielle Sorte Pasta) oder ohnehin brauchen immer auf das nächste Sonderangebot warten und so Geld sparen, und das gilt auch für Verbrauchsmaterialien beim Lernen wie Minen oder Karteikarten.

Speiseplan #242

  • Mittwoch: gebackener Feta, frisches Pita-Brot, Ajvar, Kräuteralioli, Salat, Weinröllchen
  • Donnerstag: Würstchenpizza mit Paprika, Mais und BBQ-Sauce, Salat
  • Freitag kocht der Sohn: Pfannkuchentorte mit gegrillten Zucchini, Tomaten und Käse, zum Dessert veganes Vanilleeis mit heißen Himbeeren
  • Samstag: gefüllte Zucchini mit Rosinen, Pinienkernen und Pancetta, dazu Bulgur
  • Sonntag: Gemüsesuppe mit Dumplings
  • Montag: gebratene Nudeln mit Gemüse und Ei
  • Dienstag: UWYH

Thrifty Thursday #17

Am letzten Wochenende hatten der Mann und ich Apfelmuffins gebacken, für die die Äpfel geschält verwendet wurden. Die Schale wollte ich aber nicht wegwerfen und habe sie für Apple Peel Cookies verwendet. Diese enthalten Haferflocken und sind daher per se ein wenig rustikal, so daß die feingehackte Apfelschale darin nicht unangenehm zäh wirkt.

Die Cookies sind echt superlecker geworden! Hier das Rezept:

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

trockene Zutaten:

  • 125 g Mehl Type 405
  • 175 g Haferflocken zart
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 1 TL gem. Zimt
  • 1/2 TL gem. Piment
  • 1/2 TL Backpulver

Diese trockenen Zutaten miteinander mischen.  Dann die folgenden nassen Zutaten untermischen:

  • 115 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder -zucker)
  • die Schale von 3 Äpfeln, gehackt (man kann auch noch das Fruchtfleisch von 1/2 Apfel dazugeben, wenn man den gerade zur Hand hat)

Alles gut vermengen und dann ca. 24 Cookies auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Etwa 12-15 min. backen.

Speiseplan #241

  • Mittwoch: Pasta mit Ajvar und Paprikawürstchen, dazu Karottenrohkost
  • Donnerstag: Ravioli, Pilzrahm und Salat
  • Freitag: Dhal mit Reis
  • Samstag: selbstgemachte Flamkuchen mit Cashewcreme, Pancetta und Zwiebeln, dazu einen Salat mit Blumenkohl und Broccoli
  • Sonntag kocht der Sohn: Makkaroniauflauf mit Pilzen, Lauch und Paprika, dazu Salat
  • Montag: Pasta mit Mango, Tomaten und Oliven
  • Dienstag: UWYH

Thrifty Thursday #16

Diese Woche habe ich mal ausprobiert, Kartoffelschalen zu rösten. Bisher haben wir sie eingefroren und dann zusammen mit den anderen Gemüseschnipseln zu Brühe ausgekocht, aber ich hatte gelesen, daß man sie auch im Ofen backen kann.

Dazu habe ich einfach die Schalen von 2 kg Kartoffeln mit 2 EL Öl und 3 TL Pommes-Salz vermischt und bei 200°C ca. 25-30 min. gebacken. Ich finde, sie sind ein kleines bißchen zu dunkel geworden, weswegen ich sie beim nächsten Mal ein paar Minuten kürzer backen würde, aber sie sind superlecker und eigentlich genauso suchterzeugend wie die gekauften Chips 🙂

Für Tomaten- und Apfelschalen habe ich auch noch interessante Ideen gefunden. Die Tomatenschalen könnte man trocknen und mit Salz und Rosmarin zu einem Gewürzsalz verreiben und die Apfelschalen kann man zu Tee trocknen oder sie feingeschnitten in Muffins oder Cookies geben. Da wir uns eigentlich nie die Mühe machen, Tomaten zu häuten oder Äpfel zu schälen, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir das mal ausprobieren können.