Speiseplan #191

  • Mittwoch: Burger mit Pommes und Salat
  • Donnerstag: Tomatenkuchen und Salat
  • Freitag: Mac&Cheese mit Blumenkohl, Lauch und Fenchel
  • Samstag: Lomo Adobado mit Ofenkartoffeln und grünen Bohnen
  • Sonntag: Gemüsechili mit Quinoa (ich finde Quinoa ziemlich überflüssig, aber ich habe noch zwei Tüten einer vorgekochten Quinoa-Mischung im Schrank, die schon im April weggemußt hätten)
  • Montag: Gnocchisuppe mit Möhren und Spinat
  • Dienstag: UWYH

Diese Woche hat mein Mann mal unseren einen Vorratsschrank durchgeguckt und neben Burgerbrötchen und eben dieser Quinoa-Mischung haben wir noch eine Tüte Löffelbiskuits gefunden. Die soll irgendwann mal eine Früchte-Tiramisù werden, wenn ich jemals wieder mehr als Schmerzen haben kann.

Gelesene Bücher 2020, Quartal II

  • Paul Marchal: Spurlos verschwunden. Sachbuch, aus dem Bücherschrank. Der Vater von An Marchal, eines der Opfer von Marc Dutroux, schildert in diesem Buch die Suche nach An und ihrer Freundin Eefje und den durch die schlampige Arbeit der belgischen Ermittler ausgelösten Skandal. Ich hatte den Fall damals, Mitte der 90er, mitbekommen und fand es daher interessant, diesen Bericht zu lesen. Allerdings ist das Buch nicht eben leichte Kost. 4/5
  • Jeffery Deaver: Der Komponist. Hörbuch, schon vor zwei Jahren gekauft. Ein Serienmörder, der keiner ist, führt Lincoln Rhyme, Amelia Sachs und Thom Reston nach Neapel, wo der Fall dann nochmal eine sehr merkwürdige Wendung nimmt. Ich liebe ja eigentlich die Romane um Lincoln Rhyme, aber das war jetzt schon der zweite oder dritte in Folge, der fürchterlich zäh war, was an mehreren Faktoren liegt. Deaver ist dafür bekannt, daß seine Bücher immer sehr konstruiert sind, woran ja eigentlich nichts auszusetzen ist. Aber der Fall des Komponisten ist so schräg und hanebüchen, daß es auch mir als Fan der ersten Stunde schwerfällt, die Geduld aufzubringen, das Buch zu beenden. Rhyme verkommt in diesem Buch zu einem mürrisch-grantigen Beiwerk, weil ein italienischer Forstpolizist mit Amelia zusammen die ganze Arbeit erledigt. Die Beziehung zwischen Lincoln und Amelia hinterläßt immer mehr Fragezeichen, je länger sie andauert, weil sich mir überhaupt nicht erschließt, was die beiden abgesehen von ihrer Arbeit verbindet. Cringe-Momente hatte ich auch bei der Schilderung der Arbeit der italienischen Polizei und der Flüchtlingssituation in Europa. Gut, das alles stammt eben aus der Feder eines Amerikaners, aber dennoch fühlte ich mich eher genervt als gut unterhalten. 2/5
  • Michael Connelly: Das zweite Herz. Hörbuch, aus der Bibliothek. Der ehemalige FBI-Ermittler Terry McCaleb wird von einer Frau beauftragt, den Mord an ihrer Schwester aufzuklären. Pikantes Detail: er hat deren Herz erhalten. Ein ganz typischer Ermittler-Krimi, absolut solide. 4/5
  • Domingo Villar: Ojos de agua. E-Book, schon im Herbst gekauft, auf Spanisch. Inspektor Caldas und sein bärbeißiger Assistent Rafael Estévez werden zum Tatort eines Mordes gerufen. Der homosexuelle Saxophonspieler Luis Reigosa wurde durch eine Formaldehyd-Injektion in den Unterleib ermordet. Wenig später verschwindet ein Zeuge und ein weiterer wird erschossen aufgefunden. Ich mochte den Krimi, weil er in Galicien spielt, in einer Gegend, in der ich auch schon war. Das Spanisch war gut zu lesen, auch wenn ich viele Worte nicht kannte. Der Plot ist trotzdem relativ simpel und man fragt sich nach zwei Dritteln des Buchs, warum der Inspektor nicht den richtigen Schluß zieht. Alles in allem unterhaltsam, aber kein Kracher. 4/5.
  • Ian McGuire: Nordwasser. Aus der Bibliothek. Dieses Buch habe ich mir ausgeliehen, weil es zu den ganzen anderen Büchern über Arktis- und Antarktisfahrten paßt, die ich in den letzten Monaten gelesen habe und weil ich es an unterschiedlichen Stellen empfohlen fand. Der unehrenhaft aus der Armee entlassene Arzt Patrick Sumner heuert um 1880 auf einem Walfangschiff an. Mit an Bord befindet sich ein ruchloser Mörder, den Sumner zwar überführen kann, der aber dennoch entkommt, nachdem das Schiff gesunken ist. Sumners Überlebenskampf in der Arktis führt ihn und seinen Kontrahenten jedoch später wieder zusammen. Das Buch war sehr intensiv und hat mir ausgesprochen gut gefallen, ich kann aber verstehen, daß viele Leser finden, es sei zu brutal. 5/5.
  • Simon Beckett: Die ewigen Toten. Hörbuch, aus der Bibliothek. In einem stillgelegten Krankenhaus, das eigentlich abgerissen werden soll, wird die Leiche einer Schwangeren gefunden, doch dabei bleibt es nicht. Bei der Durchsuchung des Gebäudes werden weitere Tote gefunden. David Hunter, forensischer Anthropologe, ist an den Untersuchungen beteiligt, hat aber – mal wieder – mit seiner Stalkerin und einer scheiternden Beziehung zu tun. Am Ende ist die einzige Person, die von Anfang an verdächtig war, der Mörder. Für mich selbst gab es nur eine einzige Überraschung in diesem Buch, aber die reichte nicht, um es interessant zu machen. Der Plot entwickelt sich absolut träge und erscheint völlig beliebig aus den üblichen Versatzstücken solcher Thriller zusammenbastelt. Für mich war es das letzte David Hunter Buch, das ich angehört/gelesen habe, denn schon die letzten zwei Bände fand ich gerade mal mittelmäßig. 2/5.
  • Frank Goldammer: Der Angstmann. Krimi, aus der Bibliothek. Im Winter 1944/45 geht ein Mörder in Dresden um, der seine Opfer grausam zurichtet, aber nicht direkt tötet. Kriminalinspektor Max Heller ermittelt, behindert von den Nazis, von Menschen mit undurchsichtigen Absichten, von seinen Vorgesetzten und nicht zuletzt von den Bomben, die die Alliierten auf die Stadt werfen. Ich habe diesen Krimi an einem Abend gelesen. Der eigentliche Plot ist gar nicht so besonders, wohl aber das Milieu, in dem der Roman spielt. Hat mir total gut gefallen, auch weil die Hauptfigur es schafft, inmitten der Kriegswirren ihre Menschlichkeit zu bewahren. 5/5.
  • Frank Goldammer: Tausend Teufel. Krimi, aus der Bibliothek. Zwei Jahre nach seinem ersten Fall ermittelt Max Heller wieder. Dresden ist inzwischen an die Russen gefallen und im Volk regt sich Unwillen gegen deren Führungsstil. Just in diesem Augenblick werden mehrere russische Offiziere ermordet, doch damit endet es nicht: auch ein Gastwirt und ein ehemaliger Nazi werden tot aufgefunden. Hat die Gruppe elternloser Kinder, die in der Dresdner Heide leben, etwas damit zu tun? Der zweite Teil dieser Serie las sich für mich ähnlich spannend wie der erste. Heller ist eine interessante Figur, weil er trotz der Zerrissenheit zwischen seinem Wunsch, ein guter Mensch zu sein, und dem Versuch, unter der neuen Obrigkeit zu funktionieren, sehr menschlich und nahbar bleibt. 5/5.
  • Frank Goldammer: Vergessene Seele. Krimi, aus der Bibliothek. Im Sommer 1948, als sich die Trennung zwischen West- und Ostdeutschland immer stärker herauskristallisiert, werden in Dresden zwei Tote gefunden: ein Mann und ein Junge. Als Oberkommissar Max Heller und sein Spezi Werner Oldenbusch die Ermittlungen aufnehmen, stoßen sie nur auf Menschen, die sich ausschweigen. In der Familie des toten Jungen, der selbst schwer mißhandelt worden ist, in der Schule des Jungen, wo es noch mehr geschlagene Kinder gibt, und im Umfeld der beteiligten Personen. Dazu quälen Heller persönliche Probleme, denn Anni, die er und seine Frau Karin adoptiert haben, könnte ihnen weggenommen werden, falls ihre leiblichen Eltern auftauchen, und sein Sohn Klaus verwandelt sich zusehends in einen braven Gefolgsmann der Russen. Las sich wieder sehr spannend. 5/5.
  • Julia Rau: Hochbegabte Erwachsene – ähnlich und doch irgendwie anders. Sachbuch, aus der Bibliothek. In dem Buch faßt Rau knapp und präzise die Besonderheiten und Probleme Hochbegabter zusammen und gibt praxisorientierte Tips, wie ein besseres Zusammenleben zwischen Hoch- und Normalbegabten funktionieren kann. Ich habe gerade angefangen, mich näher mit dem Thema zu befassen, und fand, daß das Buch einen guten ersten Einblick in die Materie bietet, vor allem weil viele Betroffene zu Wort kommen. 5/5.
  • Sebastian Fitzek: Der Insasse. Psychothriller, aus der Bibliothek. Als sein Sohn verschwindet, geht Till davon aus, daß er Opfer eines Serienkillers geworden ist. Dieser wird gefunden und in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen, ohne daß Tills Sohn gefunden worden wäre. Er entscheidet sich unter Mithilfe seines Schwagers, eines Polizisten, dazu, sich selbst unter falschem Namen auch in die Anstalt einweisen zu lassen und auf eigene Faust den Verbleib seines Kindes zu ermitteln. Der Thriller las sich flüssig, aber es kam keine Spannung auf. Vermutlich habe ich schon zu viele Bücher gelesen, die einen ähnlichen Plot um Persönlichkeitsstörungen bauen. 3/5.
  • Søren Sveistrup: Der Kastanienmann. Thriller, aus der Bibliothek. Als die Politikerin Rosa Hartung aus einer Pause, die sie sich nach der Ermordung ihrer Tochter genommen hat, in ihr Amt zurückkehren will, erschüttert eine grausige Mordserie Koppenhagen. Mehrere Frauen werden ermordet und teilamputiert. An den Tatorten findet man immer aus Kastanien gebastelte Männchen und sie alle tragen Fingerabdrücke von Rosas Töchter auf sich. Was sich als ziemlich typischer Thriller anhört, war so spannend, daß ich die 600 Seiten in einem heruntergelesen habe. Sveistrup baut seine Geschichte sehr interessant auf, legt falsche Fährten und verwirrt den Leser sehr geschickt. Am Ende fügt sich aber alles. Mein einziger Kritikpunkt ist, daß man sich ab einer bestimmten Stelle leicht denken kann, wer denn die Möglichkeit gehabt hat, Beweise zu platzieren, aber ok, irgendwie muß man eine Geschichte ja auch wieder auflösen 🙂 5/5
  • Alicia Gaspar de Alba: The Mystery Of Survival and other stories. Schon vor einigen Jahren gebraucht gekauft. Das Buch ist eine Kurzgeschichtensammlung der mexikanisch-amerikanischen Autorin. Vorrangig geht es in den Geschichten um die Frage der kulturellen Zugehörigkeit und um die Konflikte, die zwischen mexikanischem Brauchtum/Aberglauben und der Kultur der Conquistadores entstanden sind. Zwei der Geschichten sind zudem auf Spanisch verfaßt. Die Geschichten haben mich nicht besonders angesprochen, vielleicht weil sie mir bemüht politisch/feministisch vorkamen und ich keinen Bezug zu der Frage nach kultureller Zugehörigkeit habe. 3/5.
  • Marc Elsberg: Gier. Thriller, aus der Bibliothek. Wie kann man Gewinn maximieren und dabei gleichzeitig eine gerechtere Gesellschaft formen? Im Grunde ist das die Frage, der sich der gesamte Thriller widmet, und wer die Antwort nicht selbst schon auf Seite fünf gefunden hat, muß sich durch weitere 440 Seiten verschwurbelter Handlung quälen, gekrönt von einem enervierend schlechtem Deutsch. Der Roman wirkt, als hätte Elsberg schnell etwas abliefern müssen. Die Figuren bleiben völlig konturlos, viele wichtige Fragen ungeklärt. Für mich das mit Abstand irrelevanteste Buch des Autors bisher. 1/5.
  • Richard Dawkins: Der Gotteswahn. Sachbuch, aus der Bibliothek. In zehn Kapiteln legt Richard Dawkins dar, warum der Glaube an Gott – womit er alle Phänomene meint, die als göttlich definiert werden – überholt hat. Klug und witzig seziert er Argumente von Theisten und Deisten und nennt Maßstäbe, um ein ethisches Leben ohne einen Gott zu führen. Das Buch hat mich schwer begeistert und war auch sehr unterhaltsam zu lesen. 5/5.
  • Rachel Carson: Der stumme Frühling. Sachbuch, aus der Bibliothek. Das Buch erschien erstmals 1962 und bezieht Stellung gegen den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden. Carsons poetische Sprache steht in krassem Kontrast zur Botschaft ihres Buches und hat mich irgendwie merkwürdig berührt. Nichtsdestotrotz ist das Buch immer noch aktuell in seiner Aussage und es ist besonders interessant, mit dem zeitlichen Abstand auf die Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten zu schauen. 5/5.
  • Stephan Zantke: „Wenn Deutschland so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“ – Ein Strafrichter urteilt. Sachbuch, aus der Bibliothek. Zantke schildert in diesem Buch einige seiner Fälle und erklärt, wie er zum jeweils vollstreckten Urteil gekommen ist. Der parataktische Stil des Buches gefiel mir nicht ganz so gut, aber die geschilderten Fälle waren interessant zu lesen. 4/5.

Dann habe ich noch ein Buch angefangen, aber nicht beendet, und zwar „Vom Inder, der mit dem Fahrrad nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden“ von Per J. Andersson. Der Beschreibung nach hatte ich mit einer Art Reisebericht gerechnet, aber als es auf Seite 100 immer noch darum ging, wie ungerecht die Welt ist, habe ich es drangegeben.

Speiseplan #186

  • Dienstag: Köfte im Fladenbrot, dazu Tomatensugo und ein gemischter Salat mit Feta
  • Mittwoch: Carbonara mit geröstetem Blumenkohl, Haselnüssen und Rucola
  • Donnerstag: Pastapizza mit Lauch und getrockneten Tomaten
  • Freitag: Würstchenpizza mit Paprika und Zwiebeln, dazu Salat
  • Samstag: kreolischer Mais, dazu Rösti und Würstchen
  • Sonntag: spanische Suppe mit Spinat, Kichererbsen und Chorizo, dazu Brot
  • Montag: UWYH

Use What You Have #10

In den letzten Wochen hatten wir wieder einige echt leckere „Resteessen“, z.B. Baked Beans, Pizza und Kartoffelsuppe. Ich finde es inzwischen richtig schön, für einen Tag in der Woche nichts zu planen, und dann einfach zu schauen, was man da hat. Auf diese Weise kommen auch mal ein paar Sachen weg, die schon länger im Vorratsschrank auf ihre Verwendung warten. Nur eine Schachtel grüne Linsen hat es noch nicht geschafft 🙂

Dann wollte ich gern ein paar alte Socken wiederverwenden. Ich hatte sie vor ein paar Jahren auf den Dachboden geschafft, weil sie mir für die Schuhe zu dick waren, und jetzt habe ich größere Schuhe, also dachte ich, das wäre eine gute Idee. Leider mußte ich feststellen, daß die Gummis in den Socken nicht durchgehalten haben. Sie knirschen und sind nicht mehr elastisch, d.h. die Socken rutschen jetzt und das funktioniert so nicht. Ich habe also eine ganze Kiste Socken aussortiert und nur zwei paar Selbstgestrickte behalten. Die finde ich zwar unbequem (wegen der recht groben Maschen), aber weil ich nicht viel stricken konnte, möchte ich sie behalten. Als Andenken.

Bei Babbel habe ich gerade ein Abo, das anderthalb Jahre lang läuft (das war eine Aktion, weil ich von einem Ein-Sprachen-Abo auf alle zwölf Sprachen upgegraded hatte (gibt es das Wort überhaupt?)), aber in letzter Zeit hatte ich nicht besonders viel damit gelernt. Der Grund dafür ist, daß die Lektionen zum Aufbau des Wortschatzes so gähnend langweilig sind, daß ich mich nur selten dazu aufraffen kann, sie zu machen. Nun jedoch nutze ich Babbel gerade viel, um Schwedisch zu lernen. Ich bin mir nicht sicher, wie weit oder wie lange ich das machen will, aber jetzt gerade ist es eine willkommene Abwechselung und macht Spaß 🙂 Zum Schwedischlernen habe ich mir auch aus der Bibliothek mehrere Sachen ausgeliehen.

Zu „Use What You Have“ zähle ich gerade auch, daß ich meine vorgemerkten Videos bei YouTube abbaue. Ich hatte mir da fast 700 (!) zum späteren Ansehen eingetragen und bin jetzt bei 465 angelangt. Dabei handelt es sich vor allem um Videos zum Sprachenlernen. So habe ich unzählige Videos von Leuten dabei, die grammatikalische Phänomene erklären oder Filme zum Aufbau von Vokabular machen. Auch Dokus und Kochvideos habe ich angesammelt. Manche werden in der Liste bleiben, aber ich glaube nicht, daß ich mir nochmal angucken werde, wie man auf Spanisch über Hausarbeit redet oder sowas. Es macht mir aber Spaß, mir anzugucken, welche Sachen ich mal wichtig fand, weil ich daran auch sehe, wie sehr sich meine Interessen im Laufe der Jahre verändert haben (und was gleich geblieben ist). Zu diesem virtuellen Ausmisten gehört auch, daß ich gerade meine ganzen Word-Dokumente durchgucke. Ich habe ernsthaft noch Zeug von 1998! Damals hatte ich meinen ersten Rechner und habe Hausarbeiten und Co. für die Uni in Word verfaßt. Ein paar Dinge werde ich behalten, aber Briefe an Leute, die gar nicht mehr Teil meines Lebens sind, und irgendwelche fiktionalen Texte und Gedichte kommen weg. Ich frage mich auch, was ich mit meinen ganzen Photos machen soll. Eigentlich haben wir ein gutes Ablagesystem und genug Speicherplatz, so daß es da keine echte Notwendigkeit gibt, etwas zu löschen, aber ich muß mich schon fragen, wie oft ich mir irgendwelche Blumen oder andere Sachen angucken werde…

In den vergangenen Wochen mußte ich mir einige Dinge neu kaufen, mit denen ich nicht gerechnet hatte, z.B. einen neuen Topper für mein Bett, Weichlagerungsunterlagen für das Sofa, ein Pediküreset (mein altes gab aus heiterem Himmel den Geist auf), Kissenhüllen und eben Socken. Ich finde es durchaus etwas frustrierend, daß ich immer mal wieder Dinge kaufen muß, die ich nicht auf dem Schirm hatte, aber die meisten Sachen davon wären wohl nicht nötig, wenn ich nicht körperbehindert wäre. Eine Behinderung wie die meine bedeutet leider auch, daß man immer eine gewisse Abhängig von Zeug hat. Andererseits gab es auch Dinge, die ich mir gern neu gekauft habe, wie etwa einige Kartenspiele aus England, von denen ich inzwischen eine schöne Sammlung habe (das ist definitiv so ein Aspie-Ding, diese zwei, drei kleinen Sammlungen, die ich habe^^).