Use What You Have #13

Es kommt mir fast ein wenig unwirklich vor, daß seit meinem letzten UWYH-Eintrag zwei Monate vergangen sind, aber ok. Zeit ist in diesem Jahr etwas sehr Relatives.

Nachdem mein Mann und ich die Vorratsschränke durchgeguckt hatten, haben wir festgestellt, daß wir nicht viele Sachen hatten, die dringend wegmußten – das finde ich sehr positiv. Aus bereits vorhandenen Dingen wurden dann z.B. Kastanienklößchen als Suppeneinlage oder ein Fruchtkuchen mit Nüssen. Jetzt befinden sich noch eine Packung vakuumierter Kastanien, ein paar Gläser Tomatenaufstrich und eine angefangene Packung Maismehl im muß-bald-weg-Eck unserer Küche.

Unsere UWYH-Abendessen, die es immer am Ende der Einkaufswoche gibt, sind im Grunde oft die kreativsten Mahlzeiten der ganzen Woche. Zweimal hatten wir Möhren mit Kichererbsen, Gewürzen und Würstchen und einmal Röstgemüse in Tomatensauce zu Pasta. Letzte Woche hatten wir ein richtiges „Krutschelessen“ mit einem halben Sellerieschnitzel für jeden und Zwiebelsauce vom Vortag, gefüllten Pilzen, Ofenfritten und einer Gewürzmayo – saulecker. Wir haben auch einen leckeren Polentakuchen mit Zitronenguß aus bereits vorhandenen Zutaten gebacken. Durch das konsequente Aufbrauchen der frischen Vorräte einmal die Woche haben wir in diesem Jahr noch weniger weggeworfen als zuvor. In den Müll gewandert sind ausschließlich verdorbene Sachen.

Gleichtzeitig merke ich, daß ich durch das etwas abwegige Konsumverhalten meiner Mitmenschen bei mir wieder das Bedürfnis aufgekommen ist, mehr Vorräte im Haus zu haben. Damit hatte ich echt viele Jahre gekämpft und zuletzt nicht mehr wirklich viel (für meine Verhältnisse jedenfalls) bevorratet, doch jetzt bin ich zurück auf dem Niveau von früher. Scheinbar brauche ich das, um mich sicher zu fühlen. Vor allem, weil ich nicht will, daß mein Mann öfter als unbedingt nötig einkaufen geht.

Als ich neulich selbst mal wieder vor der Tür war, weil ich einen Arzttermin hatte, habe ich gemerkt, daß ich am liebsten gleich einen Shoppingtrip gemacht hätte. Gar nicht, weil ich shoppen so mag, sondern einfach weil ich nach neuen Eindrücken gierte. Ich meine, ich bin jetzt 13 Monate im Haus und sehe echt immer dasselbe. Da verstehe ich schon, daß ich gern mal neue Sachen sehen und auch haben will. Letztlich haben wir uns diesen Trip aber verkniffen und das war auch ok so. Das, was mir eigentlich am meisten fehlt, sind ja nicht materielle Dinge, sondern die Freiheit, rauszugehen, wann immer ich will. Online habe ich mir allerdings tatsächlich einen Hoodie bestellt, den ich heiß und innig liebe. Ich bin ja ziemlich sensibel bei Materialen, aber der ist einfach perfekt.

In den letzten Monaten habe ich mir drei Sprachlern- und zwei Unterhaltungsbücher gekauft (eins davon habe ich bereits weitergegeben, weil ich es nicht so interessant fand wie gehofft). Die Verlockung bei den Sprachlernsachen ist immer riesig! Ich habe z.B. Lernkarten, Bücher und CDs auf meiner Wunschliste, die ich seit zwei Monaten umkreise, aber ich zögere, zuzuschlagen, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich genau diese Sprache echt lernen will (dazu später mal mehr). Ansonsten habe ich nur Bücher aus den Bibliotheken und aus meinem Stash gelesen, und von den Letztgenannten sind gleich wieder welche in den Bücherschrank gewandert. Die Besuche dort fehlen mir schon sehr. Meist fährt der Mitbewohner die Bücher dahin, wenn ein paar zusammengekommen sind, aber er weiß nie so recht, was mich interessieren könnte, und bringt daher nie etwas mit. Wie gern würde ich da mal wieder durchstöbern…

Vergleichsweise viel Geld habe ich auch für meine Lehrerstunden ausgegeben. Ich arbeite derzeit mit zwei Lehrerinnen, die ich richtig klasse finde, und ich würde eigentlich gern noch eine dritte Stunde Spanisch pro Woche einlegen. Da hatte ich jetzt eine Probestunde mit einer weiteren Lehrerin, aber das Problem war, daß sie unglaublich laute Hintergrundgeräusche hatte, was mich total viel Energie gekostet hat (die Geräusche wurden durch ihre Mitbewohner verursacht und ließen sich demnach nicht einfach abstellen). Ich werde also wohl noch ein bißchen weitersuchen, denke ich.

Das Geld, das ich zum Geburtstag bekommen habe, habe ich noch nicht angetastet. Ich hatte zwar ein paar Ideen, wofür ich es verwenden könnte (z.B. eine Lavalampe oder eine Gewichtsdecke), aber letztlich war ich davon nicht wirklich überzeugt.

Das Aufbrauchen von Dingen gestaltet sich nach wie vor eher schwierig, mal abgesehen von Büchern, Lernmaterialien und Nahrung. Klar wird irgendwann auch mal eine Duschgelflasche leer (übrigens meist alle 12 Monate…was ich ganz schön krass finde, wenn man bedenkt, daß ich doch recht häufig dusche), aber der Hammer ist das nicht. Für den Norwegisch-Adventskalender habe ich bereits vorhandene Washi-Tapes zur Dekoration benutzt und ja, wir trinken auch immer noch den Tee, den wir im Frühjahr bestellt haben. Aber eigentlich würde ich gern mehr von den Dingen nutzen, die ich bereits habe. Naja.

Gelesene Bücher 2020, Quartal III

  • Hans Rosling: Factfulness. Sachbuch, aus der Bibliothek. Rosling hat bis zu seinem Tod im Jahr 2017 versucht, Menschen weltweit beizubringen, mit welchen Methoden wir es schaffen können, zu einem faktenbasierten Weltbild zu gelangen. Ich persönlich finde, jeder sollte dieses Buch lesen, insbesondere vielleicht Leute, die an der Welt verzweifeln, die zu Aktionismus neigen oder Zukunftsangst haben. 5/5.
  • Jeffery Deaver: Der Todbringer. Hörbuch, aus der Bibliothek. Nachdem mich das letzte Hörbuch von Deaver so richtig angenervt hat, bin ich doch sehr froh, Lincoln Rhyme nochmal eine Chance gegeben zu haben. In diesem neuen Fall werden ein Diamentenschleifer und ein Paar, das einen Termin zur Abholung eines Trauring bei ihm hatte, brutal ermordet, während sein Lehrling verletzt entkommt. Der Fall entwickelt sich in üblicher Weise – rasant und eher unvorhersehbar. Für mich steht fest, daß die Figuren Rhyme und Sachs am besten in dem Milieu funktionieren, für das Deaver sie geschaffen hat, nämlich in New York City. In diesem Roman fühlt man sich diesen Charakteren auch endlich wieder näher und Rhyme ist nicht nur auf seine Rolle als dauergenervtes Superhirn reduziert. Für mich war die Überraschung am Ende des Buchs nicht ganz so überraschend, was aber sicherlich daran liegt, daß ich inzwischen schon weiß, daß viele wichtige Details nur nebensächlich eingestreut werden. Jedenfalls freue ich mich auf das nächste Buch. 4/5
  • Lincoln Child: Wächter der Tiefe. Hörbuch, aus der Bibliothek. Ein Arzt, der sich auf die Erforschung von Krankheiten spezialisiert sind, die mit dem Tauchen in der Tiefsee verbunden sind, wird zu einem geheimen unterseeischen Projekt gerufen, weil immer mehr der daran beteiligten Wissenschaftler und Arbeiter erkranken. Zunächst wird ihm weisgemacht, man habe Atlantis entdeckt, doch nach und nach stellt sich heraus (Achtung, Spoiler!), daß ein aktives, von Außerirdischen angelegtes Waffenlager gefunden wurde. War mal etwas anderes, gleichzeitig hat es mich aber auch nicht wirklich gefesselt. 3/5.
  • Patrik Svensson: Das Evangelium der Aale. Mischung aus Sachbuch und Erzählung, aus der Bibliothek. Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch, weil sein Umschlag so hübsch ist 🙂 Svensson verknüpft Fakten über den Aal und die Aalforschung mit Erzählungen über seine Herkunftsfamilie – auf diese Weise entsteht ein wehmütiges und doch spannendes Portrait von einem Fisch, der seit 40 Millionen Jahren existiert und nun vom Aussterben bedroht ist, verbunden mit Reflexionen über das Menschsein. Das Buch war unterhaltsam und informativ, aber nicht wirklich leicht zu lesen. 4/5.
  • Michael Engelbrecht: Eine kurze Geschichte der nordischen Welt. Sachbuch, aus der Bibliothek. Als „nordische Welt“ definiert Engelbrecht Skandinavien, Island, die Färöer, Finnland, Lettland und Estland und bezieht in seine Betrachtungen auch Norddeutschland mit ein. Er gibt einen chronologisch geordneten Überblick über die Entwicklungen in diesen nordischen Ländern und nennt auch beliebte und bekannte Rezepte dieser Regionen. Eigentlich eine sehr coole Mischung, doch da man das ganze Buch über regelrecht mit Namen und Daten bombardiert wird, ist die Lektüre etwas anstrengend und leider bleibt dabei auch nicht allzu viel hängen. 3/5.
  • Johannes Dillinger: Auf Schatzsuche – von Grabräubern, Geisterbeschwörern und anderen Jägern verborgener Reichtümer. Sachbuch, aus der Bibliothek. Dillinger widmet sich in diesem Buch vorrangig der Schatzsuche selbst, ihrer juristischen Situation im Wandel der Zeiten, und auch ihrer mystischen Dimension. Er gibt darüber hinaus Einblick in ein paar weltbekannte Schätze wie z.B. den Schatz der Nibelungen. Unterhaltsam, aber schon etwas speziell. 4/5.
  • Frank Goldammer: Roter Rabe. Historischer Kriminalroman, aus der Bibliothek. Teil 4 der Max Heller Reihe. Dieser Roman spielt im Herbst 1951. Hellers Frau besucht ihre Familie im Westen und Heller, jetzt allein mit Pflegetochter Anni und Frau Marquart, die immer dementer wird, muß sich um zwei Verdächtige kümmern, die in Untersuchungshaft Selbstmord begangen haben. Während immer mehr Menschen sterben und sich Gerüchte um einen feindlichen, amerikanischen Spion verdichten, der in Dresden eine Atombombe bauen lassen und zünden will, tut sich noch eine andere Baustelle auf, denn plötzlich steht eine entfernte Verwandte Frau Marquarts vor der Tür, der Heller nicht über den Weg traut. Die Bücher von Goldammer gefallen mir ausgesprochen gut und auch dieses hier war wieder sehr spannend und schlüssig. 5/5.
  • Max Bentow: Der Federmann. Krimi, aus der Bibliothek. Dieser Band ist der Erste in der Reihe um den Kommissar Nils Trojan. Ich fand das Buch leider sehr langweilig und furchtbar schlecht recherchiert (zum Beispiel wird es so dargestellt, daß Trojan vor seinen Kollegen verbergen muß, daß er in die Therapie geht; die Therapiemethoden, die geschildert werden, sind absolut fragwürdig  etc.). Auch die Figur des Kommissars selbst ist merkwürdig angelegt. Einerseits quälen ihn Panikattacken und er ist ein ziemlicher Waschlappen, andererseits springt er mit Leuten, die er verhört, total brutal und fast schon psychotisch um. Daß er einem Verdächtigen dann auch noch ein Glas mit Wasser gibt, das dieser prompt für seinen Selbstmord nutzt, und Trojan ungeschoren davonkommt, war so unrealistisch, daß man sich unweigerlich fragt, ob der Gute als nächstes vielleicht einen Laserblick draufhat oder den echten Täter allein durch Glück findet…ach nee, das war ja der tatsächlich Buchschluß. Die Idee an sich hat mir gefallen, aber die Umsetzung und die Figuren waren echt übel. 1/5.
  • Robin MacPherson: How To Maintain Langugages. Sachbuch, neu gekauft. MacPherson ist ein Polyglott, den ich über seinen YT-Channel kennengelernt habe. In seinem Buch geht es darum, welche Arten von Lernen es gibt und wie man es schaffen kann, auch in einem stressigen Alltag Zeit zum Lernen zu finden. Auf das eigentliche Thema seines Buches geht er in nur einem Kapitel ein, insofern ist der Titel etwas irreführend. Alles in allem läßt sich das Buch schnell lesen, hat aber für Menschen, die schon länger Sprachen lernen, nichts Neues zu bieten. Was mich gestört hat, war, daß es für ein Buch von einem Sprachenthusiasten schon sehr viele Fehler enthält. 3/5.
  • Nils Büttner: Hieronymus Bosch. Sachbuch, aus der Bibliothek. Irgendwann Ende der 90er oder Anfang der 2000er habe ich in meiner damaligen Stammbuchhandlung einen Roman über Bosch und sein Werk gefunden, seither ploppt er immer mal wieder in meinem Leben auf. In diesem Buch nun stellt Büttener Leben und Werk Boschs in einen engen Kontext und erklärt, warum es bis heute so schwierig geblieben ist, Interpretationen seiner Bilder zu geben. Sehr informativ. Was mir nicht so gut gefallen hat, war, daß man ständig quer durch das Buch blättern muß, um die Abbildungen zu finden, die gerade im Text besprochen werden. 4/5.
  • Jens Henrik Jensen: Oxen 4/Lupus. Hörbuch, aus der Bibliothek. Nils Oxen hat die Dämonen seiner Vergangenheit noch immer nicht bewältigt, bemüht sich aber, zu seinem Sohn eine Bindung aufzubauen. Da tritt Axel Mossmann mit einem Auftrag an ihn heran: er soll den Verbleib eines ehemaligen Polizeichefs ermitteln, von dem Mossmann vermutet, daß er Verbindungen zu einer Organisation namens Lupus hat. Margarete Franks Unfall, der zwölf Jahre zurückliegt und der sie ein Bein gekostet hat, ruft sich auch wieder in Erinnerung. Und auch eine Entführung, die 1963 stattfand, scheint mit der Sache zu tun zu haben. Ich fand den Plott etwas wirr, aber nicht uninteressant. Die Figur Oxen ist faszinierend, aber eigentlich wünscht man dem armen Tropf mal einen fähigen Therapeuten. 4/5.
  • Jochen Peichl: Innere Kinder, Täter, Helfer & Co. – Ego-State-Therapie des traumatisierten Selbst. Sachbuch, aus der Bibliothek. Peichl legt in diesem Buch dar, wie genau Ego States bei Frühtraumatisierung entstehen und welche Unterschiede es zwischen PTBS, komplexer PTBS, BPS, DDNOS und DIS gibt. Im letzten Teil des Buchs schlägt er Strategien für die Arbeit mit Ego States im Rahmen einer Psychotherapie vor. Das Buch hatte ich schon ewig auf meiner Leseliste. Es hat mir nicht viel Neues geboten, war aber trotzdem interessant zu lesen. Ich denke, wer noch mit akuten Symptomen der genannten Erkrankungen zu tun hat, bekommt mit dem Buch eine fundierte Hilfe an die Hand. 4/5
  • Kurt Braunmüller: Die skandinavischen Sprachen im Überblick. Sachbuch, aus der Bibliothek. In diesem Buch skizziert Braunmüller die Eigenheiten der skandinavischen Sprachen (zu denen er auch Isländisch und Färöisch zählt). Ich fand das Buch superinteressant, aber es ist schon eher etwas für Nerds 🙂 4/5
  • Erika Fatland: Die Grenze – Eine Reise um Russland. Sachbuch/Reisebericht, aus der Bibliothek. Fatland, eine norwegische Journalistin, die acht Sprachen spricht, dokumentiert in diesem Buch ihre Reise rund um Russland. Sie hat also alle Nachbarländer Russlands besucht und zudem per Schiff die Nordostpassage durchquert. Eigentlich liebe ich solche Bücher sehr, aber Fatlands Schilderungen waren insgesamt sehr abwertend, zum Teil regelrecht nörgelig, und darum habe ich das Buch auf Seite 250 abgebrochen. 3/5
  • Chris Carter: Bluthölle. Hörbuch, neu gekauft. Eine Taschendiebin stiehlt unbeabsichtigt ein Tagebuch, in dem ein Serienkiller seine Morde festgehalten hat. Anhand der ebenfalls notierten Namen und Ablageorte wird bald verifiziert, daß das Dokument echt ist. Bis hierhin ein superspannender Thriller mit Potential, aber leider sackt das Buch nach dem ersten Drittel total ab, weil sich Carter mit den bei ihm schon öfter abgelaufenen Handlungen zufriedengibt (Spoiler!): der Killer – natürlich hochintelligent und der Beste seiner Art – schnappt sich- wie im Grunde jeder Killer zuvor – erst die Zeugin und dann Hunter, der es aber dank seiner Findigkeit schafft, den Killer zu erschießen, obwohl er gerade noch bewegungslos an einen Stuhl gekettet war. Und obwohl betont wird, daß Killer, Hunter und Taschendiebin total hochbegabt sind, schnallen sie die simpelsten Zusammenhänge nicht. Pointiert wird das Ganze durch Hunters Partner Garcia, der so begriffsstutzig wirkt, daß man sich eigentlich wundert, daß er überhaupt Polizist werden konnte. Uff. 3/5.
  • Eckhard Hoffmann: Emil Krebs – ein Sprachgenie im Dienste der Diplomatie. Monographie, aus der Bibliothek. Emil Krebs (1867-1930) gilt als das größte Sprachgenie aller Zeiten. Er hat rund 60-70 Sprachen aktiv gesprochen und sich mit weiteren 40-50 Sprachen beschäftigt. In diesem Buch beschreibt Hoffmann, der ein Verwandter von Krebs war, dessen Leben. Sehr interessant. Was mir leider zu kurz kam, war die Behandlung der Frage, wie Krebs Sprachen akquiriert hat. 5/5.
  • Tess Gerritsen: Das Schattenhaus. Roman, aus der Bibliothek. Ich habe fast alle Bücher von Gerritsen gelesen und drei davon zählen seit Jahren zu meinen Lieblingsthrillern, weswegen ich mich total darüber gefreut habe, daß es mal wieder etwas Neues von ihr gibt. Leider ist dieser Roman mit Abstand ihr schlechtester: eine krude Mischung aus Spukgeschichte, einem 50-Shades-Of-Gray-Verschnitt und Pseudothriller. Die Kochbuchautorin Ava bezieht ein einsam gelegenes Haus am Meer, nachdem sich ein Drama in Boston, ihrer Heimatstadt, ereignet hat, für das sie sich die Schuld gibt. In dem Haus spukt es und sie läßt sich auf eine SMige Beziehung mit ihrem Hausgeist ein (ja, das wird auch so stehen gelassen!) und dann wird sie auch noch von einem Stalker bedroht, von dem sie eigentlich gar nix mitkriegt, bis die letzten 40 Seiten des Romans angebrochen sind. Oh mei. Eigentlich wünscht man der alkoholkranken, unfähigen und unsympathischen Hauptfigur, sie möge sich von einer Klippe stürzen, zusammen mit ihrem doofen Kater. Ich habe mich echt durch das Buch gequält, in der Hoffnung, daß es besser werden möge, aber nö. 0/5.

Speiseplan #200

  • Mittwoch: Burger, Wedges, Erbsen
  • Donnerstag: gefüllte Zucchini mit Pinienkernen und Rosinen, dazu Tomatensauce und Reis
  • Freitag: Blumenkohl-Carbonara mit Rucola und Haselnüssen
  • Samstag: Schweinefilet BBQ, dazu Gemüsereis
  • Sonntag: Massaman Curry mit Ananas und Erdnüssen
  • Montag: Linsenbolognese
  • Dienstag: UWYH

außerdem werden wir Zimtschnecken mit Bratäpfeln machen