Thrifty Thursday #28

Die vergangene Woche war ernüchternd, um das mal in blogtaugliche Sprache zu verpacken. Während ich mich darüber gefreut habe, an vielen Stellen kleine Beträge zu sparen, wurden an anderer Stelle große Beträge mit vollen Händen ausgegeben, ohne Sinn und Verstand und ohne Rechtfertigung oder Wiedergutmachung. Selbst wenn ich meinen Aquarellkasten verschlucken würde, könnte ich nicht in so vielen Farben kotzen wie es gerade nötig wäre. Das Ganze hat nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich Konsequenzen, sondern auch was die Organisation unserer Finanzen angeht. Ich war so frustriert, sauer und enttäuscht, daß ich den Impuls hatte, einfach alles hinzuwerfen, aber das würde auch bedeuten, daß ich meine persönlichen Ziele nicht erreichen werde. Und ganz sicher wird es nicht passieren, daß jemand, der so schlampig mit Geld und Vertrauen umgeht, so einen Impact auf mein Leben hat. Vertrauen klemme ich mir ab sofort und gehe zu guter, alter Kontrolle über. [Das war jetzt mein x-ter Versuch, das zu schreiben, und ich glaube, diesmal kann ich es so stehen lassen].

Das Positive in dieser Woche zu sehen, ist sehr schwer, dabei befinden wir uns jetzt in meiner Lieblingsjahreszeit, auch was Obst und Gemüse angeht. Mein Mann und ich haben mehrere Fuhren Zwetschgenkuchen gebacken und eingefroren, die wir innerhalb der kommenden drei, vier Monate verbrauchen werden. Das Schöne ist, daß man so nicht gleich ein ganzes Blech voll Kuchen hat, sondern einzelne Stücke auftauen kann.

Unsere Vorräte sind in den letzten Wochen um einiges schlanker geworden und wir haben insbesondere Reste verbraucht. Jetzt, wo der Herbst da ist, merke ich, daß ich aber auch wieder Vorräte anlege. So haben wir z.B. unterschiedliche Konserven (Bohnen, Pepperoni, getrocknete Tomaten etc.), Tee und Mehle aufgestockt und auch schon Weihnachtssüßigkeiten gekauft, die diese Woche erstmals angeboten wurden, nachdem es letztes Jahr kurz vor Weihnachten quasi nichts mehr gab (offenbar wurde da nicht nachgeordert – freut mich ja, daß Aldi dazulernt und dann wohl weniger auf dem Müll landet). Das Einzige, was jetzt noch fehlt, sind einzeln verpackte Süßigkeiten für den Adventskalender vom Sohn. Tatsächlich denke ich auch schon in anderen Hinsichten an Weihnachten. Der Mann und ich werden dieses Jahr mal einen No-Spend-Adventskalender füreinander machen und es ist durchaus eine Herausforderung, Dinge zu finden, die nichts kosten und trotzdem zum anderen passen. Dazu schreibe ich später mal mehr. Auch über das Nikolaus- und Weihnachtsgeschenkebudget haben wir bereits geredet und überlegt, welche Dinge wir als wichtig erachten und welche nicht.

Abgesehen davon habe ich diese Woche recht viel Geld für drei Kopfbedeckungen ausgegeben. Im Sommer hatte ich ein Einsehen mit meiner schwindenden Haarpracht und trage seither eine Quasi-Glatze. Damit mußte ich allerdings feststellen, daß es teilweise ganz schön kalt wird an der Rübe, daß aber meine Wintermütze viel zu warm ist. Also habe ich mir diese Woche eine leichte Wollmütze, eine Kappe und einen klassischen Hut gekauft. Jetzt müßte ich für alle Eventualitäten gerüstet sein.

 

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