Niederländischer Text #8: nog één keer boeken

[man kann nog één keer und nog een keer sagen – bei der ersten Variante betont man die 1]

Toen ik nog klein was, wilde ik altijd dat me iemand me iets zou voorlezen (Alternative: mensen me voorlazen). Meestal deed mijn moeder dat, maar soms ook mijn vader, vooral in/in het bijzonder aan in het weekend. Dan kwam ik in zijn bed en dan las hij las me wat voor of hij verzon eigene verhalen. Later schilderde ik vaak dat waarover hij had verteld. Dat was heel leuk.

Later, toen ik al zelf kon lezen, ging mijn moeder elke week met mij naar de bibliotheek en ik kon zoveel boeken lenen als ik wilde. Vaak waren het vijf of meer boeken en dan las ik het hele weekend totdat ik weer in de naar school moeste. [man gebraucht keine Artikel, wenn man sagt: naar school, naar bed, naar werk etc.]

Vandaag Tegenwoordig/Nu ga ik nog altijd graag naar de bibliotheken die we hier hebben. Ik probeer elke maand acht of meer boeken te lezen, maar dat is afhankelijk van wat waar de boeken handelen van over gaan.

Gelesene Bücher im Juli 2021

  • Sebastian Fitzek: Der Heimweg. Thriller, aus der Bibliothek. Jules arbeitet bei einer Hotline, bei der Frauen anrufen können, die sich unterwegs unwohl oder gar verfolgt fühlen. Heute Nacht hat er Klara am Telefon, die nicht nur von ihrem sadistischen Ehemann gequält wird, sondern der auch noch der als Kalender-Killer bekannte Irre gedroht hat, sie just in dieser Nacht zu töten. Mehr zu verraten, könnte spoilern, darum mache ich das nicht. Der Thriller liest sich sehr schnell runter und wenn man die typischen Wendungen in den Büchern Fitzeks kennt, überrascht einen das Ende letztlich nicht. Solide Unterhaltung. 3/5.
  • Janine Schweitzer: Eine Frau räumt auf. Sachbuch, aus der Bibliothek. Schweitzer ist selbstständige Entrümplerin und Messie-Expertin. In ihrem Buch beschreibt sie das Messie-Syndrom und erzählt aus ihrer Berufspraxis. Sehr interessant. 4/5
  • Cornelia Franz: Ins Nordlicht blicken. Jugendbuch, vom Sohn geliehen. Jonathan Querido kehrt nach neun Jahren im deutschen Exil in seine Heimat Grönland zurück, doch den jungen Mann umgibt ein trauriges, dunkles Geheimnis. Was verbindet ihn mit dem Grab des gleichaltrigen Pakkutaq Wildhausen, und wird er seinen Vater wiederfinden, den er im Ungewissen über sein Wohlbefinden zurückließ? Ich fand das Buch überraschend spannend, nachdem der Sohn diese seine Schullektüre total verrissen hatte. 4/5.
  • Till Hein: Crazy Horse. Sachbuch, aus der Bibliothek. Hein liefert hier eine Monographie der Seepferdchen, die interessant und einfach zu lesen ist. Kritikpunkte wären für mich, daß es auch viele Dinge gibt, die meiner Ansicht nach nicht unbedingt in ein solches Buch gehören (z.B. ein Kapitel über den Hippocampus, also ein Areal im menschlichen Gehirn, das zufällig ähnlich wie ein Seepferdchen aussieht) und es teilweise unschöne Wiederholungen und allgemein etwas holprige Formulierungen gibt. 4/5.
  • Lydia Benecke: Sadisten. Sachbuch, aus der Bibliothek. Benecke erklärt anhand von einem Fallbeispiel die diversen Persönlichkeitsstörungen, die zur Formung von einvernehmlichen und nicht-einvernehmlichen Sadisten führen und untermauert ihre Thesen anhand der Analyse von einvernehmlichen Sadisten und sadistischen Straftätern. Da es ein populärwissenschaftliches Werk ist, lesen sich die über 500 Seiten sehr zügig runter. Alles in allem eine interessante Lektüre. 4/5.

Niederländischer Text #7: boeken

Als Toen ik nog klein was, las mijn moeder me vaak verhaalen voor. Ik hield in het bijzonders van de sprookjes van de broeren gebroeders Grimm, die in Duitsland heel beroemd zijn, maar eigenlijk was het niet zo belangrijk wat zij voorlas – de hoofdzaak was dat zij las me wat voorlas 🙂 Later, als toen ik al zelfs had geleerd te lezen geleerd had, ging ze elke week met mij naar de bibliotheek en ik mocht me altijd zoveel boeken lenen als ik wilde. Vaak las ik bijvoorbeeld het hele weekend en ik werd alleen interrumpeert onderbroken bij door de maaltijden. Wanneer ik op maandag weer uit mijn fantasiewereld boven water moest komen, was het niet zo leuk. Ik vond altijd dat de realiteit niet zo interessant was.

Tegenwoordig lees ik behoorlijk veel en het is één van mijn belangrijkste hobby’s. Ik zou niet zoveel boeken kunnen betalen als ik lees en daarom ga ik vaak naar de bibliotheek, precies als vroeger. Ik lees het liefst zakboeken non-fictie boeken en misdaadenromanen misdaadromans, maar als omdat we hier veel verschillende bibliotheeken hebben, lees ik ook andere dingen zoals reisberichten, psychologische boeken, kookboeken en veel vele andere meer. Ik probeer, elke maand acht boeken te lezen, maar soms zijn het meer en soms minder.

Anmerkung nach der Stunde mit meinem Lehrer:

Oh Mann. Dieses Gefühl, wenn man mit einem Text eigentlich echt zufrieden ist und einem dann der Kitt aus der Brille fällt, wenn der Lehrer korrigiert. Mit etwas Abstand betrachtet, sind die von mir gemachten Fehler für mich allerdings nachvollziehbar. Ich werde jetzt nie wieder den Fehler machen, „als“ anstatt „toen“ zu sagen oder zu schreiben, insofern war es gut, diesen Fehler zweimal in diesem Text gemacht zu haben. So ganz klar, was die langen Vokale angeht, finde ich die niederländische Aussprache nicht, daher mache ich da immer noch was falsch. Diese Fehlerquelle kann ich nicht direkt abhaken, aber ich bin zuversichtlich, daß sich das Auge im Laufe der Zeit dran gewöhnt. Manche eher umgangssprachlichen Formulierungen, die im Deutschen funktionieren, kann man nicht auf’s Niederländische übertragen. „Hauptsache, es funktioniert“ ist also nicht gleich „hoofdzaak het werkt“. Und last but not last: die niederländische Satzstellung ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, und ich habe schon vor Monaten beschlossen, daß ich mir Fehler in diesem Bereich noch sehr lange verzeihen werde 🙂 Naja, und wenn ich Vokabeln benutze, die ich eigentlich noch gar nicht kenne (wie zakboeken für Sachbücher hier), finde ich Fehlergriffe da auch läßlich.

Fazit? Vielleicht alles gar nicht so schlimm, wie es erstmal erscheint. Ich glaube, ich habe echt noch nie einen ganzen Text völlig fehlerfrei hinbekommen – in keiner meiner Fremdsprachen :uups:

Niederländisch #25 plus Rezension des Babbelkurses NL

Auch diese Woche war für mich eine reine Babbel-Woche, weil ich ja versuchen wollte, den gesamten NL-Kurs bis zum Ablauf meines Abos dort zu beenden. Gestern allerdings ist mir im Wortschatzkurs der Geduldsfaden gerissen. Dieser Kurs ist nach Themengebieten eingeteilt. Zu jedem der (in diesem Fall) 19 Themengebiete gibt es zwischen elf und 13 Lektionen. In jeder Lektion lernt man zwischen neun und vielleicht 20 Worte, isoliert für sich. Es gibt also keine Sätze, die illustrieren, wie man die gelernten Worte verwendet – das ist mein erster Kritikpunkt. Und leider ist es so, daß man nicht nur innerhalb dieser 19 Themengebiete Worte doppelt vorgesetzt bekommt (also z.B. im Themengebiet Medien und im Themengebiet digitale Welt), sondern sogar innerhalb eines einzigen Themengebiets (so habe ich zweimal das Wort „live“ innerhalb von drei Lektionen im Themengebiet Medien gelernt) – das ist mein zweiter Kritikpunkt. Auf diese Weise wirkt es natürlich so, als würde der Kurs ein breites Spektrum abdecken und sehr viel bieten (Babbel behauptet, man würde in den Wortschatzkursen 2000 Worte lernen), was er eigentlich gar nicht tut, weil es so viele Wiederholungen gibt. Ich habe also gestern entschieden, daß mir das zu doof ist, weil es sehr viel Zeit kostet, sich durch alles durchzuklicken –  das ist mein dritter Kritikpunkt. Babbel ist unglaublich langsam in der Handhabung und man kann das als User auch nicht beschleunigen. Während der Computer ein Wort vorliest, muß man warten, und wenn Action gefordert ist, braucht das Programm wieder recht lange, um die Antwort auszuwerten. Das ist natürlich nicht viel Zeit, wenn man mal einen Kurs macht. Aber wenn man wie ich sehr schnell arbeitet und sehr schnell absorbiert, was man lernt, dann bremst das enorm aus, bei mir bis zu einem Grad von Frustration, den ich beim Lernen nicht gut verpacke. Ich weiß, daß diese „Druckbetankung“ mit Grammatik und Vokabeln für die meisten Leute ineffektiv ist und daher ein Programm, das so langsam ist, besser für sie funktioniert. Für mich fühlt sich das aber ungefähr wie beim Schwimmen an, wo ich als Leistungsschwimmer zwischen den Plantschenden allmählich stinkig werde.

Kritikpunkt Nummer vier ist die viel zu steile Lernkurve, die der Kurs seinen Teilnehmern abverlangt. Man fängt also sehr gemächlich mit dem üblichen „Hi, ich heiße BLA“ an und springt dann recht unvermittelt zu Sätzen, die viel komplexere Grammatik und ein – am Lernstand gemessen – viel zu großes Vokabular verlangen. Natürlich lehrt Babbel die Formen zwischendrin, aber da es nur sehr wenige Chancen gibt, etwas zu wiederholen, ist man definitiv nicht selbst in der Lage, solche Sätze auch selbstständig zu formen. Der Mangel an Wiederholungsmöglichkeiten ist daher auch Kritikpunkt Nummer fünf. Selbst wenn man die paar Sätze, die Babbel einem bietet, immer und immer wiederholt (was das Programm zuläßt), festigt sich im Grunde gar nichts, weil keinerlei kreative Leistung gefragt ist und man die Sätze bald auswendig kann.

Kritikpunkt Nummer sechs ist die etwas seltsame Aufbereitung von Vokabular. Nur ein Beispiel: Babbel bringt mir das Wort „opnemen“ bei. Als Deutscher denke ich gleich, aha, das wird wohl „aufnehmen“ heißen. Babbel gibt eine – nur eine – Übersetzung und zwar „aufzeichnen“. Ja, klar, aufnehmen und aufzeichnen sind Synonyme (sofern wir hier von einer Ton- oder Bildaufnahmen sprechen), nur wäre es nicht einfacher, Deutschen opnemen = aufnehmen beizubringen? Da ist der Lernaufwand minimal und das Gehirn verbucht das Wort direkt als gelernt. Opnemen mit aufzeichnen zu übersetzen, ist einfach sperrig und wenig effektiv. Und leider macht Babbel genau das sehr oft.

Mein letzter Kritikpunkt ist das Fehlen eines Forums bzw. einer Kommentarfunktion. Wer etwas nicht versteht, ist auf sich allein gestellt, und kann nirgends nachfragen. Es gibt keine Möglichkeit, mit anderen Lernenden in Kontakt zu treten (ich meine jetzt über die App oder die Website – ob es z.B. FB-Gruppen gibt, weiß ich nicht, da ich solche sozialen Medien nicht nutze) oder bei einem Tutor nachzuhaken.

Mein Fazit nach fünf Jahren Babbel? Für die großen Sprachen wie Spanisch, Italienisch und Französisch ist Babbel insofern prima, als daß es da viel Material bietet und kleinschrittig vorgeht. Wer schnell lernt, Wert auf einen Austausch bei Verständnisproblemen legt, sich viele Wiederholungen wünscht und alle Vokabeln im Kontext sehen möchte, hat aber auch hier Schwierigkeiten, weil Babbel das nicht oder nicht in jedem Fall bietet. Bei den „kleinen“ Sprachen, von denen ich Norwegisch und Niederländisch absolviert habe, kommen die zu steile Lernkurve und die nervigen Wiederholungen beim Vokabular dazu. Alles in allem muß ich sagen, daß ich alles, was ich bei Babbel bekomme, bei Duolingo kostenlos und in besserer/verständlicherer Form aufbereitet bekomme. Duolingo bietet außerdem insgesamt mehr Lernsätze zu einem Thema und eben ein Forum.

Für mich sind das gute Gründe, mir die knapp 5 € monatlich zu sparen. Diese scheinen mir besser angelegt, wenn man sich für seine Zielsprache eine gute Grammatik anschafft.

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Allgemein habe ich in dieser Lernwoche also mein Gehirn mit Vokabular betankt. Mir kommt es oft so vor, als wären die Dinge im Niederländischen oft gerade so, wie ich sie nicht erwarte, was insbesondere im Kurs über „false friends“ deutlich wurde. Oft ist es auch so, daß ich denke, ach naja, richtig schwierig ist NL ja nicht, das verstehe ich quasi ohne es zu lernen – und dann stolpere ich über ein Wort wie „fopspeen“. Ich bin sicher, kein Deutscher versteht das, weil es einfach nichts mit dem deutschen Wort gemein hat. Es heißt übrigens Schnuller…

Plan für die kommende Lernwoche: bei Duolingo weitermachen und Babbel abhaken, auch wenn ich dann doch nicht alles bis auf die letzte Übung gemacht habe 🙂

Thrifty Thursday #20

Seit wir wieder öfter Pasta machen, haben wir auch überlegt, es mal mit Gnocchi zu versuchen. Meine Mutter hat früher „schlesische Knödel“ gemacht, für die am Vortag übrig gebliebene Salzkartoffeln zerdrückt und mit soviel Mehl verknetet wurden, bis der Teig nicht mehr geklebt hat. Dann wurde die Masse zu dicken Rollen geformt, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser gargezogen. Dazu gab es dann Apfelmus oder fetten Speck, der ausgelassen wurde. Ich war also recht zuversichtlich, daß es nicht allzu kompliziert werden würde, denn viel anders sind Gnocchi ja auch nicht. Ich habe drei Pellkartoffeln gekocht und dann zermust (da wir keine mehligkochende Sorte hatten, habe ich halt die vorwiegend festkochenden genommen und das ging problemlos). Dazu kamen zwei Eier, 1 Teelöffelchen Salz, etwas Muskat und dann eben soviel Mehl, bis der Teig gerade nicht mehr klebte. Ich habe ihn zu Rollen geformt, diese in Stückchen geschnitten und jedem Klößchen noch ein Muster mit der Gabel verpaßt. Fertig. Dazu gab es eine Béchamel mit einem Reststückchen Pancetta, Zwiebeln, Knobi, Muskat und Blattspinat. So gut!

Ich glaube, der Trick war, daß der Teig im Inneren immer noch recht naß und fluffig war. Hätte man Mehl mehr dazugegeben, wären die Gnocchi bestimmt gummihart geworden.

Demnächst möchte ich mal eine Portion Gnocchi zum Einfrieren machen. Seit wir unseren Gefrierschrank effektiver nutzen, ist das, was wir täglich kochen, wirklich nochmal interessanter geworden.

Jedenfalls ist von diesem Gnocchigelage eine Riesenmenge Sauce übrig geblieben, die wir direkt eingetuppert und in den Kühlschrank verfrachtet haben. Am kommenden Tag haben wir Nudeln gekocht, die Sauce nochmal warm gemacht und etwas verdünnt und zusätzlich einige Cherrytomaten, die sowieso wegmußten, dazugegeben. Und das beschreibt ganz gut, wie wir gerade kochen und planen: keine Speiseabfälle, alles aufbrauchen und allgemein nicht so sehr am Rezept orientiert.

Ein weiteres tolles Essen, das es heute gab, ist der Brotauflauf. Wir backen regelmäßig selbst und manchmal bleiben die Enden oder auch mal ein paar Scheiben altbackenes Brot übrig. Diese Reste sammeln wir in einer Tüte im Gefrierschrank. Wenn diese fast voll ist, benutzen wir das Brot für ein Abendessen. Für den Brotauflauf haben wir ein paar Gemüsezwiebeln in wenig Öl angebraten, dann 1 EL Mehl dazugegeben und das Ganze mit frischer Gemüsebrühe aufgefüllt (ca. 1 Liter). Nach ein paar Minuten ist diese Mischung ein wenig angedickt und wird über das altbackene und aufgetaute Brot gegeben. Käse drauf und ab in den Ofen. Schmeckt im Grunde wie eine sehr dickliche Zwiebelsuppe und ist wirklich sehr lecker.

Speiseplan #244

  • Mittwoch: zwei verschiedene Pizzen (Sardellen/Spinat/Zwiebel und Chorizo/Paprika/Tomaten/Zwiebeln), dazu Rohkost
  • Donnerstag: Brotauflauf mit Zwiebeln, dazu Salat
  • Freitag kocht der Sohn: Pad Thai
  • Samstag: Fajitapfanne mit schwarzen Bohnen und Reis
  • Sonntag: Böreks, Fatousch, gefüllte Weinröllchen und Riesenbohnen in Tomatensauce
  • Montag: Raviolitopf mit Hack und Zucchini
  • Dienstag: UWYH

WochenendRückblick #243

[Wetter] Samstag war es etwas drückend warm, am Abend gewitterte es und dann wurde es besser. Nachts dann 98% Luftfeuchtigkeit und ich bin gestorben. Sonntag etwas besser, aber auch wärmer.

[Gemacht] Samstag haben der Mann und ich unseren einen Vorratsschrank durchgeguckt und ein paar Dinge zum baldigen Verzehr beiseite gestellt. Ich habe wenig gelernt und gelesen, hatte den Kopf nicht frei. Nach dem Abendessen haben wir gekniffelt und etwas geguckt, und später hatte ich Niederländisch. Nachts habe ich mein Bad geputzt und mich bei YT rumgetrieben.

Sonntag habe ich gelernt und gelesen, mit dem Mann zusammen gekocht und gekniffelt, später was geguckt. Nachts hatte ich noch ein Sprachdate, habe dann weitergelernt. Ich weiß, ich bin tierisch unberechenbar… 😉

[Sprachen] Niederländisch mit Lehrer, bei Babbel und bei Polygloss. Spanisch bei Duo.

[Gehört] Die drei Fragezeichen. Behemoth.

[Gelesen] Lydia Benecke: Sadisten.

[Gesehen] Leverage.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Baguettes mit sehr knittrigen Tomaten und Mozzarella 🙂

[Gekauft] Nix.

[Ausblick auf die nächste Woche] Therapie, Sprachtermine. Will zwei Briefe schreiben und ein paar Termine ausmachen.

Niederländisch #24

Ich habe mir diese Woche mal angeguckt, wie es bei mir mit Norwegisch in der 24. Woche aussah, nämlich so. Kurz gesagt war ich da noch dabei, mir die Angleichung der Adjektive und die Präpositionen anzugucken. Bei Niederländisch bin ich in der 24. Lernwoche deutlich weiter – ich kann bereits Dinge schildern, die in der Vergangenheit passiert oder sogar irreal sind. Die Angleichung der Adjektive und die Präpositionen habe ich seit Wochen auf der Pfanne. Woran liegt das? Ich denke, zum einen ist das Niederländische noch näher am Deutschen und Englischen dran als das Norwegische. Gerade wenn man wie ich aus einem Gebiet kommt, wo noch aktiv Platt gekallt wird, fühlt sich das schon alles sehr vertraut an. Zum anderen wird das Lernen einer neuen Sprache immer einfacher, je mehr Sprachen man bereits spricht, zumal wenn diese sich so nah sind. Japanisch würde mich gewiß mehr Mühe kosten.

Bei Duolingo habe ich quasi gar nichts gemacht, weil ich mich immer noch auf Babbel fokussiere. Den Hauptteil des Kurses habe ich abgeschlossen, jetzt greife ich bei den Zusatzkursen ab, was ich brauchen kann (Niederländisch für Bewerbungsgespräche brauche ich sicher nicht…). Ich habe mir unfaßbar viele Vokabelkarten gemacht, die der Wiederholung harren.

Ansonsten habe ich eine neue geile App entdeckt, mit der das Sprachenlernen so richtig Spaß macht: Polygloss. Einziges Problem ist, daß man keine Korrektionen vom System erhält, aber das stört mich persönlich jetzt eher nicht.

Anders heb ik deze week niet gemaakt om Nederlands te leren, maar ik denk eigenlijk dat het ook genoeg is. Oh nee, dat ist helemaal niet juist, want ik heb nog sommige video’s op YouTube gezien: over om stamppot te maken, over de indische rijsttafel enz. Ik voel mij altijd alsof ik weer jong was wanneer ik deze video’s bekijk, want ze eten veel wat mijn moeder ook gekeukt heeft als ik nog klein was 🙂

Thrifty Thursday #19

Kleiner Einkaufsklönschnack: wir hatten wieder Glück und haben Dinge im Angebot bekommen, die wir eigentlich immer kaufen: Cola, Schwämme und das Reinigungsmittel, das wir in der Küche benutzen. Dafür waren Avocados diese Woche doppelt so teuer wie in der letzten: statt 0,59 € nun 1,19 €. Die Preise im Auge zu behalten, lohnt sich also schon (es sei denn, man kauft unabhängig vom Preis ein). Cola ist ja nicht besonders thrifty, allerdings teilen der Mann und ich uns seit Jahren eine Dose zum Abendbrot und ich finde, diesen Miniluxus darf man sich schon gönnen 🙂

Am letzten Wochenende haben wir Dumplings gemacht, wobei die eher wie sehr schiefe Maultaschen aussahen 🙂 Gefüllt wurden sie mit einer Mischung aus zerdrückten Kartoffeln, ausgelassenem Pancetta, Blattspinat, Zwiebeln und Erbsen. Der Mann und ich sind richtig schnell geworden, was das Füllen und Fixieren solcher gefüllten Nudeln angeht. Eine Portion wurde in frischer Brühe gargezogen, die andere Portion wanderte gleich in den Tiefkühlschrank. Demnächst also wonky Maultauschen Teil 2.

Früher, so vor 25 Jahren, haben wir viel öfter miteinander frische Pasta gemacht. Da standen wir manchmal stundenlang in der Küche und haben Spaghetti, Tagliatelle, Lasagneplatten und andere Sachen gemacht, teilweise sogar ganz abgefahrene Kreationen wie Schokonudeln. Im Laufe der Zeit, mit Kind und nach Erwerb meiner Behinderung, ist das irgendwie durch den ganzen Streß untergegangen. Das jetzt wiederzubeleben, ist richtig schön. So ein bißchen wie wieder zu sich selbst finden.

Einen Raubzug habe ich diese Woche auch noch in der Bibliothek gemacht: sechs Bücher und ein Hörbuch durften mit. Ich bin immer wieder überrascht davon, was für Schätze ich in den Bibliotheken hier finde.