Polyglot Gathering 2021 #6

Am Sonntag habe ich mir am Nachmittag einen Vortrag von Richard Simcott angeguckt, „Why learn Cornish?“. Richard ist den meisten Polyglotten ein Begriff, weil er so viele Sprachen fließend spricht und sich sehr in der „Szene“ engagiert, u.a. mit der Polglot Conference. Für mich war es das erste Mal, daß ich ihn habe länger sprechen hören, und empfand ihn als sehr angenehm: ruhig, zurückhaltend und sehr freundlich. Die Kernaussage seines Talks war, daß es sich lohnt, auch die kleinen, gefährdeten Sprachen zu lernen, und daß Corona viele Möglichkeiten eröffnet hat, online zu lernen.

Um 16 Uhr habe ich mir eine Einführung in Mandarin angeguckt, die auf Spanisch gehalten wurde. Der Referent hat das richtig klasse gemacht und uns gleich das Verhältnis zwischen Schriftzeichen, Aussprache und Bedeutung erklärt. Ich muß allerdings gestehen, daß ich bei den asiatischen Sprachen ganz schnell ausklinke, so auch hier.

Nach einer Pause habe ich mir am Abend einen Vortrag zu „Complexities of Identity Formation“ angehört. Es ging darum, wie sich Identität im Kontext von Mehrsprachigkeit entwickelt bzw. verhält.

Nachts war ich im Deutsch-fluent-Chatroom, danach noch im not-yet-fluent-Französisch-Chatroom. Und damit endet für mich der Sonntag 🙂

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