WochenendRückblick #214

[Wetter] Kühl, am Sonntag sogar mit etwas Schnee.

[Gemacht] Am Samstag hat meine Familie mit mir noch einige Kisten vom Dachboden durchgeguckt und wir sind wieder eine Menge Krempel losgeworden. Ich finde es auch immer interessant, woran jeder Einzelne von uns hängt, und merke bei mir selbst, daß ich immer weniger an Dingen vergangener Epochen hänge… Nach dem Abendessen haben der Mann und ich eine Liste für den Schuhmacher geschrieben, denn das neue Jahr fängt mit dem nächsten Paar Schuhen an. Ich bin sehr zuversichtlich, daß es besser und nicht schlechter werden wird. Später dann haben wir gekniffelt und eine Doku geguckt, es gab Tee aus dem Samowar und Dattelbrot.

Sonntag war recht faul. Nachmittags habe ich meine Sprachlektionen durchgekloppt und dann gelesen, während der Mann gekocht hat. Nach dem Essen haben wir gekniffelt und es gab nochmal Samowar und Dattelbrot.

[Sprachen] Duolingo in Schwedisch, Norwegisch, Russisch und Spanisch.

[Gehört] Alex Cross 11 (kaum hat seine eine Flamme mit ihm Schluß gemacht, baggert er gleich die Nachbarin an, Mannometer…).

[Gelesen] Cressida Cowell: El Tiempo De Los Magos. A.J. Jacobs: Britannica und ich.

[Gesehen] Eine mehrteilige Doku über Schrift. Grand Isle.

[Gegessen] Neben den Plansachen eigentlich nur Dattelbrot.

[Gekauft] Ein neues Gemüsemesser. Ich habe mir vor etwa 12 Jahren ein gutes, teures Messer von WMF gekauft, bei dem mein Mann mir nach zwei Wochen die Spitze verbogen hat. Damals war ich so frustig darüber, daß ich es fast in den Müll gekloppt hätte, aber ich wollte keinen Konflikt und nicht nochmal 50 € ausgeben. Also habe ich es benutzt. Aber ungelogen jedes einzelne Mal beim Anblick des Messers hat es mich traurig gemacht, daß es kaputt und verbogen ist – und auch daß es funktionierte, hat daran nichts geändert. Ich habe es regelmäßig geschärft, aber der Defekt in der Spitze ließ sich einfach nicht zurückbiegen und wegschleifen. Als ich jetzt soviel Kram aussortiert habe, den ich nicht mehr brauche und nicht mehr mag, dachte ich, daß es eigentlich längst an der Zeit ist, mich auch von dem Messer zu trennen. Wie gesagt, nicht weil es nicht zu gebrauchen ist, sondern weil ihm negative Gefühle anhaften (ich finde, 12 Jahre beweisen, daß sich das auch nicht mehr ändern wird, egal, wie viele Tomaten und Äpfel ich damit noch schnippeln würde). Jetzt freue ich mich auf mein neues, baugleiches Messer und werde das alte dann feierlich im neuen Karton zu Grabe tragen. Guter Plan.

[Ausblick auf die nächste Woche] Schuhmacher! Currywurst! Ansonsten….lernen und lesen, schätze ich.

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