Speiseplan #146

  • Mittwoch: grüne Bohnen, Kartoffelpüree und Bratwurstschnecke
  • Donnerstag: Veggie-Chili, dazu Reis und Quinoa
  • Freitag: Butternut-Ofengulasch, dazu Brot
  • Samstag: Spaghettitorte mit Aubergine und Rucola
  • Sonntag: Pellkartoffeln, Kräuterquark (vegan) und Frikadellen, dazu Rohkost
  • Montag: gefüllte Zucchini mit Pinienkernen und Rosinen, dazu Reis und Tomatensauce
  • Dienstag: Asia Wok = Gemüse in Erdnußsauce [da gibt es null Variationen bei mir]

4 Gedanken zu „Speiseplan #146“

  1. >>>grüne Bohnen, Kartoffelpüree und Bratwurstschnecke

    OHHHGOTT das will ich auch -.- ich vermisse Bratwurst…
    In letzter Zeit hab ich so krasse Cravings nach Fleisch, das ist übel. Dabei hat sich an meiner ethischen Vorstellung nur wenig geändert. Mir fehlt der Geschmack. Obwohl ich schon so viele Jahre kein Fleisch mehr esse, habe ich nie angefangen es eklig zu finden. Und vor allem, seit ich mich mehr mit Kochen und diversen Küchen (hauptsächlich Asien) befasse, denke ich oft „all das werde ich niemals essen können“. Das macht mich schon ein bisschen frustig. Mal sehen wie ich in Zukunft damit umgehen werde.

    LG
    C.A.

    1. Ja, das mit den Cravings kenne und hatte ich auch. Ich habe mir das etwa ein Jahr lang angeguckt, in dem ich fast täglich gegen dieses Verlangen ankämpfen mußte, bis ich nachgab. Habe dann ganz vorsichtig nur sehr wenig Fleisch gegessen, ungefähr einen Eßlöffel voll. Es war göttlich. Habe das auch sehr gut vertragen. Seither esse ich zwei- bis dreimal die Woche eine kleine Portion Fleisch und habe seitdem auch keine Gelüste mehr.
      Ich bin auch gespannt, wie es bei Dir weitergeht 🙂

      1. Ich habe mir überlegt, ob ich auf der moralischen Ebene dazu übergehen soll, Tiere zu essen, bei denen ich dazu in der Lage wäre, sie selbst zu töten. Ich kann einen Fisch fangen, töten und ausnehmen. Das habe ich schon als Kind gemacht. Es löst keine krassen Gefühle in mir aus. Aber ich könnte niemals eine Kuh oder ein Schwein oder ein Kaninchen töten. Grausamkeit löst in mir auch eher mehr Schmerz und Empathie aus, als das Töten selbst, also als die Vorstellung ein Leben zu beenden. Aber es ist kompliziert. Ich denke, ich bleibe vorerst bei den Fischen, obwohl wenn ich da auch vieles beim industriellen Fang nicht gutheiße.

        LG
        C.A.

        1. Ja, ich glaube, ich verstehe, wie Du das meist und worin die Motivation liegt, nur Tiere zu essen, die Du selbst töten könntest.
          Für mich ist es heute so, daß ich denke, daß ich ja eine Menge Dinge esse und trinke, die ich nicht selbst herstellen könnte – oder allenfalls theoretisch, wie z.B. Getreide, Schwarztee oder Zucker. Darum hat sich für mich der „Knoten“ gelöst, den ich da in vegan-carnivorer-Sicht hatte. Also, ich für mich finde, daß ich nicht nur das essen darf, was ich selbst herstellen oder erlegen kann, sondern daß ich das essen darf, was ich essen möchte (und was ich vertragen kann). Ich habe, wohl durch den Asperger bedingt, mit sehr strikten Gedanken über das zu tun, was ich als „okayes“ Essen bewerte. Schweinefleisch z.B. ist nur unter bestimmten Umständen für mich eßbar, was auch immer wieder dazu führt, daß ich Schinkenpackungen im Supermarkt durchsortiere, bis ich eine finde, die ich als „eßbar“ einstufe. Das ist leider echt so ein Aspie-Ding – vielleicht blogge ich mal darüber, ist ja vielleicht auch ganz lustig 🙂
          Jedenfalls sind die Einschränkungen, die ich dadurch und durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktose) und auch noch durch chronische Krankheiten habe so groß, daß ich es für mich viel praktischer finde, wenn ich den ethischen Aspekt einfach ausklammere (mir war sehr lange nicht klar, daß es völlig ok ist, das zu tun, und daß kein Blitz auf einen niederfährt, wenn man es tut…). Du weißt ja, daß ich auch lange ethischer Veganer war und der Weg zu diesem Punkt, wo ich heute stehe, war lang und steinig und sehr schuldbehaftet…

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