Norwegisch #1

Diese Woche hatte ich nicht viel Zeit, um Norwegisch zu lernen, aber da die Lektionen bei Babbel eigentlich nicht mehr als 5 bis 10 Minuten erfordern, habe ich doch ein paar geschafft. Bei Babbel ist es oft so, daß man neue Inhalte vermittelt bekommt, ohne daß man das selbst so richtig mitbekommt (jedenfalls geht mir das so). Ehe ich es mich versah, hatte ich zwei Stapel Vokabelkarten beisammen 🙂

Ich habe ein paar Ausspracheregeln gelernt, beispielsweise wie man å, æ und ø ausspricht oder auch kj/ki/tj und daß bei den Fragewörtern auf hv- das H immer stumm ist (hvordan, hva, hvor etc.).

Außerdem habe ich gelernt, wie man den unbestimmten und den bestimmten Plural bildet. Eigentlich ganz einfach:

en kopp → flere kopper (eine Tasse – mehrere Tassen)

koppen → koppene (die Tasse – die Tassen)

Ähnlich wie in meinen anderen Lernsprachen kann ich Grammatikregeln in ungefähr 90% der Fälle intuitiv anwenden. Schwierig wird es nur dann, wenn meine Intuition mir nicht weiterhilft und ich dann versuche, die Regel zu rekonstruieren, die ich vorher nicht richtig gelernt habe *hüstel* 🙂

Gelernt habe ich diese Woche außerdem noch, wie man Bestellungen in einem Café aufgibt:

Jeg vil gjerne ha en kopp te og et stykke ostekake, takk. To stykker bløtkake og tre flasker brus, takk. Vi tar to glass vin, takk. Kan jeg få stykket kake? (im Sinne von: das Stück Kuchen dort, mit Draufzeigen). Vi vil gjerne betale, takk.

Das Wort  bløtkake hat natürlich erstmal für Erheiterung gesorgt, aber Babbel schreibt direkt dazu: bløtkake ist kein blöder Kuchen, sondern ein nasser/weicher Kuchen = Torte.

Diese Woche habe ich auch ein paar Videos auf Norwegisch geguckt und gelernt, daß norwegische Supermärkte ziemlich öde sind, weil Norweger offenbar keine kulinarischen Experimente mögen (sieht man mal von Rentierbällchen in Sauce ab). Es gibt nicht einmal frischen Fisch zu kaufen, ist das zu fassen 🙂

 

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