Spanisch & Italienisch

Im Moment gehe ich die Wortschatzkurse bei Babbel durch und es ist totlangweilig *lol* Das, was mich am meisten nervt, ist jetzt tatsächlich die Babbel-typische Struktur mit der dreifachen Vokabelwiederholung und den anschließenden Sätzen, in denen das Worte eingebaut ist. Warum? Weil ich das Gefühl habe, daß dieses Vorgehen den Prozeß an dieser Stelle für mich künstlich in die Länge zieht. Eine Liste, die ich mir ansehen könnte, wäre effektiver, denn für eine Einheit brauche ich ca. 3 bis 5 Minuten, einfach weil ich mich durchklicken muß – eine Liste könnte ich schneller memorisieren. Aber ok, so funktioniert das eben. Es erklärt aber auch, warum ich da gerade immer noch beschäftigt bin, denn mir fehlt die Lust, das lange am Stück zu machen 🙂

Nebenher habe ich angefangen, mir italienische Grammatikvideos anzuschauen, vor allem die von Manu. Der Vorteil seiner Videos liegt für mich darin, daß er alles auf Englisch erklärt, ich ihm also folgen kann, ohne bisher auch nur eine Stunde Italienisch gelernt zu haben. Mir fällt jedenfalls auf, daß es sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen Spanisch und Italienisch gibt, beispielsweise bei der Verwendung von „haben“ (tener/avere) mit bestimmten Substantiven (Hunger, Schlaf, …) und auch bei der Verwendung von essere/stare und ser/estar.

Wenn ich mir Mühe gebe und mein Gegenüber keine durch einen Dialekt gefärbte oder anderswie verwaschene Sprache benutzt, verstehe ich zwischen 70 und 80%. Selbst sagen könnte ich bisher nur ganz grundlegende Dinge wie „ich bin XY“, „mir gefällt XY“, „ich lerne Italienisch“ etc.

Mein Plan ist eigentlich immer noch, daß ich mir die Wortschatzkurse Spanisch bei Babbel zuende angucken will (aber nicht alle….Sport ist z.B. ein Bereich, in dem ich echt kein Vokabular brauche…), bevor ich dann im August zu Italienisch wechsle. Ich habe ja schon mal versucht, eine weitere Sprache dazuzunehmen (Türkisch), mußte aber feststellen, daß ich dabei das Gefühl hatte, daß mein Spanisch noch nicht gefestigt genug war und mir dann die Zeit dafür fehlte, wenn ich Türkisch lerne. Jetzt ist es eher so, daß ich das Gefühl habe, bei Spanisch so fest im Sattel zu sitzen, daß mich jetzt andere Vokabeln und andere Grammatik nicht aus dem Tritt bringen, sondern mein vorhandenes Wissen eher noch erweitern. Die Schnittstelle an den Sprachen ist ja so interessant 🙂

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