Galicien 2018, #7

Die erste Nacht in Pontevedra war grauenhaft. Die Schlechteste auf der ganzen Reise. Zum einen war das Bett bretthart und mir tat jede Narbe weh. Zum anderen schnarchte mein Begleiter im Zimmer nebenan so laut, daß Schlafen einfach nicht funktionierte. Morgens um 8 nach vielleicht drei Stunden Schlaf zog ich mich also an und bat um ein anderes Zimmer, das mir auch direkt gegeben wurde. Ich packte meine Sachen und bezog das neue Zimmer. Als ich dort ausgepackt hatte, stellte ich allerdings fest, daß das Rollo des riesigen Fensters defekt war und sich weder heben noch absenken ließ. Da es ein Sonntag war, war der Techniker nicht im Haus, was hieß, daß ich das Zimmer noch einmal wechseln mußte. Aber diesmal hatte ich Glück: das Zimmer lag direkt am Fahrstuhl und war eigentlich eher ein kleines Appartement ohne Küche mit genug Platz für den Rolli. Das Bett war super und ich hatte sogar einen schönen Balkon, von dem aus ich die Aussicht über die ganze Stadt genießen konnte. Yay 😀

am Strand / en la playa

Nach dem Frühstück sind wir dann Richtung A Lanzada gefahren. Auf dieser Landzunge gibt es diverse interessante Dinge zu sehen, doch bevor wir dort ankamen, lockte uns ein kilometerlanger Sandstrand mit Holzbohlenweg, die Praia do Espiñeiro. Dort gibt es sogar eine Rampe runter zum Strand, ich hätte also wieder meine Füße in den weißen Sand stecken können 🙂

Nachdem wir dort eine ganze Weile das Meer und die Sonne genossen hatten, fuhren wir weiter nach A Lanzada. An der Nekropole dort sind wir glatt vorbeigefahren, weil diese weder ausgeschildert noch erkennbar ist (da wächst einfach mannshohes Gras). Das Castro haben wir jedoch besichtigt. Die Kapelle und die heilbringenden Steine weiter unten Richtung Meer waren für uns nicht gut zu erreichen, da ein recht steiler Weg hinaufführte.

das Castro von A Lanzada / el castro de A Lanzada

Wir fuhren weiter nach O Grove, einer hübschen Halbinsel. Dort kehrten wir in einem Restaurant ein, das an einen Campingplatz angegliedert war. Es war gesteckt vor und wir haben auch rausbekommen, warum, denn das Essen war vorzüglich. Hier habe ich mir auch meinen Wunsch erfüllt, in Spanien Paella zu essen (in diesem Fall mit Seeteufel).

O Grove

Da wir supermüde waren, fuhren wir ins Hotel zurück und machten erstmal ein Nickerchen. Abends kehrten wir in einer Burgerbraterei ein, wo es für mich eine riesige Salatschüssel mit Hühnchen und im Anschluß einen veganen Burger gab. Nach dem Essen fuhr ich noch eine Stunde im Rolli durch die Stadt, aber es war sehr kalt, so daß ich schneller ins Hotel zurückkehrte, als ich gewollt hatte. Dafür konnte ich dann noch ein bißchen spanisches Fernsehen gucken.

Sinopsis en español:

La primera noche en Pontevedra fue horrible porque la cama fue dura y por el ronquido de la habitación al lado. Por eso pidí otra habitación pero allá las persianas fueron rotas, así que tuve que cambiar la habitación otro vez. La última habitación fue un sueño: cerca del ascensor y bastante espaciosa 🙂

Salat mit Huhn / ensalada con pollo

Después desayunar mi amigo y yo fuimos a la playa de Espiñeiro. Allá hay un camino hecho de madera que es accesible con silla de ruedas. La playa es hermosa y hay una rampa también. Más adelante fuimos a A Lanzada donde hay un castro también, pero no visitamos la iglesia allá. Fuimos a O Grove, una peninsula bonita. Allá comimos Paella de rape en un restaurante, pero tengo que decir que la Paella que hago yo es mejor 🙂

Pontevedra

Porque estuvimos bastante cansados fuimos al hotel después el almuerzo y dormimos un poco. Por la noche cenamos en un restaurante de hamburguesas y comí una ensalada grande con pollo y una hamburguesa vegana. A continuación fui por la ciudad en mi silla de ruedas otra vez pero hizo bastante frío. En el hotel vi un poco la televisión.

2 Gedanken zu „Galicien 2018, #7“

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