Wie weiter?

Diese Woche habe ich den zweiten Mittelstufenkurs bei Babbel beendet. Da das Programm leider keine weiteren Kurse anbietet, könnte ich jetzt nur noch die Grammatikwiederholungen durchgehen. Damit habe ich die Woche begonnen, mußte aber recht schnell feststellen, daß mir das nicht wirklich was bringt, weil ich die Dinge entweder schon kann oder weil Babbel wie so oft Themen nur peripher berührt, was sich für mich persönlich als nicht so optimal herausgestellt hat. Was ich noch machen könnte, wäre der Subjuntivo-Kurs. Da ich selbst bisher aber nur den Subjuntivo Presente gelernt habe, bin ich mir nicht so sicher, ob es zum jetzigen Zeitpunkt Sinn macht, andere Zeitstufen zu lernen (aber eben – typisch für Babbel – nur recht oberflächlich), auf die Gefahr hin, daß mich das einfach nur verwirrt. Mal sehen.

Da ich Babbel aber für ein Jahr im Voraus bezahlt habe und das Abo noch bis August läuft, spiele ich gerade mit dem Gedanken, eine weitere Sprache zu lernen. Entweder etwas Skandinavisches oder Portugiesisch. Würde ich eine skandinavische Sprache zu lernen beginnen, würde ich hoffen, daß es da eine scharfe Abgrenzung zu Spanisch gibt und mich das nicht durcheinanderbringt. Allerdings wäre der Vorteil bei Portugiesisch natürlich gerade dessen Nähe zu Spanisch. Außerdem möchte ich auf Dauer auch gern noch Gallego lernen oder es mir zumindest soweit beibringen, daß ich es lesen und verstehen kann. Und man sagt, wenn man Spanisch und Portugiesisch kann, ist Gallego sehr einfach, weil es eben als eine Art Mischung dieser beiden Sprachen gilt.

Abgesehen davon, daß ich noch nicht weiß, welche Sprache ich geschickterweise lernen könnte, frage ich mich, ob es überhaupt Sinn macht, zum jetzigen Zeitpunkt damit anzufangen. Mein Spanisch hat in den letzten drei Monaten immense Fortschritte gemacht, allerdings vorrangig beim Hörverständnis. Beim schriftlichen Formulieren bin ich nicht total mies, wenn auch noch nicht für mich zufriedenstellend gut. Aber beim Sprechen, da hapert es noch sehr. Jedenfalls gemessen an meinen eigenen Ansprüchen. Mir ist klar, daß diese recht hoch sind, und auch, daß ich, da ich keine spanischsprechende Person in meinem näheren Umfeld habe (Partner, Freund, …), eigentlich nicht oft genug der Sprache ausgesetzt bin.

Mal sehen…

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