Gelesene Bücher im September 2021

  • Peter Tremayne: Der Tote am Steinkreuz (Fidelma 5). Historischer Roman, vor fast 20 Jahren gekauft. Fidelma und Eadulf machen sich auf den Weg nach Araglin, wo der Stammesfürst und dessen Schwester von einem blinden, taubstummen jungen Mann ermordet worden sein sollen. Im rath sagt jedoch niemand die Wahrheit und alle scheinen ihr eigenes Süppchen zu kochen: die Nachfolgerin des Fürsten (seine Tochter), deren Mutter, der Priester und der Pferdewirt. Und dann ist da noch ein jungen Paar, das um sein Erbe klagt, zu dem nicht nur ein Hof, sondern auch ein Berg gehört, während hier und da in Araglin ein paar Rinder verschwinden. Der fünfte Fall von Schwester Fidelma hat mir gut gefallen – auch wenn Bruder Eadulf diesmal fast ums Leben gekommen wäre…. 4/5.
  • Peter Tremayne: Tod in der Königsburg (Fidelma 6). Historischer Roman, vor 19 Jahren gekauft. Während Fidelma ihren Bruder, den König Colgú, in Cashel besucht, wird auf ihn und einen Stammesfürsten, mit dem ein Friedensabkommen ausgehandelt werden sollte, ein Anschlag verübt. Die beiden Attentäter werden schnell gestellt und ermordet. Zeitgleich wird im Imleach aus dem dortigen Kloster ein Reliquienschrein entwendet, der eine besondere Bedeutung für das Königreich hat. Fidelma und Eadulf machen sich auf die Reise, um eine bis in die Königsfamilie reichende Verschwörung aufzudecken. Ganz solide wie immer. 4/5.
  • Andrea Haase: Kreativtagebücher selbst gestalten. Sachbuch, aus der Bibliothek. Haase zeigt in ihrem Buch unterschiedliche Art Journaling Techniken und ermutigt dazu, das Ganze als spielerischen Prozeß zu betrachten. Hat mir gut gefallen. 4/5.
  • Giovanna Torrico und Amelia Wasiliev: The Zero Waste Cookbook. Kochbuch, gebraucht gekauft. Das Anliegen der beiden Autorinnen ist, daß auch sog. Küchenabfälle noch gut verwendet werden können, und so gibt es Rezepte mit Tomatenhaut, Bohnenhülsen und dergleichen mehr. Ein sehr interesssantes, kreatives Kochbuch! 4,5/5.
  • Lize Spit: Und es schmilzt. Roman, aus der Bibliothek. Spit erzählt hier die Geschichte von Eva, aufgeteilt in zwei Erzählstränge. Der eine spielt im Sommer 2002, der andere in der Gegenwart. Bis das letzte Fünftel des Buchs anbricht, weiß man nicht so recht, worum es geht – es ist tatsächlich so entsetzlich langweilig, daß ich das Buch bereits auf S. 75 abgebrochen hätte, wenn ich nicht überall in den Rezensionen gelesen hätte, wie hammermäßig das Ende sei. Spoiler! Hammermäßig fand ich das, was passiert ist, nun nicht, zumal sich in der Schilderung der Geschehnisse im Sommer 2002 Sex als roter Faden durchzieht. Eva wird also von ihren beiden besten Freunden mit Gegenständen vergewaltigt, später von der einzigen Frau, die ihr immer sowas wie Wärme und Hilfe zukommen ließ, fallen gelassen, und bleibt mit ihren Verwundungen und ihrer Ideenlosigkeit allein zurück (echte Hilflosigkeit ist es nicht, eher Wurschtigkeit). Ihre Eltern, zwei passiv-aggressive Alkoholiker, springen ihr nicht bei und kriegen auch nichts mit. Ihr Bruder und Eva beschließen am Tag der Vergewaltigung, ihrer kleinen Schwester Hilfe zu suchen. Jeder, der handeln könnte, tut es nicht, und das schließt Eva ein. Als sie sich am Ende auf einem Eisblock stehend erhängt, ist man als Leser eigentlich froh, daß damit der belanglos-eklige Wortschwall endet. Sympathien habe ich für keine der Gestalten aus dem Buch entwickelt. Nach dem Zuklappen hatte ich eigentlich nur das Gefühl, ich würde gern duschen und mir diesen Roman wieder abwaschen. 1/5.
  • Ulrich Wickert: Alles über Paris. Sachbuch, aus dem Bücherschrank. Wickert nimmt den Leser hier mit durch Zeit und Raum, erzählt von den ursprünglichen Parisern auf der Île de la cité, von Königen und Kardinälen, von Künstlern, Huren und Restaurantbesitzern. Anekdoten verknüpft er mit historischen Fakten und das alles wird mit vielen Fotos und ein paar Gedichten abgerunden. Ein tolles Buch! Das Einzige, was mich etwas genervt hat, war, daß es neben dem normalen Text auch noch sehr klein gedruckte Ergänzungen gab, so daß man quasi ständig hin- und herblättern mußte, was den Lesefluß sehr gestört hat. Trotzdem macht das Buch Lust auf Paris ♥ 4,5/5.

Und gehört habe ich:

  • Fiona Cummins: Der Knochenmann 2 – Die Rache. Aus der Bibliothek. Der als Knochenmann bekannte Serienmörder, der Menschen tötet, um ihre Knochen zu sammeln, taucht in einem kleinen Küstenstädchen wieder auf, wo auch prompt ein Mädchen verschwindet. Zeitgleich lernt der Zuhörer Saul kennen, der von seiner alkoholkranken Mutter stark vernachlässigt wird und somit eine leichte Beute für den Knochenmann ist, der hofft, ihn als seinen Nachfolger anwerben zu können. Die Hauptfiguren aus dem ersten Band sind auch wieder mit von der Partie: Etta, die Ermittlerin, die doch endlich schwanger ist, Jakey, der behinderte Junge, und sein Vater Erdman. Der ganze Plot ist stark konstruiert und daher auch nicht wirklich spannend. Erst mit dem allerletzten Satz des Buches (!) hat es Cummins geschafft, aus dem Schema auszubrechen und dem Zuhörer eine Gänsehaut zu bescheren, aber da es keine Fortsetzung geben wird, verpuffte dieser Effekt irgendwie. Insgesamt 3/5, auch wegen der großen Logiklöcher.

Speiseplan #252

  • Mittwoch: Pasta mit Tomatensauce und Feta, dazu Cole Slaw
  • Donnerstag: gerösteter Kürbis, Pommes, Frikadellen und Rohkost
  • Freitag: Spaghetti Bolognese, zum Dessert Eis mit Amarenakirschen
  • Samstag: Falafel im Fladenbrot, Zaziki, Ajvar, Pepperoni und dazu Cole Slaw mit Trauben
  • Sonntag: Pfefferfilet, Kartoffelgratin und Gemüse mit Hollandaise
  • Montag: Wirsing, Salzkartoffeln und Würstchen
  • Dienstag: UWYH

WochenendRückblick #251

[Wetter] Ein bißchen sonnig, ein bißchen grau und nachts recht kühl.

[Gemacht] Samstag hatte mal wieder jemand vergessen, den Köterwecker auszuschlagenstellen, also wurde ich gleich mit wach. Dann sind der Mann und ich zum Baumarkt gefahren und haben die Dämmplatten für den Flur abgeholt. Daheim habe ich dann gelesen, YouTube-Zeug geguckt und gelernt, während der Kürbis für das Abendessen im Ofen war und die Brühe ausgekocht wurde. Nach dem Abendessen habe ich meine übliche Duschrunde gemacht, dann wurde gekniffelt. Später habe ich noch viel gelesen.

Sonntag haben der Mann und ich zusammen gefrühstückt, danach gab es viel Organisatorisches zu besprechen. Nachmittags habe ich gelernt und gelesen. Der Sohn hat gekocht und danach haben wir gekniffelt und was geguckt. Und jetzt werde ich noch lesen und malen.

[Sprachen] NL und ES bei Duo.

[Gehört] The God Machine. Die drei Fragezeichen. Masters of The Universe.

[Gelesen] Lize Spit: Und es schmilzt.

[Gesehen] Valerian.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Trauben. Melone.

[Gekauft] Kalziumsilikatplatten und Kleber.

[Ausblick auf die nächste Woche] Isländischkurs. Sonst nicht viel.

Niederländisch #32

Tatsächlich habe ich es geschafft, meine Vokabelstapel durchzugehen, und so konnte ich mal einen großen Packen in die Kiste verbannen, damit ich etwas mehr Platz für andere Dinge habe :-, Ich hatte die Vokabeln einfach nur rausgeschrieben, als ich den Babbel-NL-Kurs durchgehechelt habe, und ich habe mir etwa ein Drittel der Vokabeln direkt gemerkt. Das ist mein üblicher Durchschnitt. Die restlichen zwei Drittel sind dann Lernarbeit und es gibt immer ein paar Vokabeln, die absolut gar nicht haften bleiben – das war bisher immer und in allen Sprachen bei mir so. Die Vokabeln, die ich mir wirklich nicht merken kann, haben nichts gemein, also weder das Themengebiet, aus dem sie stammen, noch Silbenzahl, Anfangsbuchstaben oder Klang. Wäre mal interessant, wenn mir einer erklären könnte, wie das zustande kommt 🙂

Daneben habe ich jeden Tag ein bis zwei Ringe bei Duolingo gemacht. Zur Zeit mache ich nachmittags immer Niederländisch und abends Spanisch. So kommen sich die Sprachen nicht so in die Quere und in der Zwischenzeit habe ich Gelegenheit, zu lesen oder zu malen. Heute habe ich auch mal wieder eine NL-Lehrerstunde nach einer Pause von ein paar Wochen.

Thrifty Thursday #27

In letzter Zeit gibt’s in unserer Familie so einen running gag. Einer fragt „Was gibt’s heute zu essen?“ und mein Mann oder ich antworten: „Reste!“. Weit von der Wahrheit ist das auch nicht weg. Seit ein paar Wochen versuche ich, unsere Vorräte ein wenig gesundzuschrumpfen, insbesondere was Überbleibsel wie einen halben Sack Bohnen, eine angefangene Tafel Schokolade und sowas angeht. Dazu kommen dann oft noch Reste vom Vortag oder aus der Tiefkühltruhe. Wir verwerten fast 100% unserer Lebensmittel. Neulich mußten wir zum ersten Mal ein Stück von unserem selbstgebackenen Brot wegwerfen, weil es über Nacht (es war warm und sehr feucht) geschimmelt war. Die drei Dinge, die uns dabei helfen, quasi alle Lebensmittel zu verwerten, sind:

  1. Planung. Jede Woche machen wir einen Einkaufszettel und planen den Einkauf für die ganze Woche. Gekauft wird nur, was auf dem Zettel steht, oder was wirklich im Angebot ist und definitiv benötigt wird. Im Laufe der Zeit lernt man, welche frischen Zutaten wie lange halten, und wir richten es so ein, daß Blattgemüse als erstes und lang haltbares Gemüse wie Möhren, Kürbis etc. weiter hinten in der Einkaufswoche verwendet wird. Der letzte Tag vorm Einkauf (meist Dienstag) ist der UWYH-Tag, an dem wir versuchen, den Kühlschrank richtig leerzumachen. Da kommen also Reste auf den Tisch oder wir verbrauchen Gemüse und Obst, das wegmuß. Wenn es nichts Frisches mehr gibt, greifen wir auf lange haltbare Vorräte wie getrocknete Hülsenfrüchte, Dosen oder Tiefgefrorenes zurück. Führt uns direkt zu Punkt 2.
  2. Vorratshaltung. Früher war ich ziemlich pingelig beim MHD, aber inzwischen nehme ich das allenfalls als Richtwert. Wenn etwas noch gut riecht und schmeckt, ist es halt nicht verdorben, und dann wird es noch gegessen. Ein guter Vorrat an getrockneten oder eingedosten Lebensmitteln erleichtert es, die Woche (oder den Monat) ein wenig zu strecken, wenn es mal eng wird mit den frischen Sachen oder von ihnen nur noch wenig da ist. Mit einer halben Möhre, einem Stück Sellerie, einer Zwiebel und einer Tasse Linsen kann man schon wieder ein neues Essen auf den Tisch bringen. Und es ist erstaunlich, was man alles einfrieren kann, sogar Mindermengen in der Eiswürfelform.
  3. Flexibilität und Kreativität. Ich finde es okay, an zwei Tagen hintereinander dasselbe zu essen. Viele Suppen z.B. sind am zweiten Tag sogar viel besser als frisch zubereitet. Aber dann reicht es mir meist auch. Wenn dann noch Reste da sind, werden sie zu einem neuen Gericht kombiniert, wie etwa übrig gebliebene Salzkartoffeln, die zu einer Tortilla werden oder so. Vieles eignet sich auch als Brotaufstrich, z.B. Linsenbolognese oder Baked Beans. Wenn man alles aufbrauchen möchte, hilft es auch, wenn man flexibel ist und vom Wochenplan abweicht, beispielsweise wenn sich herausstellt, daß ein Gemüse doch eher wegmuß als gedacht oder ein Rezept ein bestimmtes Gemüse vorgibt, man aber nur ein anderes da hat.

Wie ich schon schrieb, verwenden wir auch „Küchenabfälle/-reste“ oft noch weiter, z.B. Kartoffelschalen für Chips, Gemüseschnipsel als Grundlage für Brühe und altbackenes Brot für Brotaufläufe oder Paniermehl.

Oft verändere ich Rezepte stark, damit sie zu unserer Ernährungsform passen. So essen wir zwar Fleisch, aber ich plane davon immer nur recht wenig pro Person ein. Uns reichen z.B. 150 g Hack für Spaghetti Bolognese für vier Leute oder drei Scheiben Bacon für eine Suppe. Auch so ergeben sich schnell „Reste“ bzw. wird das Eingekaufte schön gestreckt. Gerade bei Fleisch spielt auch die Zubereitungsart eine große Rolle. Wenn wir Burger machen, brauchen wir 300 g Hack, bei Bolognese eben nur die Hälfte. Wenn man eine Hühnerbrust brät, reicht sie kaum für vier, aber wenn man sie im Slow Cooker garzieht und dann zerpflückt, kann man sie sogar für zwei Mahlzeiten (= 8 Portionen) verwenden und hat zusätzlich noch die Hühnerbrühe übrig.

Früher haben wir meist eine ganze Dose Kokosmilch in ein Curry gegeben, heute begnügen wir uns mit der Hälfte und frieren den Rest ein (Eiswürfelform). Durch die lange Gehzeit unseres Brots brauchen wir für ein Brot nur 1/16 eines Hefesteins, der Rest geht auch in den Gefrierschrank. Wenn wir frische Nudeln machen und nicht alles aufbrauchen, wandert auch dieser Rest in den Tiefkühler. Indem man also hier und da wirklich nur ein wenig abknapst, bilden sich schnell Grundlagen oder nette Add-Ons für andere Gerichte. „Reste“ eben.

Und sonst so diese Woche? Ich habe gegen Übernahme des Portos einen riesigen Karton voller Zeitschriften (für Collagen), Kalenderblätter, Landkarten und allerlei anderem Papier (für Junk Journals und Mixed Media Kram) bekommen. So toll! Jetzt muß nur noch mein Buchbindeset ankommen, dann kann ich loslegen (das Set habe ich als „gebraucht, sehr guter Zustand“ preisreduziert bekommen und angesichts der langen Zeit, die es unterwegs ist, kommt es wahrscheinlich per Esel aus Timbuktu).

Speiseplan #251

  • Dienstag: Köfte im Fladenbrot, dazu Tomaten-Paprika-Sauce
  • Mittwoch: Pasta mit Ajvar und Paprikawürstchen, dazu Salat mit Eisberg, roten Trauben, Mais, gegrillter Paprika und Joghurt-Jalapeño-Dressing
  • Donnerstag: Spaghetti Bolognese, dazu Möhrenrohkost
  • Freitag: frische Spinatnudeln mit Zucchini und Tomaten
  • Samstag: Navajosuppe mit geröstetem Kürbis, Polenta und Pintobohnen
  • Sonntag kocht der Sohn: Kartoffelgulasch
  • Montag: Kürbissuppe mit Maronenklößchen und Speck
  • Dienstag: UWYH

WochenendRückblick #250

[Wetter] Samstag grau mit Regen, Sonntag sonnig.

[Gemacht] Samstag wollten der Mann und ich im italienischen Supermarkt ein paar Vorräte auffüllen, doch er war geschlossen. Also fuhren wir zu einem anderen, aber der war ebenfalls zu. Bißchen merkwürdig war auch, daß in beiden kein Zettel hing und im Internet nix stand. Ich hoffe, sie sind nicht dauerhaft geschlossen. Jedenfalls waren wir dann stattdessen Currywurst essen. Wieder daheim, habe ich gelernt, mein Bett bezogen, mir den Kopf rasiert und eben so das typische Samstagszeug. Nach dem Abendessen haben wir Tee getrunken und uns unterhalten, danach habe ich gelernt und gelesen.

Sonntag haben der Mann und ich zusammen gefrühstückt und dann habe ich erstmal gelernt und Vokabeln wiederholt (ja, wirklich^^). Später habe ich dann Videos geguckt für das nächste Projekt vom Lifebook 2017 und schon mal angefangen, einen Einkaufszettel zu schreiben. Nach dem Abendessen haben der Mann und ich Organisatorisches besprochen und dann einen Film geguckt. Und jetzt habe ich noch Isländisch.

[Sprachen] Bißchen Isländisch, mehr Niederländisch und auch etwas Spanisch. Der Duo-Spanischkurs ist so riesig, da habe ich noch eine Menge zu tun 🙂

[Gehört] Behemoth. Die drei Fragezeichen.

[Gelesen] Nichts so wirklich.

[Gesehen] Der Mythos (mit Jackie Chan).

[Gegessen] Neben den Plansachen: Currywurst. Bananenbrot. Äpfel.

[Gekauft] Zwei Weichlagerungsauflagen für mein Sofa. Die muß man ab und an mal austauschen.

[Ausblick auf die nächste Woche] Isländischkurs, Therapie, NL-Stunde mit Lehrer. Ich habe gemerkt, daß mir ruhigere Wochen besser gefallen und werde versuchen, das auch so beizubehalten.

Niederländisch #31

Im Moment habe ich überhaupt keine Lust dazu, Vokabeln zu wiederholen. Die ganzen Päckchen von meiner Tour de force bei Babbel stehen hier noch unangetastet herum und klauen meinen Pinseln und Farben Platz 🙂 Es wäre also eigentlich schon gut, wenn ich mich endlich mal aufraffen könnte, sie durchzugehen. Darum setze ich mir jetzt mal das Wochenziel alle Vokabelstapel wenigstens einmal durchzugehen, um festzustellen, wie viele/welche direkt bei der ersten Runde hängen geblieben sind. Das sollte ja eigentlich zu schaffen sein… 😉

Ansonsten habe ich nur bei Duolingo weitergemacht. Ich habe das Gefühl, daß ich für Spanisch und auch Norwegisch mehr Videos geguckt habe, aber auch dazu kann ich mich gerade nicht aufraffen. Außerdem wird Niederländisch so langsam gesprochen (im Vergleich zu Spanisch), daß es nicht so schwer ist, zu folgen.

Alles in allem bin ich gerade nicht sehr motiviert.

Thrifty Thursday #26

Diese Woche denke ich viel über das Verzetteln nach. Seit ich wieder ein bißchen male und an meinem alten Lifebook-Kurs arbeite, bin ich öfter mit dem konfrontiert, was andere für Materialien benutzen oder haben. Ich habe z.B. vor, mir ein Junk Journal zu machen, doch de facto kommt bei mir gar kein Papier“müll“ mehr an, weil wir alle Printkataloge und -werbeblättchen abbestellt haben. Wie einfach wäre es, Papiere zu kaufen, vor allem weil es so umwerfend schöne Scrapbookpapierbögen gibt. Das würde natürlich der Idee eines Junk Journals zuwiderlaufen, aber hey, schön wäre es schon. Und da wir nicht einmal mehr Zeitschriften kaufen, habe ich eigentlich auch nie genug Material für Collagen. Bilder auszudrucken, ist halt auch eher teuer und durch unseren Tintenstrahldrucker läuft man Gefahr, daß sie im Kontakt mit Kleber ausbluten. Ich habe jetzt ein paar Bekannte gefragt, ob sie vielleicht für mich „Altpapier“, Schnipsel, Zeitschriften etc. haben. Eigentlich ist es ja cool, daß sowas bei uns nicht mehr aufläuft, aber jetzt gibt es da für dieses Projekt eben einen Mangel.

Mein Gehirn ist ohnehin auf Mangel ausgerichtet. Ich akzeptiere, daß das eng mit meiner Lebensgeschichte verknüpft ist, und ich kriege das im Alltag mittlerweile sehr gut auf die Kette, wenngleich die Knappheit von manchen Produkten in der Anfangsphase von Corona ihren Teil dazu beigetragen hat, daß ich inzwischen wieder mehr bevorrate, ohne zu horten. Aber das Gefühl, das sich gerade in meinen kreativen Prozeß einschleicht, ist doof. Heute z.B. habe ich ein Unboxing-Video geguckt, in dem eine Frau, die Scrapbooing macht, eine ganze Kiste „Stationary“, also quasi Schreibwaren, auspackt. Mein innerer Gollum wollte auch gern sowas bestellen, natürlich. Habe ich aber nicht, denn ich mache ja nicht mal Scrapbooking! Habe ich nicht erst letzte Woche davon geschrieben, daß ich im Grunde keine Shopping-Impulse mehr hätte? :PSoviel dazu. Es kommt wohl darauf an, wie verlockend der „Köder“ ist. Allerdings hat mein innerer Gollum erkannt, daß die Anschaffung von mehr Material auch mit einer Erhöhung des Drucks verknüpft wäre, denn ich bin sehr anfällig für dieses „es war teuer, also soll es auch benutzt werden“-Dogma.

Mit unserer Renovierrunde in Küchenflur und Gästeklo geht es weiter. Für den Flur haben wir jetzt Dämmplatten bestellt, die so in etwa drei Wochen verfügbar sind. Würde man sie per Spedition liefern lassen, wären sie bereits kommende Woche da, aber das kostet schlappe 60 € Aufpreis, die wir uns gern sparen, indem wir die Platten halt selbst im Baumarkt abholen. Nur eben später. Für den Flur werden wir auch noch Farbe und einen neuen Bodenbelag brauchen, nachdem der alte leider ein Opfer diverser Fehlpinkeleien unserer Miezen geworden ist… Jetzt soll ein Klick-PVC drauf, das anders als Laminat nicht aufquillt.

Etwas, das ich auch noch gebraucht gekauft habe, ist ein Zero Waste Kochbuch. Gab es für 6 statt für 19 € und da habe ich zugeschlagen. Das Buch ist neuwertig, hat nur einen kleinen Knick auf dem Rücken, und das Beste: es bietet echt eine Menge interessanter neuer Rezepte und Ideen.

Speiseplan #250

  • Mittwoch: Pizza und Salat (Eisberg, Mais, Trauben, gegrillte Paprika und ein Dressing aus Joghurt, Petersilie und eingelegten Chilis)
  • Donnerstag kocht der Sohn: Burger, Pommes und Erbsen
  • Freitag: Wirsingquiche mit Hackbällchen, dazu Salat
  • Samstag: Auberginencurry mit Basmati
  • Sonntag: Suppe mit Zucchini, asturischen Bohnen, Thymian und Parmesan, dazu Focaccia
  • Montag: Spaghetti Bolognese, dazu Möhrenrohkost
  • Dienstag: UWYH