WochenendRückblick #286

[Wetter] Das Wochenende war sehr erträglich, nachdem wir letzten Woche 33°C hatten. Für mich beginnt damit die absolut mieseste Jahreszeit, in der ich daheim hinter verschlossenen Jalousien hocke und mir der Dauerluftstrom der Klimaanlage Augen, Hals und Nase austrocknet. Sommer nervt.

[Gemacht] Samstag haben der Mann und ich zusammen gefrühstückt, dann habe ich gelesen und gemalt, während der Mann seine Serie geguckt hat. Ein bißchen Haushalt zwischendrin haben wir auch noch erledigt. Nach dem Abendessen haben wir gekniffelt und einen halben Film geguckt, später habe ich mein Buch beendet und noch ein bißchen gemalt.

Sonntag haben der Mann und ich mit einem englischen Frühstück eingeläutet und während er später gewischt hat, habe ich gelesen und gemalt. Mir ist dabei das Wasserglas runtergefallen, also wurde da nochmal extra-hergewischt 🙂 Nach dem Abendessen haben wir mein Zimmer ein bißchen umgeräumt, so daß ich jetzt vom Rolli aus besser an ein Fenster rankomme. Gekniffelt und einen halben Film geguckt haben wir auch noch.

[Sprachen] FRZ bei Duolingo.

[Gehört] Die drei Fragezeichen: Master of Chess. Vévaki.

[Gelesen] Miriam Darlington: Die Magie der Eulen. Robert Macfarlane: Alte Wege.

[Gesehen] Jack Reacher.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Trauben. Blätterteiggebäck.

[Gekauft] Einen Eckenrunder. Ich habe mich immer an den Ecken von meinen Art Journal Blättern gepiekt 🙂

[Ausblick auf die nächste Woche] Sprachtermine, Schuhgefummel und Einkaufen.

Niederländisch #67

Vandaag hebben mijn lerares en ik een verhaal over Anansi gelezen. Anansi is een spin; zijn mythe komt oorspronkelijk uit Afrika en de slaven brachten het mee naar Suriname, waar de mensen het nog verder uitbouwden. Vandaag hebben we gelezen hoe Anansi geprobeerde om all de slimheid ter wereld te kopen zodat niemand slimmer dan hem was – maar hij moest uitvinden dat zijn zoon dan tog nog slimmer dan hij was.

Dat veroorzakte dat ik aan het Duitse fabel van de vos en de raaf moest denken. Een raaf zit in een boom en heeft een stukje kaas in zijn snavel. Er komt en vos en zegt: „Ich heb gehoord dat raven zo mooi kunnen zingen, maar dat kan tog niet kloppen, hoor? Ik geloof dat niet!“. De raaf voelt zich heel bijzonder en wil de vos graag tonen hoe goed hij kan zingen, maar in hetzelfde moment toen hij zijn snavel opent om te zingen, valt de kaas eruit, en nu kan de vos de kaas eten en de raaf niet.

Thrifty Thursday #62

Der Mitbewohner hat sich diese Woche beim Hofladen Erdbeeren gekauft und nach Spargelschalen gefragt. Eine ganze große Tüte voll hat er kostenlos bekommen ♥ Daraus kochen wir Brühe für zwei Essen diese Woche, nämlich Spargelcremesuppe und Spargelrisotto. Da dann die Brühe schon sehr spargelig ist, muß weniger Spargel in die beiden Mahlzeiten rein, da reichen dann 500 g für vier Leute (weißen Spargel gibt es diese Woche für 2,99 das Pfund bei Aldi). Damit der „Gemüsepegel“ an beiden Tagen stimmt, werde ich das Risotto noch mit Datteltomaten ergänzen und zur Suppe einen Salat reichen. Spargel an sich ist für uns absolut unerschwinglich: für vier Leute müßte ich 1,5 kg kaufen (der dann noch geschält würde, so daß ungefähr 1-1,2 kg Spargel übrig bleiben würden) und derzeit kostet hier beim Hofladen ein Kilo rund 13 € (Tagespreis). Würde ich den bei Aldi kaufen, wären es immer noch 9 €. Und dann ist noch keiner satt geworden, d.h. die anderen Zutaten fehlen bei der Rechnung noch.

Sowohl der Spargel- als auch der Erdbeerpreis (im Hofladen: 4,60 € für 500 g) haben mich diese Woche ein wenig ins Grübeln gebracht. Eigentlich würde ich sehr gern meinen regionalen Hofladen unterstützen, müßte dann aber sehr viel höhere Preise bezahlen. Das ist nicht nur bei den Luxusgütern Spargel und Erdbeeren so, sondern betrifft alle Produkte. Da ich aber möglichst viel sparen will, kommt ein Einkauf im Hofladen für mich nicht in Frage. Dazu kommt auch, daß ich mit der Qualität von Obst und Gemüse bei Aldi bzw. Rewe sehr zufrieden bin (das war tatsächlich vor 15 Jahren in Wuppertal noch anders – wie das heute wäre, weiß ich nicht). Hof- oder Bioladen lohnt sich für mich hier also überhaupt nicht mehr. Schon ein bißchen schizophren, wenn man bedenkt, daß ich auf dem Land lebe und unser Kaff hier ringsum von Spargel- und Erdbeerfeldern umgeben ist…

Beim Einkauf diese Woche hatten mein Mann und ich Glück und haben drei Packungen Würstchen 30% billiger bekommen wegen des kurzen Haltbarkeitsdatums. Wir haben sie jetzt eingefroren und werden das Brät z.B. in Suppen, gefüllten Zucchini oder in einer Bolognese verwenden. Ab morgen gibt es außerdem Hack im Angebot. Auch da werden wir wieder etwas mehr kaufen, es portionieren und einfrieren. Damit haben wir Ende letzten Jahres die ersten Erfahrungen gesammelt und es hat sich für uns in jeder Hinsicht gelohnt.

Was mich beim Einkaufen derzeit besonders nervt, sind eigentlich noch nicht einmal die höheren Preise, weil ich die immer noch ganz gut abgefedert bekomme. Aber was mich echt sehr ankotzt, ist, daß ich mich nicht mehr darauf verlassen kann, daß ich alles bekomme, was ich brauche. Jetzt sind seit Wochen die Taschentücher ausverkauft. Warum? Wachsen die auch in der Ukraine? :roll: Immerhin freue ich mich darüber, daß jetzt als Randnotiz in den Nachrichten mal der Gedanke aufgetaucht ist, daß wir in Deutschland eigentlich genug Weizen für den Eigenbedarf anbauen, aber da wir den exportieren, dann halt wieder welchen importieren müssen, und daß das vielleicht dumm ist. Und daß es eventuell auch dumm ist, Ackerfläche für den Anbau von Pflanzen zu nutzen, die wir dann vertanken. Mir war so, als hätte ich das bereits für über zehn Jahren thematisiert, aber damals wurden solche Gedanken noch belächelt.

WochenendRückblick #285

Das Wochenende habe ich mal wieder im Bett verbracht, diesmal ist das Knie entzündet. Positiv ist, daß ich nicht mehr alle paar Wochen, sondern ungefähr alle drei bis vier Monate solche Phasen habe. Es wird weniger – jedenfalls hoffe ich, daß das ein Trend ist.

Gelesen habe ich ein paar Seiten in „Der Gesang der Bienen“ von Ralf H. Dornweiler und geguckt habe ich ein paar Folgen von The Wilds 2. Oh ja, und gegessen habe ich u.a. auch Appelflappen.

Niederländisch #66

Diese Woche habe quasi gar kein Niederländisch gemacht. Der Baum bei Duo ist golden und da klicke ich nur ab und zu ein Wiederholbubbel durch. Meine Lehrerstunde war sehr produktiv – wir haben 45 Minuten lang über Corona geredet. Da konnte ich schon ganz gut mithalten. Bei einer Leseverständnisübung danach hatte ich aber so meine Probleme. Gerade wenn wir erstmal gemeinsam laut lesen, bin ich so mit der Aussprache beschäftigt, daß mir der Inhalt ziemlich durch die Lappen geht. Macht nix, muß ich noch üben.

Thrifty Thursday #61

Früher hatten wir immer eine Servierpfanne sowie eine normale Bratpfanne. Die Servierpfanne hat einen höheren Rand und eignet sich daher gut für One-Pot-Meals oder Gerichte wie Paella, die Bratpfanne haben wir für Würstchen, Eier und Bratlinge genommen. Vor etwa zwei Jahren war die normale Pfanne aber durch – es ist eigentlich immer dasselbe: die Beschichtung löst sich ab und die Fitzel davon will man ja nun nicht essen. Zu dem Zeitpunkt habe ich schon nicht mehr selbst gekocht und mein Mann beschloß, daß er lieber eine zweite Servierpfanne mit hohem Rand statt einer Ersatzbratpfanne will. Kürzlich ist jetzt ist die ältere der beiden Servierpfannen kaputtgegangen (wieder die Beschichtung) und wir haben überlegt, was wir machen. Dieselbe Pfanne, die vor zwei Jahren rund 50 € gekostet hat, gibt es jetzt für knapp 100 €. Die unbeschichtete Version kostet nach wie vor nur 50 € und irgendwie tue ich mich ein wenig schwer damit, mir zu erklären, warum eine Beschichtung heutzutage 50 € kosten soll, so rechnerisch. Mir fiel dann ein, daß wir uns vor einer Weile schon eine gußeiserne, mit Emaille glasierte Servierpfanne gekauft, sie aber kaum benutzt hatten (warum, weiß ich nicht, weil ich halt selbst nicht koche, aber ich nehme an, das hat damit zu tun, daß mein Mann es gewohnt ist, zu den beschichteten Servierpfannen zu greifen). Wir haben nun also entschieden, daß wir keine weitere beschichtete Pfanne anschaffen werden, was ich vom gesundheitlichen und auch vom finanziellen Standpunkt aus betrachtet sehr befürworte. Mir ist anhand dieser Pfannensache nur wieder einmal verdeutlicht worden, wie wichtig es ist, bereits vorhandene Ressourcen im Blick zu haben (ich hatte die gußeiserne Pfanne gar nicht mehr auf dem Schirm) und sich die Bereitschaft zu erhalten bzw. sie zu trainieren, umzudenken. Ich glaube, an der Stelle tun wir uns als Aspies ziemlich oft ziemlich schwer, aber wir arbeiten daran 🙂

Geld habe ich diese Woche für eine neue Sommerwolldecke ausgegeben. Ich habe für Frühling, Herbst und Winter eine Kuschelwolldecke, die gut funktioniert, aber bereits bei 25°C schwitze ich darunter wie verrückt. Ich habe es in den letzten zehn Jahren mit Seidendecken,  Bettbezügen und sowas probiert, aber das fand ich alles nicht besonders kuschelig. Jetzt habe ich mir also eine Moltondecke gekauft, aus Baumwolle, die sehr atmungsaktiv ist. Bin sehr gespannt, wie es mit der funktioniert. Wenn es gut klappt, würde ich mir davon auch noch eine für das Wohnzimmer kaufen, wo ich in der kühleren Jahreszeit eine Microfaserdecke nehme. Überhaupt, es ist für mich wegen meiner Behinderung gar nicht so einfach, Materialien und Dinge zu finden, die ich benutzen kann, und wenn ich mal was Gutes finde, dann kaufe ich davon gern auch mal zwei.

Ansonsten freue ich mich diese Woche darüber, daß eine Bekannte meinem Mann und mir eine Currywurst spendiert hat, weil er angeboten hat, ihr bei einem PC-Problem zu helfen ♥

WochenendRückblick #284

[Wetter] Samstag war es sehr schön, fast wie am Meer. Sonnig mit ein bißchen Wind. Sonntag…keine Ahnung.

[Gemacht] Samstag sind der Mann und ich nach dem Frühstück zum italienischen Supermarkt gefahren. Leider war der genauso unaufgeräumt wie beim letzten Mal, so daß ich mit dem Rolli nicht durchgekommen bin. Schade, ich hätte gern ein bißchen gestöbert. Wieder daheim, habe ich gelernt, gelesen und beim Kochen geholfen. Abends gab es Kniffel und Tee und Film und dann wieder ein Buch vor der Nase.

Sonntag haben der Mann und ich gemütlich zusammen gefrühstückt und dann haben wir gelesen, was geguckt und gehaushaltet. Ich habe Gemüse für’s Abendbrot geschnitten und mit dem Sohn Karten gespielt, später dann gelesen. Am Abend bin ich mal raus in den Garten und habe den Maiglöckchen geschnuppert. Der Mann und ich haben den Abend mit einem Film ausklingen lassen. Später habe ich noch gelesen.

[Sprachen] NL bei Duo.

[Gehört] Eva García Sáenz: Die Herren der Zeit.

[Gelesen] U.a. Linda Castillo: Dein ist die Lüge.

[Gesehen] Killer’s Bodyguard 2 (fand ich nicht gut).

[Gegessen] Neben den Plansachen: frische Brötchen. Schokowaffeln. Chips.

[Gekauft] Tomaten in diversen Formen. Pasta.

[Ausblick auf die nächste Woche] Ein Arzttermin. Einkaufen. Sprachtermine.