Bayern 2018, #5

Am Morgen unseres letzten Tages starteten wir mit einem weiteren Frühstück im Auto, bevor wir nach Prien am Chiemsee fuhren.

Ausblick aus meinem Zimmer / vista desde mi habitación

Am Chiemsee kann man locker einen ganzen Tag verbringen, doch da wir abends ja noch nach Hause zurückfahren wollten, haben wir uns für eine verkürzte Runde entschieden. Wir buchten also die „Inseltour West“ und ließen die Besichtigung der Herreninsel aus. Auf dieser findet man das Barockschloß samt Garten, was uns jetzt nicht so sehr interessierte.

auf dem Schiff / en el barco

Der Chiemsee ist unglaublich schön mit seinem türkisen Wasser. Die Überfahrt dauerte etwa 25 Minuten und da die Sonne mal wieder herunterknallte, verbrachten wir sie im kühlen Inneren des Schiffs. Wir gingen auf der Fraueninsel an Land. Neben einem Kloster, welches allerdings nicht besichtigt werden kann, gibt es viele Gärten, urige Häuser und tolle, alte Bäume sowie verwinkelte Sträßchen (kein Autoverkehr!) und hübsche Cafés.

tausendjährige Linde / árbol de mil años

Wir schlenderten den Rundweg entlang, besuchten die tausendjährigen Linden und kehrten schließlich in einem Biergarten ein. Dabei stellten wir fest, daß bayrische Currywurst so eine Art grobere Bockwurst ist, welche knusprig gebraten wird – für mich eher etwas skurril, aber trotzdem lecker 🙂

zwischen den Gärten / entre los huertos

Später erkundeten wir noch die Töpfereien und Gartenwege. Ich könnte mir gut vorstellen, mal so einen richtigen Entspannungsurlaub auf der Fraueninsel zu machen – allerdings würden mir die Geruhsamkeit und die Stille vermutlich schon an Tag 2 auf die Nerven gehen^^

Ausblick auf den Chiemsee / vista al lago Chiemsee

Die Rückfahrt nach Prien dauerte etwas länger, da unser Schiff erstmal nach Gstadt, dann zur Herreninsel und dann nach Prien fuhr. Allerdings kamen wir so in den Genuß von herrlich kühlem Fahrtwind 🙂 Ja, und das war dann auch schon der ganze Urlaub. Für mich haben sich die fünf Tage absolut gelohnt. Es war eine schöne Auszeit vom Alltag.

Sinopsis en español:

En nuestro último día fuimos al lago Chiemsee (es llamado „el mar de Bavaria“ también). Allí navegamos en un barco a la isla de las mujeres („Fraueninsel“). Hay una isla de los hombres („Herreninsel“) también donde hay un castillo con un parque.

Glockenturm des Klosters / campanario del monasterio

En la isla de las mujeres hay un monsterio (que no se puede visitar), huertos, árboles viejos y muchos resturantes con vista al lago. Pasamos por la isla y visitamos los árboles que tienen mil años o más. A continuación comimos algo en un resturante y descubrimos que la salchicha de curry es un poco rara en Bavaria: te ponen una salchicha de tipo Bockwurst asada con una salsa de curry 🙂

die Alpen im Hintergrund / al fondo los Alpes

Para volver al puerto necesitamos navegar primero a Gstadt y a la isla de los hombres, pero eso fue una buena oportunidad para disfrutar del viento, porque hacía tanto calor otra vez. Y eso es todo. A mí me gustaban las vacaciones muchísimo y me gustaría rehacerlo 🙂

Bayern 2018, #4

Am vierten Tag frühstückten wir wieder unterwegs im Auto. Beim Bäcker hatte ich laktosefreie Speckknoten gefunden – echt der Himmel auf der Erden. Über die Landstraße entlang einer Klamm fuhren wir nach Tirol rüber, während die Sonne schon wieder vom wolkenlosen Himmel brannte. Ungefähr eine Autostunde von Ruhpolding entfernt liegt die Steinplatte, auf deren Gipfel es den Triassic Park gibt.

die Seilbahn (Bergstation) / el teleférico (estación en el pico)

Zum Park hoch gelangt man entweder über einen steilen Anstieg oder eben mit der Seilbahn. Diese ist komplett barrierefrei und kann von Rollifahrern ganz ohne Hilfe benutzt werden. Die Fahrt nach oben dauert ca. 10 oder 15 Minuten und belohnt einen mit einem fabelhaften Weitblick. Oben angelangt, folgt man der Straße noch ein Stück weiter bergauf bis zum Triassic Park.

Aussicht aus der Gondel / vista de la góndola

Die Steinplatte war früher mal ein Korallenriff, weswegen dort oben viele Versteinerungen gefunden wurden und werden. Der Triassic Park bietet ein kleines und relativ enges Besucherzentrum, in dem die Geschichte der Steinplatte und die Welt im Trias kindgerecht erklärt werden. An das Zentrum schließen sich ein Shop und dann der eigentliche Park an.

Im Park gibt es jede Menge Spielmöglichkeiten für Kinder: Dinorutsche, Wasserbecken, Wasserläufe und anderes mehr. Da wir ja in den Sommerferien da waren, war der Park auch echt gut besucht, doch da er so weitläufig ist, trat man sich nicht auf die Füße. Während Mann und Sohn einen Weg erklommen, der mir zu steil und schotterig erschien, flätzte ich mich in einer genialen Holzwippe und tankte Sonne. Leider etwas zuviel, denn trotz Sonnenschutz mit Faktor 30 verbrutzelte ich mir in nur 15 Minuten die Haut. Schade.

Wasserspielplatz / parque infantil de agua

Etwas später gingen wir zu der echt spektakulären Aussichtsplattform hinauf. Diese über über den Berg hinausragend gebaut, natürlich teilweise aus Glas und Gitter, so daß man ja auch ein gutes Gefühl dafür bekommt, wie es wäre, runterzukrachen 🙂 Die Aussicht war einfach wundervoll, auch wenn sich inzwischen ein paar Woken gebildet hatten. Wir verbrachten einige Zeit dort oben, vor allem auch weil es einen schönen Wind gab und man endlich einmal abtrocknen konnte.

Später schlenderten wir sozusagen hintenrum zur Station zurück, wo wir im Biergarten etwas tranken. Auch hier wieder zivile Preise und gute Qualität. Wir selbst aßen erst im Auto eine mitgebrachte Brotzeit (mit Betonung auf Brot^^), aber was die anderen Gäste auf ihren Tellern hatten, sah wirklich lecker aus.

<3

Zurück in Ruhpolding gingen wir Minigolf spielen. Saublöde Idee in der knalligen Nachmittagssonne mit einem frischen Sonnenbrand! Obwohl wir von Schatten zu Schatten hechteten und ich mir trotz der 34°C ein langes T-Shirt angezogen hatte, legte der Sonnenbrand nochmal an Krebsigkeit zu. Umpf. Mein persönlicher Triumph an diesem Tag: ich habe das erste Mal in 23 Jahren meinem Mann geschlagen! 😀 Auf dem Rückweg fütterten wir noch die Forellen im Kurpark – was für ein Vergnügen. Schade, daß wir hier sowas nicht haben.

auf der Aussichtsplattform / en el mirador

Nach einer kalten und bitternötigen Dusche und einen kleinen Schläfchen gingen wir abends chinesisch essen. Da konnte man nett im Biergarten sitzen und das Essen war auch wieder sehr gut. Der Sohn wollte im Anschluß im Hotel fernsehen (darf er ja zu Hause nicht…), so daß der Mann und ich noch eine kleine Runde drehten.

Sinopsis en español:

Al cuarto día fuimos a Tirol, una región en Austria en que hay la montaña Steinplatte con su parque arqueológico „Triasic Park“ al pico. Hasta millones de años la montaña era el suelo del mar y por eso hoy en día se puede encontrar fósiles allí. Para llegar al pico tuvimos que usar el teleférico. Desde sus góndolas tuvimos una vista impresionante a las montañas alrededor.

oha! / ¡ay!

En es Triassic Park hay un centro arqueológico en que se puede aprender muchas cosas sobre la era triásica y sus animales, pero en mi opinión es más para niños que para adultos. Hay una tienda también en que puedas comprar joya, minerales, fósiles y juguetes. Detrás del centro hay un parque grande con dos parques infantiles, bancos, dos lagos pequeños y un mirador. El mirador destaca de la montaña y es muy escalofriante pisarlo 🙂

Ausblick von der Plattform / vista del mirador

Lamentablemente me quemé en el pico aunque había aplicado una protección contra el sol. Después de haber visitado el parque comimos algo en el coche y a continuación condujimos a Ruhpolding de nuevo. Allí jugamos Minigolf que no ayudó con la quemadura de sol y forramos las truchas en un lago. Qué bonito 🙂 Durante la tarde dormimos un poco en el hotel después de ducharnos y por la tarde noche comimos en un restaurante chino.

Bayern 2018, #3

Am kommenden Morgen konnten wir ein bißchen länger schlafen 🙂 Gegen 9 Uhr starteten wir nach Salzburg. Bei unserem letzten Besuch hatten wir leider überhaupt kein Glück bei der Parkplatzsuche, was diesmal durch einen Parkplatz gleich am Flußufer in Alstadtnähe wettgemacht wurde (ich weiß nicht, ob das allgemein so in Österreich ist, aber es gibt in der Salzburger Innenstadt Parkstreifen, auf denen absolutes Halteverbot gilt mit Ausnahme für bestimmte Parkausweise und Behinderte).

Als erstes schauten wir uns die berühmte Getreidegasse an. Offenbar bin ich ein Defätist, aber für mich war das auch nur eine ganz normale Einkaufsstraße mit ein paar hübschen Ladenschildern und dem Geburtshaus von Mozart 😉

Getreidegasse

Gegenüber vom Dom gibt es das Café Manner (die mit den Schnitten). Hier setzten wir uns draußen in den Schatten, denn es war wieder einmal sehr heiß, und tranken frischgepreßten O-Saft mit Blick auf die Fiaker, die man auf dem Domvorplatz mieten konnte. Etwas später stattete ich dem Manner-Shop einen Besuch ab und war überrascht, wie viele vegane Produkte sie haben. Ich habe mir für daheim Manner-Müsli, Manner-Nougatkugeln, Mannerschnitten klassisch und Manner-Waffeln mit Marillen gekauft.

Café Manner

Danach ging es ins Haus der Natur, also in Salzburgs großes Naturkundemuseum. Darin war die Luft wirklich fies, sehr heiß und feucht. Mir klebten die Klamotten am Körper fest, wie in einem Dampfbad. Trotzdem verbrachten wir zweieinhalb Stunden dort und ich denke, wenn man sich wirklich alles angucken und auch alles lesen will, sollte man zwei bis drei Tage einplanen. Was mir persönlich besonders gut gefallen hat, waren die Mineraliensammlung und die anthropologischen Bereiche.

Haus der Natur

Auf dem Rückweg zum Auto überlegten wir kurz, ob wir bei einem Inder einkehren sollte, der vegane Speisen auf seiner Karte gelistet hatte, aber stattdessen fuhren wir zurück nach Deutschland und holten uns da eine Kleinigkeit beim goldenen M. Da wir total durchgeschwitzt und müde waren, fuhren wir ins Hotel, wo ich lange und kalt duschte und dann erstmal zwei Stunden schlief.

Abends gingen wir wieder Pizza essen und fuhren im Anschluß noch ein bißchen durch die Gegend.

im Museum / en el museo

Sinopsis en español:

Pasamos el día siguiente en Salzburg en Austria. Allí hay una calle muy famosa que se llama Getreidegasse („calle del grano“) que de hecho es una calle con tiendas y con la casa en que nació Mozart. Enfrente de la catedral hay el café Manner. Manner elabora wafles famosas (un par de sus productos son veganos también) y porque ellas me gustan nos bebimos algo allí con vista a la catedral y a los carruajes que puedes alquilar allí. Más adelante me compré un muesli de Manner, algunas wafles y bolas de praliné que ayuda a mi dieta 😛

ein kleiner Teil der Mineraliensammlung / un pequeño parte de la colección de minerales

A continuación fuimos al museo „Haus der Natur“ (casa de la naturaleza – es un museo científico). El aire en el museo fue demasiado caliente y húmedo. Toda la ropa se pegó a mi piel que fue bastante enervante, pero vale. Una vez allí queríamos ver todo, pero para decir la verdad creo que es imposible ver todo en solo un día. A mi personalmente me gustaba más su exposición de minerales y el parte antropológico.

Ausstellung Weltraumphotographie / exposición sobre la fotografía del universo

Después de visitar el museo volvimos a Alemania para comer algo, ducharnos y dormir un poco. Por la tarde noche comimos Pizza otra vez en Ruhpolding y a continuación condujimos un poco por la zona. Bavaria es muy bonita ♥

Bayern 2018, #2

Der zweite Tag startete ebenfalls um 6 Uhr früh, weil wir eines der ersten Boote am Königssee kriegen wollten. Der Königssee ist ja eines der beliebtesten Ziele für Touristen in Bayern und daher eigentlich immer völlig überlaufen, außer am frühen Morgen.

Auf dem Weg zum Königssee frühstückten wir mit herrlichem Fernblick an einer Haltebucht, wo mein Mann und ich schon 2015 mal ein Päuschen gemacht hatten. Eine Sache, die mir der Urlaub in Bayern verdeutlicht hat, ist, wie unglaublich schlecht Backwaren in Baden sind. Ich habe seit meinem Umzug hierher eigentlich keine richtig guten Brote und Brötchen mehr gegessen und die Sachen in Bayern waren jetzt deprimierend lecker 🙂 Ich weiß nicht, warum das so ist, aber hier schmeckt alles pappig und irgendwie wie vom Vortag. Ich muß gestehen, daß ich mich den ganzen Urlaub über nur von Brot hätte ernähren können <3

Frühstück mit Aussicht / desayuno con vista bonita

Am Königssee angekommen, haben wir gleich ein Boot besteigen können. Dafür braucht ein Rollstuhlfahrer definitiv Hilfe und er muß auch imstande sein, zwei oder drei Stufen zu überwinden. Elektrorollstühle, die nicht klappbar sind, werden nicht befördert. Meinen E-Fix haben sie gerade noch so durchgewunken. Mir wurde ein handbetriebener Rolli im Austausch angeboten, aber das ist halt keine Option.

wir waren so früh da, daß die Schiffe noch ausgeparkt werden mußten / llegamos tan temprano que los barcos todavía fueron en su garaje

Da wir so früh unterwegs waren und die Luft noch klar und kalt war, konnte uns der Bootsführer an der sog. Echowand mit dem Flügelhorn ein Echo zeigen. Ich glaube, das war so ziemlich das Zauberhafteste, was ich seit langem gehört habe. Wirklich wunderschön. Grundsätzlich besteht bei den Überfahrten über den Königssee die Möglichkeit, in Sankt Bartholomä auszusteigen und sich dort umzusehen, doch unser Ziel war das andere Ufer mit Saletalm und Obersee.

im Schiff / en el barco

Dort angelangt, trennten wir uns. Mann und Sohn wollten wandern und ich kehrte in der Saletalm ein. Im Biergarten gibt es normalerweise keine Bedienung an den Tischen, aber die Angestellten nahmen mich gleich unter ihre Fittiche und brachten mir netterweise meine Getränke an den Tisch. Ich wollte da gern Spanisch lernen, aber völlig aus dem Nichts ging ein Regenguß herunter. Da ich unter einem Baum saß, wurde ich nur wenig naß. Jedenfalls beim ersten Guß. Der zweite erwischte mich ebenso kalt und da ich dann bis auf die Haut durchnäßt war und gleichzeitig fror und mir heiß war, verkrümelte ich mich – wieder mit Hilfe – ins Innere. Dort feierte gerade eine große Gesellschaft in bierseliger Laune samt Blasmusik. Ich gestehe, daß mir das ein wenig viel des Guten war und ich dann auch keine Lust mehr auf Lernen hatte. Habe stattdessen Tee getrunken und später Seelachs gegessen. Ich muß sagen, allgemein war ich in Bayern von der Gastronomie an solchen touristischen Orten sehr begeistert.

Kirche von St. Bartholomä / iglesia de San Bartolomé

Nachdem Mann und Sohn von der Wanderung zurückgekommen waren und auch etwas gegessen hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Die Überfahrt dauerte wieder eine Stunde. Die Sonne brezelte inzwischen wieder fröhlich vom blauen Himmel, so daß wir gut abtrockneten. Wir beschlossen, die Roßfeld-Panoramastraße zu fahren (ebenfalls kostenlos mit der Chiemgau-Karte). Diese schließt sich an Berchtesgaden an und ist ringförmig angelegt, so daß man sozusagen wieder am Startpunkt angelangt.

das Wasser war sehr klar / el agua era muy clara

Im Anschluß fuhren wir in unsere Hotels zurück und machten eine Pause. Abends gingen wir in Ruhpolding Pizza essen und fuhren anschließend noch ein bißchen durch die Gegend (Unternberg etc.).

Sinopsis en español:

El día siguiente empezó temprano a las 6 de la madrugada porque queríamos pillar un barco temprano al lago Königssee. El Königssee es un destino muy turístico en Bavaria y tiene aún más visitantes que el castillo famoso de Neuschwanstein. Por eso es aconsejable llegar temprano 🙂 Pero primero desayunamos en un lugar bonito con vista a la montaña. Tengo que decir que el pan bávaro es increíble rico y hubiera sido posible para mí alimentarme con pan solo ♥

Weg zum Obersee / camino al Obersee

El paseo en barco de un lado del lago al otro duraba más o menos una hora. Nuestro botero nos mostró el eco en „la pared de eco“ con una trompeta. Creo que fue lo más bonito que he oído durante mucho tiempo ♥ Además pasamos San Bartolomé donde hay una iglesia famosa.

nach dem Regen / después de la lluvia

Al otro lado del lago mi esposo y nuestro hijo querían hacer el senderismo al Obersee y por eso nos separamos. Ellos fueron al lago Obersee y un poco más adelante y yo fui a un restaurante que se llama Salet-Alm (una Alm es un restaurante en las montañas y Salat es su nombre). Aquí quería aprender español, pero hubo un aguacero que me dejaba mojado. Un poco más adelante hubo otro aguacero y a continuación fui al interior de la Alm, pero allí había una fiesta bávara con música alta y mucha gente. No pude aprender nada allí, y por eso me comí pescado con patatas y me bebí un té para recalentarme. Uff.

Roßfeld-Panoramastraße / carretera de panorama de Roßfeld

Dos horas y media después mi familia volvió. Volvimos al otro lado del lago otra vez y porque el sol estaba allí de nuevo comimos un helado. A continuación decidimos conducir por la Roßfeld-Panoramastraße, la carretera de panorama de Roßfeld. Normalmente te cobran 8 Euros, pero con nuestra tarjeta turística la entrada fue gratis. Tuvimos una vista espectacular a la montaña otra vez.

Por la tarde hicimos una pause en nuestros hoteles y por la tarde noche comimos Pizza en Ruhpolding. A continuación conducimos un poco para ver otros lugares alrededor de Ruhpolding.

Bayern 2018, #1

Mein Mann und mein Sohn hatten bereits Anfang des Jahres einen Wanderurlaub in Bayern gebucht. Da ich nicht wandern kann und viele Wanderwege für den Rollstuhl nicht geeignet sind, habe ich gedacht, daß sie diesen Urlaub wirklich besser allein machen können. Vier Tage vor ihrer Abfahrt habe ich mich dann aber umentschieden und spontan ein Hotelzimmer gebucht. Während ihrer Wanderungen wollte ich dann in einem Lokal auf sie warten und bei dieser Gelegenheit Spanisch lernen. Viele andere Dinge, die sie geplant hatten, sollten auch mit Rolli möglich sein.

Seilbahn auf den Hochfelln / teleférico en la montaña Hochfelln

Am ersten Tag starteten wir um 6.30 Uhr und waren gegen 13 Uhr in Ruhpolding angekommen. Wir checkten ein und bei dieser Gelegenheit stellte ich leider fest, daß mein Hotelzimmer für mich nicht funktionierte. Das Bett war ein echtes Einzelbett von vielleicht 90 cm Breite und in die Dusche paßte ich mit meinem Duschhocker nicht rein. Der Mann tauschte also mit mir und so logierte ich mit dem Sohn in einem netten Appartement, während der Mann im Hotel schlief.

Aussicht mit Frischluft / vista con aire fresco

Unser erstes Ziel war der Hochfelln. Mit der Chiemgau-Karte, die man als Gast in Ruhpolding (und anderen Orten) bekommt, ist die Fahrt mit der Seilbahn auf den Gipfel kostenlos. Die Kabinen kann man als Rollstuhlfahrer mit ein wenig Hilfe gut befahren. An der Mittelstation sind wir nur umgestiegen, aber an der Gipfelstation kann man sich als Rollstuhlfahrer ohne Hilfe umgucken. Wir sind ganz bis auf den Gipfel hoch und da brauchte ich wegen der abschüssigen Schotterpisten und der teilweise ganz ordentlichen Steigungen Hilfe.

Hochfellnhaus / gastronomía en el pico

Der Ausblick und das Klima da oben waren herrlich. Wir hatten uns gerade eine superheiße und schwüle Phase für die Reise ausgesucht und uns da oben den Wind um die Nasen wehen zu lassen, war nach der langen Fahrt und der Schwitzerei echt fabelhaft 🙂 Wir kehrten im Hochfellnhaus ein, dem höchstgelegenen Gasthaus im Chiemgau. Während wir im Biergarten saßen, flogen unzählige Dohlen zwischen den Bänken umher, auf der Suche nach Futter.

im Biergarten auf dem Gipfel / en el Biergarten en el pico

Am späten Nachmittag machten wir ein paar Erledigungen. Da wir im Ferienappartement kein Frühstück gebucht hatten, haben wir ein bißchen was eingekauft. Abends wollten wir dann in Inzell in einem Restaurant essen gehen, wo wir vor drei Jahren richtig leckere vegane Burger bekommen hatten, doch leider gab es das Restaurant nicht mehr. Also fuhren wir spontan an den Chiemsee, wo es ein vegetarisch-veganes Restaurant gibt. Die längere Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, das Essen war sehr gut. Zum Abschluß eines langen Tages haben wir uns auf dem Rückweg noch Apfeltaschen und Eis beim goldenen M gegönnt.

Sinopsis en español:

Originariamente mi esposo y mi hijo habían planeado un viaje de senderismo a Bavaria, pero espontáneamente yo había decidido acompañarles. Empezamos nuestro viaje bastante temprano a las 6.30 del miércoles y llegamos a la 1. Lamentablemente debé decubrir que no pude caber en la cama de mi hotel y por eso mi esposo y yo cambiamos las habitaciones.

veganer Burger / hamburguesa vegana

Por la tarde después de una pausa corta fuimos a la montaña Hochfelln. Allí hay un teleférico que es accesible con silla de ruedas. Visitamos el pico y la gastronomá allí también. El aire fresco nos gustaba muchísmo después del viaje largo en el coche caliente 🙂 La vista era espestacular, aunque era un día calinoso. En el Biergarten había muchas aves que buscaban algo para comer entre las mesas.

Más adelante fuimos a hacer la compra y por la tarde noche fuimos al lago Chiemsee para comer en un resturante vegetariano/vegano. Me comí una hamburguesa vegana con aguacate y patatas fritas.

Galicien 2018, #11

Unseren letzten Tag in Galicien verbrachten wir am Strand. Wir fuhren diesmal über eine andere Strecke nach A Lanzada und frühstückten an einem kleinen, menschenleeren Strand mit Blick auf die türkisen Wellen des Atlantiks. Später fuhren wir das Stück nach A Lanzada hoch und genossen dort noch einmal Meer und Sonne.

noch einmal am Strand / en la playa una vez más

Am Nachmittag waren wir noch einmal einkaufen, zum einen Vorräte für die Weiterreise, zum anderen Mitbringsel für daheim. Bis zum Abend haben wir dann im Hotel relaxed bzw. ich war noch einmal in der Stadt und habe mir ein bißchen Kleidung und Bücher gekauft 🙂 Abends haben wir eine kleine Runde über die Dörfer um Pontevedra gedreht und uns mit einem Essen im Burgerrestaurant von der Stadt verabschiedet.

Als wir am folgenden Tag auscheckten, regnete es fürchterlich. Da hatten wir also echt Glück gehabt 🙂 Wir fuhren nach Tardajos, wo wir unsere letzte Nacht auf spanischem Boden verbringen wollten. Abends aßen wir im lautesten Restaurant von Burgos Tapas und am kommenden Morgen fuhren wir ganz früh nach Frankreich weiter. Gegen Abend waren wir an unserem Etappenziel angekommen. Leider stellte sich heraus, daß wir zwar zwei Zimmer gebucht hatten, die Unterkunft aber aus nur einem Raum bestand. Genial. Nach einer kurzen Diskussion entschieden wir uns also dazu, gleich nach Deutschland weiterzufahren, und so wurde aus einer 6-Stunden-Fahrt gleich mal eine 18-Stunden-Fahrt. Das war schon sehr ätzend, aber geschlafen hätte ich in der Hütte nicht. Völlig übermüdet kamen wir also am Sonntag um 7 Uhr daheim an, duschten und fielen tot ins Bett.

Mein Fazit dieses Urlaubs: ich habe viel mehr Kraft, als ich immer denke. Ich kann eine Menge wuppen und verliere nicht so schnell die Geduld oder meine gute Laune. Ich bin, obwohl ich das meist selbst anders bewerte, ein ziemlich optimistischer Mensch und kann auch Krisen meistern.

Galicien macht sich gerade fit für mehr Tourismus. Am Naturschutzzentrum in den Fragas do Eume z.B. hatten wir ein langes Gespräch mit einer Frau vom Tourismusverband, die sehr daran interessiert war, zu erfahren, wie Behinderte Galicien wahrnehmen und was die Reiseerfahrung noch verbessern könnte. Ich muß sagen, daß mir restlos alle Spanier höflich begegnet sind und immer daran interessiert waren, mir zu helfen (z.B. durch Handreichungen, Türenaufhalten oder indem sie meinen Rolli über irgendwelche Schwellen getragen haben). Auch in den Hotels fühlte ich mich als Gast immer willkommen und ernstgenommen (anders als ich Frankreich, wie ich leider sagen muß).

Derzeit kann ich noch nicht absehen, wann ich wieder einmal nach Spanien kommen werde, denn meine Urlaube bis incl. Herbst 2019 sind schon alle verplant. Aber ich denke, ich würde als nächstes gern mal nach Barcelona fliegen, vielleicht für fünf Tage oder so, auch um mal die Hürde der Flugreise genommen zu haben. Mal sehen.

Sinopsis en español:

Pasamos nuestro último día en Galicia a la playa de Espiñeiro para tostarnos un poco y disfrutar del mar. Durante la tarde fui al centro de Pontevedra para comprarme una camiseta y un libro más y por la tarde noche comimos en el restaurante de hamburguesas otra vez. El día siguiente nos despedimos de Pontevedra y fuimos a Tardajos. Comimos en un bar en Burgos. El día siguiente fuimos a Francia donde habíamos reservado dos habitaciones, pero nos dieron una casita con una habitación 🙁 Decidimos conducir a Alemania durante la noche y por eso fuimos 18 horas en total 🙁

Sobre todo el viaje a Galicia me mostró que soy capaz de muchas cosas y no pierdo mi paciencia rápidamente. Me gustaría volver, pero no sé cuándo puedo porque tengo mis viajes planeados hasta el otoño de 2019.

Galicien 2018, #10

An diesem Morgen sind wir zum Monte de Santa Trega gefahren. Auf der Serpentinenstraße muß man an einem Häuschen 1 € pro Person entrichten und kann dafür auf den Berg hochfahren, die diversen Miradores und auch das archäologische Zentrum besuchen.

Castro Santa Trega

Nachdem wir neben dem Castro geparkt hatten, haben wir erstmal mit unglaublichem Weitblick gefrühstückt. Das Castro gilt als das größte und besterhaltenste Spaniens und ist wirklich beeindruckend schön, auch wegen der Landschaft, in der es gelegen ist. Man kann über das offene Meer bis in die Flußmündung hineinschauen und weiter in die waldigen Berge Portugals. Herrlich!

Castro

Das Ganze ist natürlich nicht barrierefrei, aber man hat auch von der Straße aus einen ganz tollen Blick. Später fuhren wir den Berg hinauf, wo ich von einem Mirador aus den Blick auf das Meer genossen und Tagebuch geschrieben habe. Ganz oben auf dem Berg, wo sich dann allmählich auch schon die Touristen tummelten, gab es mehrere Andenkenbuden (das waren die Ersten, die ich in diesem Urlaub gesehen habe – wenn man nicht gerade den Camino francés geht, muß man nach denen echt suchen). Dort kaufte ich ein bißchen Kleinkram und konnte der spanischen Verkäuferin und ihrer amerikanischen Kundin mit Dolmetschen helfen 🙂 Als Dank bekam ich einen galicischen Glücksbringer geschenkt, fand ich sehr lieb.

Aussicht auf den Hafen / vista al puerto

Später fuhren wir nach Portugal rüber. Dort gab es Mitte Mai schon einige Waldbrände, auch ganz nah an der Autobahn, aber abgesehen davon, daß Löschhubschrauber flogen, war niemand aufgeregt und es war auch nichts gesperrt. Obwohl wir uns gar nicht weit von Spanien entfernt hatten, veränderte sich die Landschaft schlagartig. Wir fuhren bis Viana do Castelo, wo wir am Hafen in ein Restaurant einkehrten. Das war nun leider keine gute Erfahrung. Fast zwei Stunden haben wir gebraucht, um eine Portion angebratene Paprika (ich) und ein paar Crostini mit Oktopus (mein Begleiter) zu essen, und dann haben wir dafür und für zwei Getränke 50 € bezahlt *lol* Allein für zwei Stücke Brot und 2 EL Oliven, was wir nicht mal bestellt hatten, haben sie uns über 7 € abgenommen. Portugal werde ich in der WM also nicht die Daumen drücken 😛

Santuario de Santa Luzia

 

Wir fuhren in Viana do Castelo noch zum Santuario Santa Luzia hinauf, das mit an den Sacre Cœur erinnert hat, und von wo aus man auch wieder einen sehr schönen Blick hat. Von dort aus ging es ins Hotel, wo wir bis zum Abendessen relaxten.

Sinopsis en español:

Este día fuimos a la montaña de Santa Tecla (Santa Trega) donde hay un castelo con vista al mar. No pude entrar con mi silla de ruedas, pero fue posible ver al castelo desde la carretera. Más adelante fuimos al pico de la montaña y disfrutamos la vista al río entre España y Portugal.

Había unas tiendas de souvenires y pude ayudar a la vendedora española y su cliente estadosunidense con traducir y por eso la vendedora me regaló un portador de la suerte gallego ♥

Ausblick auf Viana do Castelo / vista a Viana do Castelo

A continuación fuimos a Portugal donde había muchos incendios forestales. En Viana do Castelo comimos en un restaurante pero no fue una experiencia agradable porque nos cobran 50 € para dos almuerzos pequeños, unas aceitunas y dos bebidas 🙁 Más tarde fuimos al santuario de Santa Luzia, situado al pico de una montaña con vista a la ciudad y al mar. Después de visitarlo fuimos al hotel donde descansamos hasta la cena.

Galicien 2018, #9

Bei den Reisevorbereitungen hatte ich das archäologische Zentrum in Campo Lameiro gefunden, doch da wir ja eigentlich nur vier und nicht sechs Nächte in Pontevedra gebucht hatten, hatte ich angenommen, daß wir das nicht mehr schaffen würden. Mit den Extranächten aber haben wir doch noch das Zentrum und den angegliederten Park mit seinen Petroglyphen ansehen können.

im archäologischen Zentrum / en el centro arqueológico

Das Zentrum ist ein supermoderner Betonklotz, der in einem interessanten Kontrast zum ihn umgebenden Wald steht. Der Eintritt kostete 3 € und dafür hatten wir die gesamte Ausstellung für uns allein. Allgemein sind Kulturangebote in Nordspanien (das ist der einzige Teil, den ich bisher bereist habe) immer entweder kostenlos oder sehr günstig. Eintrittsgelder für ein Museum in Höhe von 10 oder mehr € sucht man vergeblich! In der Ausstellung erfährt man von den Ausgrabungen der Petroglyphen, wie diese gemacht wurden, wie die Menschen im Neolithikum lebten und anderes mehr.

Petroglyphe / petroglifo

Anschließend gingen wir in den Park. Dieser zieht sich einen Berg hinauf. Teile sind barrierefrei befahrbar, für andere Teile braucht man die Hilfe eines fußfitten Mitreisenden. Da mir dieser nicht zur Verfügung stand, konnte ich nur zwei Steine besuchen, aber das war bei der herunterbrezelnden Sonne auch wirklich genug 🙂 Ich hatte dort im Park eine schöne Begegnung mit einer großen Eidechse, die mich genauso spannend fand wie ich sie.

Eidechse im Park / lagarto en el parque

Später tranken mein Begleiter und ich im Café des Zentrums eine Cola und ich kam mit der Angestellten ins Gespräch. Sie kommt aus Honduras und hat entsprechend einen honduranischen Akzent. Für mich das erste Mal, daß ich diesen hörte, aber wir konnten ganz unangestrengt miteinander plauschen. Und wieder einmal wurde mir bestätigt, wie gut mein Spanisch gemessen an meiner Lernzeit ist. Hach ♥

im Park / en el parque

An diesem Tag stand erneut der Einkauf an und wir nutzten die Gelegenheit, gleich auf dem Parkplatz des Supermarkts zu picknicken. In Spanien gibt es, ähnlich wie in England, viel mehr Dinge, die mich interessieren als in Deutschland, wie etwa Kokospudding mit wenig Kalorien und Zutaten oder vegane Schokoladen und Aufstriche, ausgefallene Gemüse- und Obstsorten (die aber dort regional wachsen) und anderes mehr.

Später wollte mein Begleiter ein bißchen schlafen, doch ich war noch fit genug für eine weitere Stadtbesichtigung. Diesmal fuhr ich ins Museum von Pontevedra, wo der Eintritt gratis ist. Sie haben dort diverse Ausstellungen unter einem Dach vereint (z.B. eine Keramikausstellung oder eine für galizische Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts), doch ich wollte mir lediglich die Ausstellung über zeitgenössische mexikanische Kinderbuchillustrationen und die Sammlung von Petroglypen und weiteren neolithischen Fundstücken (u.a. aus A Lanzada) angucken. Das Museum ist so riesig, daß man dafür allein einen ganzen Tag einplanen könnte!

Daß die Spanier es mit der Sicherheit ernstnehmen, machten zwei echt grimmige Wachmänner deutlich, die meinen Rucksack durch einen Röntgenapparat schoben, bevor ich ihn einschließen durfte. Später wurde mir allerdings klar, wieso, denn wo es in deutschen Museen Wachpersonal gibt, gab es dort lediglich ein paar Videokameras.

ich hatte das ganze Museum für mich allein / tuve todo el museo para mí

Nach dem Museum bin ich in eine Buchhandlung gefahren. Ich hatte mir dort gleich an unserem ersten Tag in Pontevedra ein Buch bestellt, das seit über einem Jahr auf meiner Wunschliste ist, doch das in Deutschland fast 60 € kostet. Nun holte ich es für schlappe 37 € ab und konnte mir von der Ersparnis noch zwei weitere Bücher kaufen 🙂

Abends gingen wir wieder in die Burgerbude, von der ich behaupten kann, sie hat mir den Aufenthalt in Pontevedra echt versüßt. Später fuhren wir nochmal zur Praia do Espiñeiro, wo ich diesmal dem Holzbohlenweg von der anderen Strandseite aus folgte. Leider wurde es rasch dunkel, aber so hatte ich wieder Gelegenheit, im Hotel noch ein bißchen spanisches Fernsehen zu gucken.

Sinopsis en español:

Este día fuimos al centro arqueológico de Campo Lameiro. Está situado en un bosque y consiste en una casa moderna con una exposición y un parque. En la exposición puedes aprender mucho sobre los petroglifos de Campo Lameiro (quién los hacía y por qué) y cómo vivía la gente en el neolítico.

Petroglyphe im Museum / petroglifo en el museo

Después de visitar la exposición fui al parque que está en una montaña. Con la silla de ruedas sólo pude visitar dos de los nueve petroglifos. Ademas tuve un encuentro con un lagarto en el parque ♥ A continuación tomamos una Coca Cola en el café del parque y allá charlé con la camarera. Es de Honduras y eso fue la primera posibilidad para mí hablar con una hondureña. Pude encontrar su acento bastante bien.

A continuación hicimos la compra y después mi amigo quiso dormir un poco en el hotel, pero yo no. En lugar de eso fui al museo de Pontevedra que es muy, muy grande, pero no cuesta nada la entrada. Allá vi una exposición sobre ilustraciones mexicanos contemporáneos y la exposición sobre el neolítico (inclusive los objetos hallados de A Lanzada).

Más adelante fui a una librería donde había pedido un libro que es muy caro en Alemania. Del dinero ahorrado me pude comprar dos libros más 🙂 Por la tarde noche cenamos en el restaurante de hamburguesas otra vez (su hamburguesa vegana me encantó) y después de comer fuimos a la playa de Espiñeiro otra vez, pero lamentablemente se hizo de noche pronto.

Galicien 2018, #8

Nach dem Frühstück im Auto sind wir auf die Illa de Arousa gefahren, welche mit einer 2 km langen Brücke mit dem Festland verbunden ist. Auf der Insel haben wir den Leuchtturm besucht, der malerisch in einer kleinen Bucht gelegen ist. Auf dem Rückweg sah ich einen Holzbohlenweg, dem ich mit dem Rollstuhl folgte.

auf der Illa de Arousa / en la Illa de Arousa

Er führte am Meer entlang durch einen kleinen Eukalyptushain und ging dann in einen Sandweg über. Ich fuhr dem Weg eine ganze Weile nach, immer am Meer entlang. Ich setzte mich ein wenig ans Wasser und schrieb Tagebuch. Dabei hatte ich das Glück, zwischen den Pontons der Muschelfarmer zwei große Gruppen von Delphinen durchziehen zu sehen ♥

Leuchtturm auf der Illa de Arousa / faro de la Illa de Arousa

Später aßen wir am Rathaus im Hafen zu Mittag (zuvor eingekaufte Tortilla, Salat und ein bißchen Brot) und fuhren dann weiter nach Mogor. Dort gibt es Petroglyphen, welche wir aber in dem eng besiedelten Gebiet nicht fanden. Stattdessen stellten wir uns auf den herrlichen Mirador von Mogor und genossen die Sicht auf die Ría.

Aussichtsplattform in Mogor / mirador de Mogor

Bei zwei weiteren Aussichtspunkten, die wir anfuhren (dem Faro vom Cabo Udra und dem Mirador Balcón do Rei) hatten wir leider ebenfalls kein Glück, denn beides war nicht barrierefrei. Wenn man im Netz nach solchen Punkten sucht, fotografieren die meisten Leute eben die Aussicht und nicht den Mirador als solchen, so daß man nie weiß, wie barrierefrei ein Ort ist… Aber ok, das ist das Risiko bei dieser Art Urlaub 🙂 Jedenfalls fuhren wir weiter, an Cangas vorbei, zu einem Mirador, von dem aus man die Ría von Vigo überblicken kann. Diese ist die tiefste und breiteste der Rías Baixas und der Blick, kilometerweit hinaus bis auf’s Meer, das im Dunst verschwimmt, entschädigte mich locker für die nicht erreichbaren Orte.

steil und nicht erreichbar: der Aussichtspunkt Balcón do Rei / empinado y no accesible: el mirador de Balcón do Rei

Unterwegs hatten wir Hinweisschilder zum Chan de Arquiño, einem neolithischen Dolmen, gesehen, und folgten diesen nun die schlechteste Straße Nordspaniens hinauf auf einen Berg. Dort oben stand der Dolmen inmitten von unzähligen steinernen Picknicktischen. Jaja, die Spanier sind da schon sehr pragmatisch 🙂

Chan de Arquiño

Da wir noch einkaufen mußten, verknüpften wir das mit einem Picknick auf dem Carrefour-Parkplatz im Auto und fuhren dann erstmal wieder ins Hotel, um eine kleine Siesta zu machen. Später dann trafen wir uns wieder zum Essen, doch leider hatte das Burgerrestaurant geschlossen. Stattdessen gingen wir in eine galicische Bar, wo ich Fish ’n‘ Chips hatte. Allerdings gab es dazu Erbsen, von denen ich mir gleich noch eine zweite Portion bestellte 🙂 Gegen 22 Uhr düsten wir dann noch ein bißchen mit dem Auto durch die Außenbezirke von Pontevedra, das mir wirklich gut gefällt.

Sinopsis en español:

Después desayunar fuimos a la Illa de Arousa que es conectado con la tierra firme con un puente de 2 kilómetros. Visitamos el faro que es situado en una bahía pequeña. ¡Muy bonito! Vi que había un camino hecho de madera allá también y lo seguí en mi silla de ruedas. Me echó una pausa en un banco justo al mar, escribí en mi diario allá y vi a un grupo de delfines en las olas ♥

Ausblick auf die Ría von Vigo / vista a la Ría de Vigo

Más adelante fuimos a Mogor para visitar unos petroglifos, pero no pudimos encontrarlos entre las casas. En su lugar encontramos un mirador con vista al mar espectacular. No pudimos visitar dos miradores adonde fuimos a continuación (el faro de Cabo Udra y el mirador del Balcón do Rei en Cangas), pero tuvimos más suerte al Dolmen de Chan de Arquiño. Está situado en un bosque entre mesitas de picnic, jeje 🙂

Ausblick aus meinem Hotelzimmer / vista de mi habitación en el hotel

Después de hacer la compra dormimos una siesta en el hotel. Porque el restaurante de hamburguesas estaba cerrado fuimos a un restaurante gallego donde comí pescado con patatas fritas y guisantes. Finalmente conducimos por Pontevedra en el coche para conocer la ciudad.

Galicien 2018, #7

Die erste Nacht in Pontevedra war grauenhaft. Die Schlechteste auf der ganzen Reise. Zum einen war das Bett bretthart und mir tat jede Narbe weh. Zum anderen schnarchte mein Begleiter im Zimmer nebenan so laut, daß Schlafen einfach nicht funktionierte. Morgens um 8 nach vielleicht drei Stunden Schlaf zog ich mich also an und bat um ein anderes Zimmer, das mir auch direkt gegeben wurde. Ich packte meine Sachen und bezog das neue Zimmer. Als ich dort ausgepackt hatte, stellte ich allerdings fest, daß das Rollo des riesigen Fensters defekt war und sich weder heben noch absenken ließ. Da es ein Sonntag war, war der Techniker nicht im Haus, was hieß, daß ich das Zimmer noch einmal wechseln mußte. Aber diesmal hatte ich Glück: das Zimmer lag direkt am Fahrstuhl und war eigentlich eher ein kleines Appartement ohne Küche mit genug Platz für den Rolli. Das Bett war super und ich hatte sogar einen schönen Balkon, von dem aus ich die Aussicht über die ganze Stadt genießen konnte. Yay 😀

am Strand / en la playa

Nach dem Frühstück sind wir dann Richtung A Lanzada gefahren. Auf dieser Landzunge gibt es diverse interessante Dinge zu sehen, doch bevor wir dort ankamen, lockte uns ein kilometerlanger Sandstrand mit Holzbohlenweg, die Praia do Espiñeiro. Dort gibt es sogar eine Rampe runter zum Strand, ich hätte also wieder meine Füße in den weißen Sand stecken können 🙂

Nachdem wir dort eine ganze Weile das Meer und die Sonne genossen hatten, fuhren wir weiter nach A Lanzada. An der Nekropole dort sind wir glatt vorbeigefahren, weil diese weder ausgeschildert noch erkennbar ist (da wächst einfach mannshohes Gras). Das Castro haben wir jedoch besichtigt. Die Kapelle und die heilbringenden Steine weiter unten Richtung Meer waren für uns nicht gut zu erreichen, da ein recht steiler Weg hinaufführte.

das Castro von A Lanzada / el castro de A Lanzada

Wir fuhren weiter nach O Grove, einer hübschen Halbinsel. Dort kehrten wir in einem Restaurant ein, das an einen Campingplatz angegliedert war. Es war gesteckt vor und wir haben auch rausbekommen, warum, denn das Essen war vorzüglich. Hier habe ich mir auch meinen Wunsch erfüllt, in Spanien Paella zu essen (in diesem Fall mit Seeteufel).

O Grove

Da wir supermüde waren, fuhren wir ins Hotel zurück und machten erstmal ein Nickerchen. Abends kehrten wir in einer Burgerbraterei ein, wo es für mich eine riesige Salatschüssel mit Hühnchen und im Anschluß einen veganen Burger gab. Nach dem Essen fuhr ich noch eine Stunde im Rolli durch die Stadt, aber es war sehr kalt, so daß ich schneller ins Hotel zurückkehrte, als ich gewollt hatte. Dafür konnte ich dann noch ein bißchen spanisches Fernsehen gucken.

Sinopsis en español:

La primera noche en Pontevedra fue horrible porque la cama fue dura y por el ronquido de la habitación al lado. Por eso pidí otra habitación pero allá las persianas fueron rotas, así que tuve que cambiar la habitación otro vez. La última habitación fue un sueño: cerca del ascensor y bastante espaciosa 🙂

Salat mit Huhn / ensalada con pollo

Después desayunar mi amigo y yo fuimos a la playa de Espiñeiro. Allá hay un camino hecho de madera que es accesible con silla de ruedas. La playa es hermosa y hay una rampa también. Más adelante fuimos a A Lanzada donde hay un castro también, pero no visitamos la iglesia allá. Fuimos a O Grove, una peninsula bonita. Allá comimos Paella de rape en un restaurante, pero tengo que decir que la Paella que hago yo es mejor 🙂

Pontevedra

Porque estuvimos bastante cansados fuimos al hotel después el almuerzo y dormimos un poco. Por la noche cenamos en un restaurante de hamburguesas y comí una ensalada grande con pollo y una hamburguesa vegana. A continuación fui por la ciudad en mi silla de ruedas otra vez pero hizo bastante frío. En el hotel vi un poco la televisión.