Rezension: Et år i Norge

Gerade bekomme ich meine ganzen Lehrbücher fertig, die ich ungefähr vor einem Jahr begonnen habe, also folgen gerade ein paar Rezensionen zu dem Thema 🙂

Et år i Norge von Randi Rosenvinge Schirmer ist als kompakter Selbstlernkurs konzipiert. Das bedeutet, daß das Niveau in den 23 Lektionen exponentiell ansteigt: es geht recht gemächlich los und steigert sich gerade in den letzten fünf oder sechs Lektionen stark. Ich muß gestehen, daß ich nicht weiß, ob es ausgereicht hätte, allein mit diesem Buch zu arbeiten, um es tatsächlich bewältigen zu können, aber da ich allgemein kein Freund davon bin, von nur einer Quelle zu lernen, und daher immer breitgefächert nach Input suche, war es unterm Strich gut machbar. Natürlich muß man bedenken, daß die Zeit, die man in die Lektionen investieren muß, um das Maximum an Wissen herauszuholen, sich mit dem Anspruch zusammen steigert, zumal die Vokabellisten im Laufe des Buchs recht lang werden. Mit rund 150 Vokabeln pro Lektion muß man schon rechnen, abgeleitete Formen und Ausdrücke nicht mitgerechnet. Auf diese Weise kann man sich einen soliden Wortschatz aufbauen – der Klappentext spricht von insgesamt 2200 Vokabeln -, doch je nachdem, wie flott man Vokabeln memorisiert, kann das die Arbeit an einem Kapitel schon deutlich verlängern.

Jede Lektion beginnt mit einem Textteil, der unterteilt ist in einen fiktionalen Text und weiterführende Informationen zum Thema. Es folgen Vokabelliste und „Wortkiste“. Die Wortkiste bietet immer in die Tiefe gehenden Wortschatz zu einem Thema wie z.B. zu Sprichwörtern oder dazu, wie man höflich Fragen stellt. Danach schließen sich Grammatikerklärungen und Übungen an und zum Schluß gibt es immer den sog. Elchtest. Das ist immer eine Aufgabe, die etwas kniffliger gestaltet ist als der Rest. Hinten im Buch finden sich dann noch eine Vokabelliste und eine Karte von Norwegen. Den Aufbau der Lektionen, die vermittelten Fakten über Norwegen und die Übungen haben mir gut gefallen, insbesondere weil der Übungsteil Richtung Schluß immer freier wurde. Es gab dann weniger Lückentexte und stattdessen mehr Anregungen für Gespräche bzw. eigene Texte, was natürlich richtig prima dabei hilft, ans Sprechen/Schreiben zu kommen. Nachteil für Selbstlerner ohne Kursanschluß ist hier sicherlich, daß man niemanden hat, der einen auf Fehler hinweist.

Die Geschichten, die erzählt werden, orientieren sich am Jahreskreis, so daß man erfährt, wie das Leben in Norwegen so abläuft. Zu Beginn lernt man einige Norwegisch-Studenten kennen, die aus unterschiedlichen Gründen die Sprache lernen wollen, und begleitet sie bei ihrem Jahr im Norwegen (daher auch der Titel des Lehrwerks). Ich hatte leider mal wieder Probleme dabei, der Geschichte zu folgen, weil neue Personen eingeführt wurden und ich am Ende ziemlich verwirrt war, aber das liegt vermutlich an mir selbst und nicht am Buch 🙂

Beim Buch ist gleich eine CD dabei, die von Muttersprachlern eingesprochen wurde. Da alle einen leicht anderen Dialekt haben (ich meine, z.B. eine Frau aus Bergen rausgehört zu haben), kann man damit prima sein Hörverständnis trainieren. Ich finde es auch gut, daß zum Teil ein wenig genuschelt wird, denn auch wenn ich meinem Lehrer immer sehr dankbar bin, daß er besonders klar zu reden versucht, hat man diesen Luxus in der freien Wildbahn halt nicht immer.

Andere Rezensenten dieses Buches haben angemerkt, daß sie die Illustrationen doof und altbacken finden. Ich muß gestehen, daß ich das angesichts der tollen Qualität des Kurses vollkommen schnuppe finde, denn ich will ja die Sprache lernen und mir nicht Bildchen angucken…

Alles in allem ist das Buch richtig klasse und ich würde es definitiv noch einmal durcharbeiten. Wenn man alle Übungen gemacht, die Vokabeln gelernt und auch die Gelegenheiten wahrgenommen hat, Texte zu schreiben bzw. über die angegebenen Themen zu reden, hat man am Ende wenigstens Niveaustufe B1. Für Selbstlerner ist das Buch zu empfehlen, allerdings sollte man sich noch andere Quellen erschließen, finde ich.

Ich habe mir nun noch ein zusätzlich erschienenes Bändchen mit Übungen gekauft, das ich als nächstes bearbeiten werde.

Norwegisch #65

Diese Woche hatte ich ein Austauschgespräch, das mir viel Spaß gemacht hat, weil ich Themen ausprobieren konnte, über die ich mich sonst nicht austausche, wie z.B. Politik. Ich kann schon wirklich fließend sprechen, muß nur manchmal nach Worten suchen oder überlegen, wie ich umformuliere. Tatsächlich fühlt es sich für mich ziemlich natürlich an, Norwegisch zu sprechen, weil viele Worte in ähnlichen Kontexten verwendet werden bzw. eine vergleichbare Meta-Ebene haben. Man kann z.B. auch auf Norwegisch sagen, daß jemand einen Maulkorb verpaßt bekommt, wenn man ausdrücken will, daß jemand daran gehindert wird, seine Meinung frei zu äußern. Diese Parallelen in den Sprachen sind echt cool und machen es mir sehr leicht.

Ich habe fast jeden Tag meine zehn Duolingo-Lektionen gemacht und ich habe nach wie vor das Ziel, am Jahresende den ganzen Baum vergoldet zu haben. Mal sehen, ob das klappt. Derzeit mache ich nebenher noch wieder mehr Spanisch und eben auch Japanisch und das alles braucht auch seine Zeit.

Vokabeln habe ich ein paarmal wiederholt und bin zufrieden damit, wie gut sie hängen bleiben. Ich merke in Gesprächen, daß ich auch Vokabeln parat habe, die man nicht so oft braucht bzw. die ich schon vor langer Zeit gelernt habe.

In Ny i Norge habe ich mehrere Kapitel durchgearbeitet, weil ich das Buch gern beenden wollte. Mein Wochenziel habe ich also erreicht. Ziel für die nächste Woche: Et år i Norge beenden. Da fehlen noch zwei Kapitel.

Rezension: Ny i Norge

Auf das Lehrwerk Ny i Norge bin ich aufmerksam geworden, weil es in einem Kurs benutzt wird, den ich gern besucht hätte. Da es Lehr- und Arbeitsbuch wenigstens seit einem Jahr nicht neu zu kaufen gibt, habe ich dann auch nicht lang gefackelt, als ich beides gebraucht in einer Kleinanzeige fand. Tja, und dann stellte sich heraus, daß mir niemand verläßlich darüber Auskunft geben kann, ob der Kursraum für mich im Rollstuhl erreichbar ist oder nicht, so daß ich mich letztlich dagegen entschied, ihn zu buchen. Das Lehrwerk habe ich dann allein durchgearbeitet.

Text- und Arbeitsbuch sind vollständig auf Norwegisch verfaßt, was es, sofern man es als einzige Quelle nutzen möchte, für das Selbststudium ungeeignet macht. Tatsächlich wurde es für mich auch erst interessant, als ich auf einem Wissensstand war, der ungefähr Kapitel 9 im Buch entspricht. Insgesamt gliedert sich das Lehrbuch in 27 Lektionen, welche immer mit einem Dialog oder einem Text beginnen (in späteren Lektionen oft auch mehrere Texte/Dialoge). Daran schließen sich Grammatikerklärungen mit vielen Beispielen an und zuletzt folgt immer ein Artikel, in dem das Leben in Norwegen erklärt wird (z.B. wie das Schulsystem funktioniert oder warum der 17. Mai Norwegens Nationalfeiertag ist). Parallel dazu findet man im Arbeitsbuch Übungen, die helfen, das Gelernte zu vertiefen. Ein Lösungsschlüssel ist enthalten. [Mir leuchtet auch nicht ein, warum es neuerdings so viele Sprachlehrwerke gibt, für die man einen separaten Lösungsschlüssel braucht – denn wie sinnlos ist so ein Kurs in Buchform, wenn man seine Lösungen nicht korrigieren kann? Aber gut, Sprachen zu lernen ist gerade in, und da wird gern Geld gemacht…]

Beide Bücher wirken gemütlich, wenn man das so sagen kann. Sie sind reich bebildert und viele der Illustrationen sind auch für mich als Autisten gut interpretierbar, weil die Bildersprache klar und eindeutig ist. Die Themen decken nicht nur die üblichen Dinge wie Vorstellen, Befinden benennen und nach dem Weg fragen ab, sondern bieten auch Material für andere Alltagssituationen wie den Kauf eines Autos, eine Schwangerschaft etc. Da das Lehrwerk nicht nur die Sprache, sondern auch die norwegische Kultur vermitteln soll, lernt man quasi nebenher noch so einiges, was andere Bücher nicht bieten. Gut gefallen hat mir, daß in den späteren Kapiteln nicht nur „normale“ Vokabeln, sondern auch idiomatische Ausdrücke vorkommen.

Wenn man das Buch gewissenhaft durcharbeitet und am Ende alles versteht und nachvollziehen kann, wird man sicherlich irgendwo zwischen Niveau B1 und B2 stehen und in der Lage sein, Norwegisch profund zu verstehen und sich flüssig auszudrücken (insbesondere wenn man einen Kurs belegt hat, wo man sprechen kann, oder sich einen Lehrer online dazubucht).

Einen echten Kritikpunkt gibt es meinerseits nicht, sofern man beachtet, daß es kein Lehrwerk zum Selbststudium ist (oder nur mit soliden Vorkenntnissen). Allerdings ist es kein Norwegischkurs, den ich nach dem Durcharbeiten nun nochmal zur Hand nehmen würde, um etwas nachzuschlagen. Interessant wäre er wohl erst wieder, wenn ich in einigen Jahren mein Norwegisch von grundauf auffrischen wollte.

Use What You Have #9

Das UWYH-Experiment läuft immer noch gut. Die Neuentdeckung dieser Tage sind Herzoginkartoffeln. Natürlich habe ich die schon früher gegessen, oft aus der Tiefkühltruhe, aber neulich hatten wir einige Salzkartoffeln vom Vortag übrig und haben sie dann mit Ei, Muskat und Salz gepimpt und zu Herzoginkartoffeln verarbeitet. Saulecker! Da haben wir gleich beim nächsten Mal, als es Salzkartoffeln geben sollte, welche extra gekocht, damit es wieder Herzoginnen geben konnte 🙂 Ein anderes UWYH-Essen war diese Woche ein Laksa Bake mit einer Tonne Gemüseresten und vielen Gewürzen.

Dann hat mein Mann aus den Tiefen seines Bücherregals ein Buch zum Japanisch-Selbststudium hervorgezaubert, das er sich schon vor ein paar Jahren mal gekauft, aber nie benutzt hatte. Wir sind jetzt so übereingekommen, daß ich das Buch verwenden und auch reinschreiben kann, und sollte er auch noch Japanisch lernen wollen, ich ihm dann ein neues Exemplar kaufe. Ich denke zwar, meine zarten Bleistiftanmerkungen wären radierbar, aber ich verstehe schon, daß er dann gern ein neues Exemplar hätte. Vielleicht so’n Aspie-Ding, keine Ahnung, aber umgekehrt würde ich das so auch bevorzugen.

Wir haben in diesen Wochen öfter mal Familien-Filmabende gemacht, bei denen wir Filmklassiker aus den 80ern und 90ern geguckt haben bzw. Filme, die wir früher schon immer gern geguckt haben. Ich muß gestehen, daß ich viele der neuen Filme und Serien kreuzlangweilig finde und auch meine Probleme damit habe, die jungen Schauspieler/innen auseinanderzuhalten, was immer wieder dazu führt, daß ich dem Plot nicht folgen kann, lol. Aber ein Stallone ist eben ein Stallone und so. Ich finde die ganzen alten, vertrauten Gesichter und Geschichten tröstlich. Manchmal macht der Mitbewohner Waffeln oder der Mann kauft uns eine Tüte Chips und dann haben wir richtig nette Kino-Abende daheim. Mein Highlight war Das Relikt, weil der einfach herrlich trashig und gruselig ist.

Jetzt, wo das Wetter so schön geworden ist, kümmert sich meine Familie auch wieder um den Garten. Eigentlich mag keiner von uns Gartenarbeit, und das ist auch der Grund dafür, warum wir über die Jahre hinweg immer weiter unser Grundstück entkrautet haben (es war so eine Art Dschungel incl. Hopfenlianen und Palmen und so…). Jetzt hat sich eine Hundsrose angesiedelt, die schon richtig groß geworden ist. Der Mann hat sie um einen Rosenbogen gewunden, der noch im Schuppen stand. Mal gucken, wie sie sich entwickelt. Jedenfalls werden wir jetzt neben Schlehen, Holunderbeeren, Birnen, Weißdornbeeren, Wal- und Haselnüssen auch Hagebutten im Garten haben 🙂

Neulich haben eine Austauschpartnerin und ich darüber sinniert, wie viele Sachen wir in diesem Jahr schon gekauft haben, abgesehen von Dingen des täglichen Bedarf und Lebensmitteln. Ich kam auf insgesamt 23, wovon der Großteil Bücher bzw. Lernmaterialien waren. Zwei medizinische Geräte, eine Wolldecke und ein Rasierer waren auch dabei. Allerdings habe ich mir seitdem schon wieder ein paar mehr Dinge gekauft, u.a. ein T-Shirt und einige Bilder für mein Zimmer. Habe fast zwei Jahre lang mit leeren Wänden und Regalen gelebt und jetzt war der Wunsch dann doch da, mir etwas Schönes hinzuhängen, das mich beruhigt und erfreut, aber da wir noch nie viele Bilder hatten, konnte ich nichts Altes aufmotzen und erneut hinhängen.

Es wäre natürlich verfrüht, ein Fazit zu ziehen, aber ich glaube, durch das UWYH-Experiment gucke ich noch genauer hin, was ich kaufe, und in der Regel kaufe ich auch nichts mehr spontan, sondern packe es erstmal auf meine Wunschliste (abgesehen von Sachen, die ich wirklich brauche – ich müßte jetzt nicht erst abwägen, ob neue Patronen oder Vokabelkarten wirklich benötigt werden). So habe ich schon eine Menge Dinge nicht gekauft. Was ich immer noch bemerke, ist dieser Frustkauf-Impuls. Wenn es mir schlecht geht (was dank meinem Blödschuhmacher fast täglich passiert), würde ich oft gern einfach was bestellen. Oder wenn ich aufstehe, dann hoffe ich, daß für mich ein Paket mit schönen Sachen angekommen ist (obwohl ich nix bestellt hatte). Dinge sind ja oft so eine Art Burg, die man um sich herum anhäuft, und wenn ich mich schmerzig/wehleidig/genervt/… fühle, dann spüre ich das Bedürfnis, mich hinter „Zeug“ zu verkrümeln, sehr deutlich. Welche Funktion Essen in diesem Konstrukt erfüllt, weiß ich noch nicht recht, aber ich merke durchaus, daß mir in meinem Hausarrest das tägliche Essen noch wichtiger geworden ist als es das ohnehin schon war. Ich meine, acht Monate daheim ohne auch nur zwei Schritte gehen zu können, das ist schon hart, und da braucht man auch was, auf das man sich freuen kann. Und egal, wie leer meine Regale oder Wände sind, ein minimalistischer Esser werde ich nie werden 😀

Norwegisch #64

Diese Woche war ich ganz schön fleißig, finde ich. Ich habe eine Menge bei Duolingo gemacht, Vokabeln mehrfach wiederholt, ein paar Sachen geschrieben und ich hatte meine wöchentliche Stunde (ok, halbe Stunde) mit meinem Lehrer. Gelesen habe ich nix, jedenfalls nicht auf Norwegisch.

Plan für die nächste Woche: Duolingo und zwei Kapitel in meinen Büchern.

 

Norwegian Tutor, kapittel 2

Fortsett historien! Carla hadde ønsket seg den i flere år, og nå hadde hun endelig fått den…

Det hadde ikke vært enkelt, men hun hadde klart å overbevise ektemannen sin at det var nødvendig, og nå hadde Carla virkelig endelig sin egen hund. Hun trodde at en hund kunne hjelpe henne med å gå ut oftere eller med å få mer bevegelse, så hun hadde kjøpt seg nye bekveme sko også. Hun visste ikke om ektemannen sin ville bli med når hun ville gå ut med hunden, for han liker ikke å løpe, men hun tenkte også at det kunne være mulig å lokke ham med en god kaffe etterpå på en hyggelig kafé. Etter den første turen med hunden og mannen sin, var Carla veldig fornøyd med seg og med begge to.

Et år i Norge, kapittel 21

øvelse 7: er været viktig for deg? Hva slags vær liker du?

Ja, jeg tror at været er viktig for meg. Da jeg var yngre var det ikke så viktig, men nå i dags må jeg si at været har en stor påvirkning på humøret mitt. Hvis sola skinner og først og fremst når det er varmt, føler jeg meg ikke så bra. Jeg liker været best når det regner og med omtrent femten grader.

Elgtest: Du har sett en annonse i avisen. En dame leierut ei hytte i påskeferien. Du er interessert og ringer.

  • Dame: Hallo?
  • Jeg: God dag. Navnet mitt er Mickey Mouse og jeg har lest annonsen din i avisen. Er hytta fortsatt ledig til påsken?
  • Dame: Ja, den er forsatt ledig.
  • Jeg: Så fint! Jeg vil gjerne booke den fra den femtende til den tjuesjette i april.
  • Dame: Hvor mange personer?
  • Jeg: Vi er fire – ektemannen min, sønnen vår, en venn og jeg.
  • Dame: Noen dyr også?
  • Jeg: Nei, ingen dyr.
  • Dame: OK, jeg har reservert hytta til dere.
  • Jeg: Må vi betale på forhånd?
  • Dame: Det var fint hvis du kunne betale en halvdel på forhånd, men du kann betale resten til slutten av ferie. Jeg bor i nærheten av hytta. Du kan også får nøkkelen når vi møtes.
  • Jeg: Ja, gjerne. Når kan vi komme? Tenker du at klokka to på ettermiddagen var OK?
  • Dame: Ja, det passer bra. Du må ikke bringe handklær, vi har dem der. Men dere trenger lakener og soveposer. Alt annet er på hytta.
  • Jeg: Det høres perfekt ut. Mange takk! Kan du gi meg kontonummeret ditt? Eller bruker du PayPal?
  • Dame: Nei, jeg bruker ikke PayPal, men jeg gir deg kontonummert mitt. Det er [blabla].
  • Jeg: Mange takk! Jeg er glad for at det fungerer og jeg ser frem til å møtte deg.
  • Dame: I like måte. Ha det bra!
  • Jeg: Ha det!

Irrealis-Übung Norwegisch

Hva ville du gjøre hvis du vant en million?

Hvis jeg vant en million, ville jeg først reise mye, for eksempel til Japan og Sør-Amerika. Jeg har lest om det stort tempelet i Kyoto og det var fint hvis jeg kunne se det personlig. Også ville jeg gjerne se steppen i Argentina og besøke venninnen min der. Vi ville snakke spansk og tysk meg hverandre, spise god argentinisk mat og førsoke å svimme i havet.

Etterpå ville jeg pusse opp huset mitt. Det var så kult hvis vi kunne ha råd til å installere en ny trapp! Jeg ville også kjøpe meg et nytt kjøkken, sånn at jeg kunne lage mat i rullestolen også. Men for å fortelle sannheten: jeg har ingen store ønsker. Det jeg ønsker meg mest, ikke kan bli kjøpt med penger.

 

Norwegisch #63

Diese Woche war wahnsinnig schnell vorbei, was aber wohl auch an der Gleichförmigkeit der Tage liegt. Nachmittags lerne ich Norwegisch und gucke, daß ich ungefähr zehn Duolingo-Lektionen durchrödel. Geht ganz gut, weil es derzeit eigentlich immer nur ein paar neue Vokabeln sind – die meisten Grammatikkonzepte habe ich schon verstanden. Nachts lerne ich manchmal noch ein wenig weiter, meist in einem meiner Lehrbücher oder bei Babbel, allerdings hängt das davon ab, ob ich nicht lieber was lesen oder was anderes lernen will. Finde diese Struktur ziemlich gut.

Was ich gerade nicht schaffe, ist es, in Våre tradisjoner weiterzulesen, weil ich mir erst diese Woche wieder einen hohen Stapel Bücher aus der Bibliothek habe bringen lassen. Ich bin beim Lernen sehr diszipliniert und wenn ich nicht aufpasse, verbringe ich den ganzen Tag nur mit Lernen, ohne mir Ruheinseln einzurichten. Darum versuche ich, zwischendrin immer mal wieder ein Video anzugucken oder eben ein Buch zu lesen, das nichts mit Lernen zu tun hat.

Norwegian Tutor, kapittel 1

Anmeldelse av en restaurant

I går spiste mannen min og jeg for den første gangen i den nye indiske restauranten i XYgata etter at vi hadde lest annonsen deres i ukebladet. Vi følte oss direkte hjertelig vellkommen: restauranten er nyopptatt og koselig innredet (innredt?). Vi bestillte samosas som forrett og måtte ikke vente lang lenge, bare femten minutter. Samosaene var fullte (fullt?) med fulle av / fylt med erter, blomkål og andre grønnsaker, og ble serveret med en smakelig velsmakende saus. Som hovedrett bestillte mannen min fiskecurry med ris og jeg valgte grønnsakspannekaker med en sterk saus. Begge to var særlig delikate, men jeg ville ha foretrukket hvis jeg kunne ha fått ris også. Som Til dessert hadde vi kulfi, en slags indisk iskrem med krydder og honning. Servitøren var veldig snill og vi måtte heller ikke vente lange til lenge for å få drikkerne våre. Alt i alt er vi svært fornøyd med restauranten og vil gjerne komme tilbake.