WochenendRückblick #4

[Wetter] Es ist wieder etwas wärmer geworden mit viel Sonne.

[Gemacht] Samstag haben wir zum Frühstück frische Brötchen gebacken und haben dann ziemlich lange beim Essen herumgetrödelt. Nachmittags waren mein Mann und ich in Frankreich einkaufen, sind anschließend noch ein bißchen durch’s Elsaß gefahren. Abends haben wir gemeinsam gekocht, haben im Internet getüdelt, einen Film geguckt und Tee getrunken.

Sonntag habe ich nach dem Frühstück Spanisch gelernt, dann ausgiebig gesportelt. Abends habe ich gekocht und werde jetzt gleich noch lesen.

[Español] Bei Babbel habe ich dieses Wochenende drei Lektionen gemacht und einiges über Imperative und deren Verwendung mit Objektpronomen gelernt. Außerdem habe ich einige Vokabelkarten geschrieben und gelernt, aber ein paar sitzen noch nicht so sicher.

[Garten] Wenn wir noch ein paar Tage Sonne haben, könnte meine restlichen Chilis doch noch reifen. Dieses Wochenende stand nur Gießen auf dem Programm.

[Gesportelt] Ich bin geradelt, habe freies Krafttraining und Yoga gemacht.

[Gehört] Tess Gerritsen: Schneeleopard. Anders als andere Bücher von Tess Gerritsen packte mich dieses hier nicht so wirklich… Außerdem habe ich Sonne Hagal und den Soundtrack vom Buena Vista Social Club gehört.

[Gelesen] Paulo Coelho: Veronika beschließt zu sterben. Ich weiß, daß dieses Buch für viele voll der Augenöffner ist und oft gesagt wird, das Buch sei poetisch und wichtig und alles. Ich selbst fand es entsetzlich. Es war langweilig und am Ende läuft alles auf einen übergriffigen Arzt heraus, der findet, daß der Zweck die Mittel heiligt. Like no way, dude!

[Gesehen] Save with Jamie. Und einige Videos von mexikanischen Köchen 🙂

[Gegessen] Neben den Plansachen: Mini-Veggiefrikas mit der selbstgemachten Mango-Sauce. Brot, Käse und Oliven in Frankreich. Eine TK-Pizza. Ein Stück Marmorkuchen.

[Gekauft] Ein Buch, ein bißchen Halloween-Deko, Weihnachtssüßigkeiten und Wichtelgeschenke.

[Ausblick auf die nächste Woche] Eigentlich eine ganz normale Woche mit ganz normalen Terminen.

Mango-Sauce mit Scotch Bonnet

Diese Sauce ist ein Gedicht zu gegrilltem Hühnchen, in Fajitas, als Taktgeber in Suppen und anderen Saucen, zu Gemüse oder auch einfach mit etwas Frischkäse darunter auf Brot. Sie ist allerdings nichts für die Zartbesaiteten, denn die Scotch Bonnet mit ihren 150.000 bis 300.000 Scoville Units ist schon ziemlich robust, wenn man Schärfe nicht gewohnt ist.

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Zutaten:

  • 1 vollreife Mango, gewürfelt
  • 1/2 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 Scotch Bonnet, grob gehackt
  • 1 kleines Stück Ingwer, grob gehackt
  • etwas Sesamöl
  • 50 ml Wasser
  • 2 Tl Salz
  • 3-4 EL Rohrohrzucker
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1-2 TL Limettensaft

Um an das Fruchtfleisch der Mango zu gelangen, gibt es verschiedene Wege. Ich persönlich finde den „Igel“ ziemlich unelegant, wenn es darum geht, möglichst viel Fruchtfleisch aus einer Mango herauszuholen, weswegen ich ihn auch nicht empfehle. Ich schäle die Mango immer dünn (mit einer feststehenden Klinge – ein Sparschäler packt das nicht gut, vor allem weil die Mango ohne Schale ganz schön flutschig ist), schneide dann dicke Trancen vom Kern herunter. Das restliche Fruchtfleisch schabe ich mit der feststehenden Klinge vom Kern.

Das Sesamöl in einem kleinen Topf erhitzen. Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Chili und Salz dazugeben und etwa 2 min. lang anbraten. Dann Mango und Paprika beifügen und 1 weitere min. braten. Dann das Wasser, den Limettensaft und den Zucker unterrühren. Alles 10 min. auf mittlerer bis geringer Hitze köcheln lassen, bis die Mango schon deutlich geschmolzen ist.

Nun die Sauce pürieren und den Essig dazugeben. Abschmecken. Das Ziel ist eine scharfe, süß-saure Sauce, die noch ein paar feine Stückchen enthalten darf. Noch einmal aufkochen lassen und dann in sterilisierte Gläser füllen. Wie bei einer Marmelade werden die fest verschlossenen Gläser 5 min. auf den Kopf gestellt. Fertig!

Vorräte, die Zweite

Neulich habe ich unseren einen Vorratsschrank durchgeguckt und hier festgehalten, was aus ihm möglichst bald mal aufgebraucht werden sollte. Inzwischen habe ich ein paar Dinge verwerten können. Die Liste sieht nun so aus:

  • ein paar restliche Päckchen Quick Oats (Porridge), aus England → wird als Zwischenmahlzeit gegessen
  • ein Glas Harrissa Marinade, aus England → wird für Hähnchen verwendet
  • eine Flasche Tabasco-Marinade, aus England → dito
  • ein kleiner Rest Buchweizen → kommt in die nächste Fuhre schneller Frühstücksbrötchen
  • eine Tüte Vollrohrzucker → kommt zumindest zum Teil in Brownies rein
  • zwei vegane Aufstriche → werden so gegessen
  • vegane Schokocreme → dito
  • eingelegte Zwiebeln, Peperoni und Oliven → gibt es zu den Tapas
  • 1/2 Tüte Milchreis → dazu müßte ich mich nur mal aufraffen, denn eigentlich mag den jeder von uns gern
  • 1 Tüte Leinsaat → kommt nach und nach ins Brot
  • eine Tüte Gerstenmalzmehl → ebenso
  • ein paar Walnüsse → falls mir nichts Besseres damit einfällt, kommen sie in den Salat →tatsächlich habe ich auch noch einen Aufstrich aus denen gemacht
  • ein Glas Heidelbeermarmelade → wird die Füllung für einen Pie werden
  • etwas Palmzucker → kommt in den Joghurt
  • ein Tütchen Pistazien → kommt in einen Kuchen

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Dieses Wochenende haben wir nun unseren zweiten Vorratsschrank durchgeschaut und noch ein paar Dinge in den bald-verbrauchen-Schrank geräumt. Manches davon ist noch bis Mai haltbar, da ich allerdings nicht vorhabe, den Schrank vor Mai nochmal so gründlich durchzugehen, habe ich diese Sachen schon jetzt zum baldigen Verzehr auserkoren.

  • eine Tüte Kritharaki → wird zu einem Abendessen in der kommenden Woche
  • ein Rest kurze Maccheroni → kommen mal in eine Suppe
  • ein Rest Graupen → dito
  • eine Tüte asiatische Nudeln → werden die Einlage in der Laksa
  • eine Dose Bohnen in Tomatensauce → für zwischendurch
  • vier Dosen Baked Beans → daraus werden zwei Abendessen
  • eine halbe Tüte Spinatspätzle → gute Frage
  • zwei Päckchen Zuckerstreusel für Halloween und Weihnachten → Plätzchen
  • eine Tüte Mini-Marshmallows → vielleicht in Heißgetränke oder auch in Gebäck
  • ein Baguette → wurde schon gegessen
  • vegane Wiener Würstchen → auch schon weg

Wenn ich bedenke, wie viele Vorräte ich früher teilweise wegwerfen mußte, weil sie nicht mehr gut waren, bin ich doch wirklich stolz auf mich, so „on top“ meiner Vorräte zu sein. Geholfen hat mir dabei auch, daß ich das Mindesthaltbarkeitsdatum inzwischen nicht mehr als Verfallsdatum wahrnehme. Die meisten Trockenvorräte halten doch erheblich länger als und das MHD erstmal glauben läßt 🙂

WochenendRückblick #3

[Wetter] Herbstlich mit ein bißchen Sonne und Regen.

[Gemacht] Samstag war unser Haushaltstag, da haben wir Wäsche gewaschen, unseren zweiten Vorratsschrank aufgeräumt und anderes Zeug erledigt. Abends haben wir gemeinsam gekocht und gegessen. Später habe ich das zweite Drittel meiner diesjährigen Chili-Ernte aufgefädelt und zum Trocknen hingehängt. Dabei haben wir einen Film geschaut.

Am Sonntag haben wir zum Frühstück frische Brötchen gebacken und sind nach dem Essen zum Bücherschrank gefahren. Nachmittags haben wir Waffeln gemacht. Ich habe mich ein bißchen hingelegt und mit meiner Spanischbekannten von Babbel geplauscht. Abends haben wir die Herbst- und Winterkleidung vom Sohn durchgeguckt, gelesen und rumgehangen.

[Español] Ich habe einen Lernkrimi gelesen, Vokabeln wiederholt und mich auf Spanisch unterhalten. Außerdem habe ich bei Babbel die vierte Lektion beendet.

[Garten] Da gibt es jetzt nicht mehr viel zu tun. Die Chilis bekommen noch ein paar Tage Zeit, eventuell Früchte nachreifen zu lassen. Wenn das nicht mehr hinhaut, werde ich sie kürzen und dann auf den Dachboden bringen.

[Gesportelt] Nach langem habe ich mal wieder Yoga gemacht, und das hat richtig gut getan.

[Gehört] Jeffery Deaver: Das Todeszimmer. Buena Vista Social Club. Sonne Hagal.

[Gelesen] Besagten Lernkrimi. Und ein paar Seiten in Paulo Coelhos „Veronika beschließt zu sterben“.

[Gesehen] Batman vs. Superman. Sehr schlechter Film, OMG. Ein bißchen Jamie Oliver.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Salzlakritz. Eine Fladenbrotpizza. Erdnüsse.

[Gekauft] Eigentlich nur eine Packung Eier.

[Ausblick auf die nächste Woche] Im Grunde habe ich jeden Tag einen Termin. Nicht so toll.

Speiseplan #2

Diese Woche probieren wir gleich vier neue Rezepte aus:

  • Donnerstag: Pasta mit Kürbis und Kichererbsen, dazu Salat
  • Freitag: Ramen mit Hühnchen, Ei und Gemüse
  • Samstag: Rosenkohlquiche mit getrockneten Tomaten und Feta
  • Sonntag: Knödel, Pilzrahm und Veggiewürstchen
  • Montag: Pastagratin mit Lauch
  • Dienstag: Blumenkohlsuppe nach Jamie Oliver
  • Mittwoch: Deep Dish Pizza mit Ratatouille

Außerdem werde ich Zwetschgenknödel mit Zimtbröseln und Custard machen.

WochenendRückblick #2

[Wetter] Richtig herbstlich: warm und sonnig, windig und Regen gab es auch.

[Gemacht] Samstag fühlte ich mich total müde und groggy, darum habe ich eigentlich nicht viel machen wollen. Am Ende ist es dann doch mehr geworden: habe mein Bad und den Großteil meines Zimmers geputzt, meine Bügelwäsche gemacht und Spanisch gelernt. Abends habe ich gekocht und nachdem wir Photos von der letztes Urlaubswoche angeguckt hatten, habe ich noch einen Kürbiskuchen gebacken, dessen Rezept ich später noch hier auf Spanisch gepostet habe.

Sonntag waren mein Mann und ich auf der Frischpilzausstellung vom Karlsruher Naturkundemuseum und sind anschließend noch durch den Nymphenpark spaziert. Wir waren beim Bücherschrank, in der Bahnhofsbuchhandlung und haben mit Blick auf Flamingos Kürbiskuchen gefuttert. Abends haben wir gemeinsam gekocht und später einen Film geguckt, bevor ich Spanisch gelernt habe.

[Español] Insgesamt habe ich dieses Wochenende fünf Lektionen bei Babbel gemacht und dabei u.a. gelernt, wann man desde hace, wann desde und wann hace gebraucht, was por und para unterscheidet, wie man sagt, was man beruflich macht und den Namen von ein paar Körperteilen. Ich habe mir außerdem ein paar spanischsprachige Kochvideos angeguckt.

[Garten] Abgesehen davon, daß meine Chilis ziemlich durstig waren, gab es nichts zu tun. So allmählich verändern sich Garten und Terrasse wieder für die kalte Jahreszeit.

[Gesportelt] Ich bin geradelt.

[Gelesen] Habe nur ein bißchen in ein paar Zeitschriften geblättert.

[Gesehen] Voices. Interessanter Film mit Ryan Reynolds über einen Typen mit paranoider Schizophrenie. War lustig, absurd und auch traurig. Gods of Egypt. Ich mag Gerald Butler, aber ich kann mich nicht wirklich mit Filmen anfreunden, die eine Optik wie ein Videospiel haben. Old school, Baby 🙂

[Gegessen] Neben den Plansachen: Holzofenbrot mit einem veganen Spinat-Walnuß-Aufstrich (von den Sachen, die dringend wegmüssen). Veganen Apfelstrudel-Joghurt. Kürbiskuchen. Ein paar Chips.

[Gekauft] Einen Sprachkrimi. Karteikarten. Zwei Bücher.

[Ausblick auf die nächste Woche] Montag ist der Feiertag und für den Rest der Woche habe ich keinen einzigen Termin. Wow! Weiß noch gar nicht, was ich mit all der freien Zeit anfangen will…

Pastel con calabaza

Este es mi pimero intento para ecribir una receta en español. ¡Lo siento por mis faltas!

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He hecho esto pastel con Butternut este fin se semana, pero tú lo puedes hacer con Hoccaido también.

Los ingredientes:

  • 220 g de calabaza sin médulas, astuta
  • 175 g de azúcar
  • 175 g de mantequilla (o margarina)
  • 3 huevos
  • 3 cucharaditas de polvo de hornear
  • 220 g de harina integral
  • la cáscara y el zumo de un pequeño limón
  • 120 g de pasas
  • 1 cucharadita de pimienta de Jamaica en polvo
  • 1 cucharadita de jengibre, astuto

Yo precaliento el horno a 180°C.

En un bol yo mezclo el azúcar y la mantequilla, después agrego los huevos.

Yo añado la harina, el polvo de hornear, la pimienta de Jamaica y el zumo de limón y mezclo la masa. Después añado la calabaza, las pasas y el jengibre y mezclo otra vez.

Yo barnizo un molde (18 cm diámetro) con mantequilla y envaso la masa.

Yo cuezo el pastel una hora.

Adelante la consumición el pastel tiene que refrescar.

¡Que aproveche!

Speiseplan #1

Diese Woche gibt es:

  • Mittwoch: Brotzeit mit Frittata
  • Donnerstag: Chorizo Carbonara, dazu gemischten Salat
  • Freitag: Laksa mit Butternutkürbis und Reisnudeln
  • Samstag: Köfte im Pide, dazu Salat und Tzaziki
  • Sonntag: vollwertiger Bratreis mit Erbsen und Paprika, dazu Tofu und Ei
  • Montag: Tapas (Patatas Bravas, Chorizo mit Kichererbsen und Paprika, Pickles, …)
  • Dienstag: Pasta mit Pilzen, dazu Salat
  • Mittwoch: Kürbis-Apfel-Ingwer-Suppe mit Fleischbällchen

Vorräte sichten im Herbst

Vor einer Weile habe ich die Live Well Spend Zero Challenge von Ruth Soukup mitgemacht, die mir – auch wenn ich mich dafür entschieden hatte, bestimmte Dinge wie Klopapier und frisches Gemüse weiterhin zu kaufen – eine Menge Inspiration mit auf den Weg gegeben hat. Jetzt, wo es allmählich Herbst wird, spüre ich, daß das Großreinemachen ansteht, und daß es nach innen geht. Aus diesem Grund möchte ich mal wieder genau hingucken, was ich alles angehäuft habe, und dann Vorräte aufbrauchen bzw. einige liegen gebliebene Dinge erledigen.

Das Erste, was ich mir vorgenommen habe, ist mein Vorratsschrank in der Küche. Wir haben im Mai dieses Jahres eine neue Küche bekommen und mußten uns erstmal organisieren. Vor allem, weil wir nun ungewohnt viel Stauraum zur Verfügung haben, wußten wir nicht direkt, welche Vorräte wir am besten in der Küche lagern und welche im Flur, wo es kühler ist. Mittlerweile haben wir ein System gefunden. Im Flur lagern nun Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch, große Getreidesäcke (10 bis 25 kg), Pasta, Konserven (vor allem Hülsenfrüchte und Tomaten) und Süßigkeiten. In der Küche wird der ganze Rest gelagert, u.a. Getreide in kleinen Mengen, Öle, Aufstriche, Pickles, Gewürze und Tee.

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Obwohl seit dem Einrichten der neuen Küche nur fünf Monate ins Land gegangen sind, haben sich doch ein paar Dinge angesammelt, die ich gern in den kommenden paar Wochen aufbrauchen würde:

  • ein paar restliche Päckchen Quick Oats (Porridge), aus England → wird als Zwischenmahlzeit gegessen
  • ein Glas Harrissa Marinade, aus England → wird für Hähnchen verwendet
  • eine Flasche Tabasco-Marinade, aus England → dito
  • ein kleiner Rest Buchweizen → kommt in die nächste Fuhre schneller Frühstücksbrötchen
  • eine Tüte Vollrohrzucker → kommt zumindest zum Teil in Brownies rein
  • zwei vegane Aufstriche → werden so gegessen
  • vegane Schokocreme → dito
  • eingelegte Zwiebeln, Peperoni und Oliven → gibt es zu den Tapas
  • 1/2 Tüte Milchreis → dazu müßte ich mich nur mal aufraffen, denn eigentlich mag den jeder von uns gern
  • 1 Tüte Leinsaat → kommt nach und nach ins Brot
  • eine Tüte Gerstenmalzmehl → ebenso
  • ein paar Walnüsse → falls mir nichts Besseres damit einfällt, kommen sie in den Salat
  • ein Glas Heidelbeermarmelade → wird die Füllung für einen Pie werden
  • etwas Palmzucker → kommt in den Joghurt
  • ein Tütchen Pistazien → kommt in einen Kuchen

Abgesehen von den Fressalien möchte ich auch meinen Tee-Stash abbauen. Im letzten Jahr habe ich mir aus England einige Tees mitgebracht, die man hier nicht oder nur für viel Geld bekommt. Wie so oft bei solchen Mitbringseln war ich aber mit ihrer Verwendung ein wenig knauserig. Tee verfällt nun nicht so schnell, aber es wäre schade, wenn er sein Aroma verlöre, nur weil ich es nicht über mich bringe, ihn zu verwenden. Heute habe ich also gleich damit angefangen und einen losen Assam geöffnet.

Neben den Vorräten habe ich mir auch mal meinen Bücherstapel angeschaut. Seit ich Anfang August damit begonnen habe, Spanisch zu lernen, komme ich bei weitem nicht mehr soviel zum Lesen wie davor, und eigentlich würde es sich derzeit gar nicht lohnen, Bücher aus den Bibliotheken auszuleihen. Außerdem habe ich in den letzten Monaten zwar weniger gelesen, aber gleichzeitig mehr Bücher angeschafft, einfach weil ich ein paar gute Angebote für gebrauchte Bücher gefunden hatte. Aus diesem Grund sind meine Bücherregale gerade zu voll, und ich möchte in den kommenden Wochen versuchen, wenigstens die Bücher anzulesen, die potentiell wieder in den Bücherschrank könnten. Sollten sie mich nach ein paar Seiten langweilen, kommen sie weg und belegen keinen wertvollen Regalplatz mehr.

Einen Vorrat, den ich auch gern irgendwie nutzen würde, sind meine kreativen Materialien. Ich habe tonnenweise Aquarellfarben und -papier, Filzstifte, Gesso, Stempel, Acrylfarben, Scrapbook-Papier und allerlei besondere Accessoires wie Ochsengalle, Marderpinsel und sogar eine nagelneue Gelli Plate. Schlicht, ich bin derart blockiert, daß ich praktisch nichts davon benutze, und inzwischen schon meinen Arbeitsplatz meide, um nicht mit dieser Form von Geldverschwendung konfrontiert zu werden. Klar, es ist mein Geld und wenn es mir belieben würde, könnte ich das alles auch einfach in die Tonne kloppen, aber trotzdem… Habe schon überlegt, mein Arbeitszimmer komplett umzugestalten, um die kreativen Geister anzuregen. Da sehe ich aber noch keine Lösung.