Norwegisch #49

Ich wollte eigentlich gerade schreiben, daß meine Woche so anstrengend war, daß ich gar nicht viel Norwegisch gelernt habe, aber das stimmt nicht, wie mir mein täglicher Lern-Tracker verrät. Es war sogar eine recht geschäftige Woche mit einer Menge unterschiedlichem Input. Ich habe z.B. beim Briefmarkensortieren einen norwegischen Podcast gehört und habe von den 60 Minuten inhaltlich so ziemlich alles verstanden. Das ist eine coole Erfahrung gewesen 🙂

Ich glaube, Präteritum und Perfekt habe ich jetzt ganz gut durchschaut, es fehlt nur noch an der Übung (und an Übungsbüchern…). Ich finde es jedenfalls sehr interessant, daß offenbar jede Sprache ihr ganz eigenes Konzept von Vergangenheit hat. Im Spanischen gibt es drei Arten von Vergangenheit: noch andauernde Vergangenheit (z.B. diese Woche, heute Morgen etc.), abgeschlossene Vergangenheit (z.B. gestern oder letzte Woche) und Hintergrundhandlung bzw. etwas, das regelmäßig geschehen ist. Im Norwegisch gibt es eben zwei Arten von Vergangenheit: die abgeschlossene, wo der Zeitpunkt wichtig ist, und die andauernde, wo die Handlung wichtig ist.

WochenendRückblick #165

[Wetter] Keine Ahnung. War nicht draußen.

[Gemacht] Samstag nach dem Frühstück habe ich ein paar Stunden lang Briefmarken sortiert und in ein Album eingesteckt. Später haben wir einen Kuchen gebacken und abends haben wir einen Film geguckt.

Sonntag nach dem Frühstück haben wir über ein paar organisatorische Dinge geredet und gewürfelt. Später habe ich mit Hilfe vom Mann mein Zimmer geputzt. Abends hatte ich meine Norwegischstunde, wir haben einen Film geguckt und jetzt werde ich noch lernen und meine Serie gucken.

[Español] Nada. Ich merke aber, daß es mir nicht nur fehlt, sondern daß es mich auch nervt, daß ich immer öfter nach Worten suchen muß. Das will ich ändern.

[Norsk] Nur die Lehrerstunde und ein paar Lektionen bei Duolingo.

[Gehört] Die drei Fragezeichen.

[Gelesen] Immer noch in dem Buch über die europäischen Sprachen.

[Gesehen] Wir gucken gerade eine Dokuserie über gefährliche Straßen und ich schaue mal wieder Dexter.

[Gegessen] Neben den Plansachen eigentlich nur Kuchen.

[Gekauft] Nix.

[Ausblick auf die nächste Woche] Schuhmachertermin. Ich hoffe, ich finde einen Draht zu ihm, denn davon hängt wohl essentiell ab, wie mein Leben verlaufen wird.

Norwegisch #48

Diese Woche habe ich mal wieder getrackt, was ich so gemacht habe.

  • Freitag: 6 Duolingolektionen
  • Samstag: 2 Duolingolektionen, Vokabeln wiederholt, 1 Babbellektion + Wortschatz, Text geschrieben (Flötengeschichte)
  • Sonntag: 28 Babbellektionen, Vokabeln wiederholt
  • Montag: 5 Duolingolektionen, 30 Min. Lehrergespräch, Kapitel 6 in Complete Norwegian, YouTube
  • Dienstag: 7 Duolingolektionen, Ny i Norge (gelesen und Vokabeln), Flötengeschichte korrigiert, 20 min. Lifjord geguckt, 1 Babbellektion + Wortschatz, Vokabeln
  • Mittwoch: 6 Duolingolektionen, Vokabeln wiederholt (alle, die ich je auf eine Karte geschrieben habe)
  • Donnerstag: 7 Duolingolektionen, 2 Babbellektionen + Wortschatz, Kapitel 7 (halb) in Complete Norwegian

WochenendRückblick #164

[Wetter] Gemischt.

[Gemacht] Samstag hat mein Mann mein neues Auto abgeholt. Ich bin endlich wieder motorisiert und kann auch meinen Rolli mitnehmen, yay! Selbst fahren geht derzeit halt wegen Fußscheiß nicht (kein Ende in Sicht), aber immerhin. Wir sind also nach einem späten Frühstück gleich mal eine Runde gefahren, und zwar nach Frankreich zum Supermarkt. Im Anschluß haben wir gleich gekocht und dann habe ich Norwegisch gelernt, bis wir einen Film geguckt haben. Später habe ich etwas gehaushaltet (alles vom Rolli aus, was echt nervt) und noch mehr gelernt bzw. gelesen.

Sonntag tat mir mal wieder der Fuß weh. Hach ja. Ich habe also eigentlich den ganzen Tag lang gelernt, gelesen oder zwischendrin mein Gehirn mit irgendwelchen Videos gelüftet. Das war so ziemlich alles.

[Español] Nada.

[Norsk] Videos geguckt, Texte geschrieben, Duolingo, Bücher, Vokabeln und ziemlich viel bei Babbel. Die lange Pause dort hat geholfen.

[Gehört] Die drei Fragezeichen.

[Gelesen] Gaston Dorren: Sprachen – eine verbale Reise durch Europa. Ist sehr informativ und lustig.

[Gesehen] Lifjord. YouTube-Zeug.

[Gegessen] Neben den Plansachen: französisches Weißbrot mit Guacamole und Humus. Geräucherte Makrele mit Pfeffer. Milchreisauflauf. Obst. Sodbrennige Erdnüsse – blöde Idee.

[Gekauft] Brot, Dips, Chips und eben Makrele.

[Ausblick auf die nächste Woche] Ich habe nur einen Termin: 30 Minuten Norwegisch mit einem meiner Lehrer. Ansonsten werde ich wohl Norwegisch lernen (ach?), lesen und mich durch die Gegend chauffieren lassen 😀

En historie om en fløyte og noen sauer

Det var en gang en fattig gutt som bodde med familien sin i en gammel hytte ved siden av en stor skog. For å tjene noen penger måtte gutten hjelpe familien sin med å passe på sauene som de hadde. Gutten visste ikke hvorfor, men han kunne forstå språket av sauene sauenes språk. En gang var han med sauene på en grasslette, da kunne han høre en av dem si: „…ja, og den groren rød blomst, meh-meh bæ-bæ„. Få dager senere husket han plutselig disse ordene da han fant en rød blomst på grassletten. Han så inn i blomsten og kunne ikke tro hva han fant der: en fløyte gjort fra laget av tre. Den var så pen at han tok den i hånden. I dette øyeblikket fremstår plutselig en mann ingensteds (aus dem Nichts?) ved han dukket en mann plutselig opp og smilte til gutten. „Den er pen, ikke sant?“ „Ja“, sa gutten, men han kunne ikke si mer fordi mannen var så skummel. „Vil du beholde den?“, spurte mannen. „Ja“, sa gutten igjen. „Det kan du gjøre, men jeg har en betingelse. Du må spille en sang for meg man har ikke hørt før i jorda som ingen på jorda harhørt før. Jeg vil gi deg tre sjanser og hvis du skuffer meg, tar jeg din sjel med meg. Er du enig?“ Gutten visste ikke hva han kunne si og så nikket han. Mannen smilte igjen og før gutten hadde mystet blunket var han borte. „Å nei“, tenkte gutten da, „hva skal jeg gjøre nå?“. Man fordi han hadde ingen bedre idé satt han ned under et tre og begynte å spille med fløyten. Det var forferdelig! Han hadde ikke gjort det før og det kunne man jo høre. Nesten dag kom mannen tilbake og gutten måtte vise han den første sangen han hadde oppfant. Dessverre var det bare en variasjon av en barnsang og mannen sa: „Du presterte ikke å imponere imponerte meg ikke. Jeg vil komme tilbake i morgen. Husk: jeg vil ta sjelen din hvis du kan ikke gi meg en sang som man har ikke har hørt før i  jorda!“. Gutten var desperat og så øvet øvde han hele dagen og hele natten. Da mannen kom tilbake igjen og han kunne ikke gi dem en sang som man har ikke har hørt før i jorda, lo mannen og repeterte at han ville ta guttens sjel. Gutten var til og med mer desperat nå og øvte øvde igjen hele dagen, men mens natten var han så trøtt at han sovnet i løpet av natten var han så sliten at han sov. Midt på natten våknet han og visste ikke hvorfor. Men da hørte han to sauer ved siden av sovneplassen sin snakke med hverandre. „…men gutten vet ikke at den slemme mannen er djevelen! Det er bare en mulighet for å redde sjelen hans: han må spille sauesagen.“ – „Sauesangen? Hva betyr det? Vil du si at gutten kan redde sjelen hans ved å spille sagen som vi synger for barna våre?“ – „Ja, det er riktig! Man han vet det ikke og jeg tror ikke at gutten snakker språket vårt. Det gjør meg så trist“. Sauene gikk videre, men gutten var helt våken nå. Naturlig kjente han sauesagen! Straks begynte han å øve å spille sauesangen. Da mannen kom tilbake om dagen etter, spilte gutten ham den sauesangen til han. Mannen ble sint og skrikte skrek: „Det er ikke mulig! Du er en bedrager!“ Men han kunne ikke gjøre noe mot gutten, fordi til og med djevelen er bundet til løftet sitt. Så kunne gutten beholde fløyten. Jeg tror han svikte sauene alldri at han kunne forstå dem, men han tok dem med epler mange ganger derfra (von da an?)… at han aldri fortalte sauene at han kunne forstå dem, men fra det punktet, tok han alltid med seg epler til dem.

(ich finde, das sind ganz schön viele Fehler, so insgesamt, allerdings habe ich mir die Geschichte komplett selbst ausgedacht und eine Menge Dinge zu sagen versucht, die ich noch nie vorher benutzt habe)

Norwegisch #47

Diese Woche war ziemlich produktiv. Ich habe in meinen Büchern ein paar Kapitel abgeschlossen, drei Texte geschrieben, hatte 60 Minuten Unterricht, habe Vokabeln wiederholt, Harry Potter gelesen und bei Babbel ein paar Lektionen gemacht. Eine Weile mußte ich bei Babbel pausieren, weil sie mir zu großschrittig vorgingen, aber jetzt konnte ich ganz gut aufholen (habe dabei irgendein Kurssegment beendet, aber ich weiß nicht mehr genau, welches).

Bei Duolingo war ich diese Woche nicht so aktiv, habe aber Bestimmungswörter gelernt. Die empfinde ich als etwas knifflig, aber daran werde ich mich schon noch gewöhnen 🙂

Die eigentliche Herausforderung in dieser Woche war, einfach weiterzumachen. Ich hatte am letzten Wochenende ein paar Videos auf Französisch geguckt und hatte dann total Lust, weiter Französisch zu lernen. Ich hatte es ja zugunsten von Norwegisch ausgesetzt, weil ich gemerkt hatte, daß ich mit meiner Methode, Sprachen zu lernen, keine zwei Sprachen gleichzeitig von Grund auf lernen kann. Seit einer Weile ruht also Französisch, weil ich tagtäglich Norwegisch lerne, und diese Videos stießen den Gedanken an, jetzt dann doch mal Norwegisch zugunsten von Französisch zu pausieren. Nur macht es einfach keinen Sinn. Würde ich das tun, könnte ich am Ende keine der beiden Sprachen wirklich sprechen. Dazu kommt, daß ich gerade in einer Lernphase bin, wo ich mir die Fähigkeit, wirklich Norwegisch zu sprechen, von Woche zu Woche auf- und ausbaue. Ich merke deutlich, daß ich heute schon besser und mehr ausdrücken kann als noch vor drei oder vier Wochen. Wenn ich jetzt abbreche oder pausiere, geht mir das wieder verloren, wenigstens zum Großteil. Wenn ich jetzt dran bleibe, dann werde ich Ende des Jahres ziemlich fließend Norwegisch sprechen können – das kann ich aufgrund meiner Erfahrung und meiner Fortschritte sagen.

Ich frage mich nur, warum mir das so schwerfällt. Bei Spanisch hatte ich das überhaupt nicht. Es war die reine Freude, Spanisch zu lernen, und ich war auch vollkommen zuversichtlich, daß ich am Ende da anlange, wo ich hinwollte. Bei Norwegisch ist der Lernprozeß anders. Er hat Höhen und Tiefen wie wahrscheinlich jeder Lernprozeß, aber mein Mindset ist ein anderes. Vielleicht liegt es daran, daß ich keinen echten und ehrlichen Nutzen darin sehe, Norwegisch zu lernen. Spanisch ist eine Weltsprache und allein die ganzen Videos/Bücher/Filme, die ich damit nun mehr verstehe, machen es mir wirklich schmackhaft, weiterzulernen. Bei Norwegisch ist es zum Teil total schwierig, überhaupt Medien zu finden, die auf Norwegisch vertrieben werden. Es ist kompliziert, an Bücher rauszukommen. Die meisten Online-Händler aus Norwegen versenden zwar nach Deutschland, aber nur gegen ca. 50 € Porto. Dafür bin ich echt zu geizig. Es gibt durchaus YouTuber, die auf Norwegisch filmen, aber das sind meist ganz junge Leute, deren Themen mich überhaupt nicht interessieren. Norwegisch ist eben keine Weltsprache und im Grunde bringt es mir überhaupt nichts, es zu lernen. Gut, ich habe eine Beschäftigung und das Lernen an sich ist cool, aber ich habe kein Ziel. Für eine zweiwöchige Reise nach Norwegen käme ich auch super ohne Norwegisch klar, denn alle Norweger sprechen supergutes Englisch. Alles in allem brenne ich bei weitem nicht so sehr für Norwegisch wie z.B. für Spanisch, und das macht mir den Prozeß manchmal etwas zweifelhaft. Aber wie gesagt, wenn ich jetzt pausiere oder abbreche, dann war im Grunde alles umsonst. Das würde mich total nerven, also mache ich weiter.

Was an Norwegisch cool ist: die Sprache ist für mich sehr leicht zu lernen. Nach anfänglichen Problemen habe ich jetzt eine Menge Lehrbücher und Grammatiken entdeckt, mit denen ich arbeiten kann. Der Duolingo-Kurs für Norwegisch ist sehr groß und man lernt wirklich viel. Durch Norwegisch kann ich auch Schwedisch und Dänisch verstehen und ein paar wenige Brocken Isländisch.

Was an Norwegisch nervt: es gibt praktisch keine Übungsbücher und nur wenige Medien auf Norwegisch. Der Klang der Sprache ist für mich nach wie vor eher dissonant und löst kein angenehmes Körpergefühl aus (Grüße vom autistischen Gehirn). Im Grunde braucht man es für gar nichts.

Naja, und mit diesen ganzen Gedanken plage ich mich diese Woche so rum. Ich glaube, ich möchte mir selbst beweisen, daß man auch dann eine Sprache lernen kann, wenn man nicht so für sie brennt, aber das macht den Lernprozeß einfach weniger geil und auf emotionaler Ebene etwas unbefriedigend. Ich weiß, daß ich spätestens jetzt pausieren würde, wenn es mir nicht so leichtfallen würde, diszipliniert zu sein. Meh.

Und vielleicht gehören diese Gefühle auch einfach dazu und ich hatte nur Glück, sie bei Spanisch nicht zu haben, weil ich mich dermaßen in diese Sprache verknallt habe. Wer weiß.

Liebst Du die Sprachen, die Du lernst, immer alle gleich oder hast Du auch Sprachen, die Du total bevorzugst? Wie schaffst Du es, diese Lows im Lernprozeß zu überwinden? Hast Du schon mal den Lernprozeß einer Sprache abgebrochen, weil sie keinen Joy gesparkt hat, und wenn ja, findest Du rückblickend, daß es eine gute oder eine blöde Entscheidung gewesen ist?

Hva jeg gjorde i løpet av uka

Denne teksten er fiksjonalt.

På mandag ringte meg en venn og spurte om jeg hadde lyst til å møte med ham og en andre venn for å gå på kino. Egentlig hadde jeg planlagt å bli hjemme, men fordi det var fint vær, ble jeg jo med. Jeg er glad at jeg gjorde det fordi filmen var fantastisk og vi hadde det veldig hyggelig, fordi kinoen var tomt. Etter gikk vi på en asiatisk restaurant, som tilbyr alltid en buffet. Da jeg kom hjem, var jeg kjempefullt!

På tirsdag måtte jeg gjøre leksene mine for norskkurset. Jeg arbeidet lange, inntil mora mi besøkte meg. Vi pleier å se oss alltid på tirsdager, og denne gangen kjørte vi bil til supermarkeden og handlet mange ting: grønnsaker, kjøtt, te og så videre. Etterpå lagde vi mat sammen i huset hennes og min pappa spiste med oss.

Jeg jobbet på kontoret på onsdag. Det var svære kjedelig og jeg var heldig da jeg kunne drar. Jeg måtte kjøpe noe å spise til kattene mine og da jeg kom hjem, ventet de allerede på meg i gangen. Jeg gjorde ikke mer på onsdag.

På torsdag gikk jeg på norskkurset. Vi er sju personer og læreren vår er veldig morsom og tålmodig. En av oss hadde mange problemer med uttalen fra noen ord, men vi hjalpet ham. Derretter gikk vi på en bar, drakk noe og snakket til og med mer norsk.

På fredag måtte jeg jobbet på kontoret igjen, men bare inntil lunsjen. Sjefen min inviterte meg til lunsj, som var hyggelig av ham. Etterpå besøkte jeg et museum og så mange interessante bilder der.