Los fuegos artificiales en la Nochevieja

Korrekturen wieder in Rot.

Una tradición alemana conectada con las celebraciones de la Nochevieja son los petardos. En mi niñez era una costumbre en mi familia que mis padres hacían la comida y los tíos que venían traían petardos en cantidades enormes. Hasta las 12 de la noche veíamos un programa de la televisión en que contaban los últimos segundos del año y después de brindar nadie podía detenernos de tomar la calle por asalto. Pasábamos una hora y media o aún más tiempo encendiendo petardo tras petardo. A mí me encantaban los „Silberkreisel“, que consistían en una folia papel de aluminio (de color plata) en forma de un disco que ascendían en círculos con un cola de cometa con muchas estrellas. Lo que no me gustaba para nada eran los „Heuler“, petardos pequeños que arrancaban con un sonido fuerte y estridente.

Un año pasamos la Nochevieja a en la costa con toda la familia. La celebramos en un hotel y a las 12 de la noche encendieron fuegos artificiales gigantes. Recuerdo mirar el cielo lleno de colores y luces. En este momento creí que el nuevo año no tuvo tenía otra opción que ser fenomenal. (tenía da una sensación de continuidad)

Muchos años después, cuando ya vivía junto con mi pareja, pasamos la Nochevieja en un restaurante turco en nuestra ciudad natal. El dueño del restaurante había comprado un cohete para cada persona y nos dijo que escribiéramos un deseo a en un papel. Los papeles fueron encolados en los cohetes y a las 12 mandamos nuestros deseos al cielo.

Hoy en día ya no solemos encender petardos. Desde hace un tiempo hay existe la discusión sobre el daño que está causado cada año por los petardos en Alemania, bien en la naturaleza bien en las calles. Tengo que admitir que antes no pensé nunca en eso, pero hoy puedo ver que es un argumento importante y grave. Pero es está claro que aunque las comunas dejan limpiar las calles el 1 de enero hay mucha basura, especialmente en las ciudades. En mi opinión sería una buena idea si las comunas organizarían organizaran un fuego artificial público (unos fuegos artificiales públicos) para lo que cada persona que quiera podría donar un poco de dinero. De esta manera se podría reducir la basura y además personas sin dinero podrían disfrutar del fuego artificial (de los fuegos de artificio) también. Creo que sería posible reducir los accidentes conectados con los petardos con un fuego artificial público (los fuegos de artificio públicos) también.

Vokabelübung: Körper

aus dem Gedächtnis notiert, Fehler später in Rot korrigiert

  • en kropp – ein Körper
  • et hode – ein Kopf
  • et øre – ein Ohr
  • en munn – ein Mund
  • et øye, øyet, flere øyneøynene– ein Auge, das Auge, mehrere Augen, die Augen
  • en hake – ein Kinn
  • en kinn – eine Wange
  • et hjerne – ein Gehirn
  • en hals – ein Hals
  • en tunge – eine Zunge
  • en tann, tannen, flere tenner, tennene – ein Zahn, der Zahn, mehrere Zähne, die Zähne
  • en tå, tåen, flere tær, tærne – ein Zeh, der Zeh, mehrere Zehen, die Zehen
  • en hånd, hånden, flere hender, hendene – eine Hand, die Hand, mehrere Hände, die Hände
  • en arm – ein Arm
  • et bein – ein Bein
  • en fot, foten, føtter, føttene – ein Fuß, der Fuß, mehrere Füße, die Füße
  • et hår – ein Haar
  • en finger – ein Finger
  • en mange – ein Magen, ein Bauch
  • et hjerte – ein Herz
  • en smerte, en pine – ein Schmerz
  • å høre – hören
  • å lukte – riechen
  • å smake – schmecken
  • å se – sehen
  • å føle – fühlen
  • å dusje – duschen
  • å vaske seg – sich waschen
  • å bade – baden
  • å barbere seg – sich rasieren
  • å pusse tennene – Zähne putzen
  • gravid – schwanger
  • sunn- gesund
  • syk – krank
  • ung – jung
  • gammel – alt
  • stor – groß
  • lite/liten/lille/små – klein

WochenendRückblick #161

[Wetter] Sonnig und kalt.

[Gemacht] Samstag waren der Mann und ich nach dem Frühstück mal bei einem Autohändler gucken. Auf dessen Hof standen gleich mehrere Exemplare eines Modells, das für uns in Frage käme, also beschlossen wir, am Montag eine Probefahrt zu machen. Ich bin eigentlich froh, daß nicht zig Modelle für meine Bedürfnisse geeignet sind, denn so ist die Vorauswahl schon relativ klein. Trotzdem fühle ich mich gerade so richtig „ABFUCK!“, weil ich mein Auto sehr liebe und auch sehr an ihm hänge. Es hat mich zweimal nach England gebracht, zweimal nach Galicien (und es war mein Gefährt/e auf dem Jakobsweg), ich habe in ihm meine Freiheit wiederentdeckt (und in diesem Scheißjahr leider auch wieder eingebüßt) und ich bin es selbst zuletzt aktiv im Juli oder August gefahren. Vermutlich eine stinknormale Alltagsstrecke, zum Abholen des Mannes oder so. Ich bin einfach gerade durch die monatelangen Schmerzen und Einschränkungen verletzlich und grantig und dann etwas zu verlieren, das mir soviel bedeutet und das so gut für mich funktioniert, ist irgendwie zuviel. Ich gehe jedenfalls nicht vorfreudig und gespannt in den Autokaufprozeß rein, sondern genervt, traurig und wütend. Ja, vielleicht ist es typisch Aspie, einen Gegenstand so sehr zu lieben, aber mein Auto ist mein Kumpel, eine Verlängerung meines Wohnzimmers, ein sicherer Hafen (unfallfrei!), mein magischer Besen, und daß das alles einfach mal eben wegbricht, ist mir gerade einfach viel zuviel. Fuck. Fuck. Fuck.

Der Sonntag war dann so wie jeder Tag seit September: PC, gemeinsame Mahlzeiten, Norwegisch, PC, mit dem Sohn gezockt, PC, DVD, PC, Norwegisch. Voll spannend.

[Español] Nur ein paar Videos geguckt. Spanisch ist wundervoll…immer, wenn ich es höre oder die Gelegenheit habe, es zu sprechen, ist das einfach toll.

[Norsk] Eine Menge bei Duolingo. Vokabeln.

[Gehört] Damien Rice: 9 Crimes. In der Dauerschleife, weil ich mich gerade so fühle.

[Gelesen] Nichts.

[Gesehen] Polaroid, ein harmloser Teenie-Gruselfilm. Criminal Minds. YouTube.

[Gegessen] Neben den Plansachen eine Mandarine von der Größe einer großen Orange. Lakritz. Spekulatien. Salat. Tütensuppe.

[Gekauft] Nix.

[Ausblick auf die nächste Woche] Autokauf vorantreiben. Silvester (auf das ich nur Lust habe, weil es da Raclette gibt, und weil ein neues Jahr anfängt, nachdem ich 2019 echt nicht mehr leiden kann). Am Montag wird eine Grammatik ankommen, auf die ich mich freue. Freitag habe ich eine Probestunde bei einem Norwegischlehrer. Wenn meine Laune so bleibt, würde ich eigentlich gern einfach irgendwas schlucken, das mich für ein paar Wochen einschlafen läßt.

JahresRückblick 2019

Meinen Jahresrückblick teile ich normalerweise in Kategorien ein, aber irgendwie lohnt sich das für 2019 nicht. Das Jahr war einfach Scheiße und so werde ich mich auch an es erinnern.

Im Januar fiel mir 10-Kilo-Paket Kohle aus recht beachtlicher Höhe auf meinen Fuß. Das erste Mal Notaufnahme. Zum Glück nix gebrochen, aber dick und violett. Drei Wochen saß ich komplett im Rolli und konnte mich nicht mal hinstellen. Der Alltag beschränkte sich auf PC, Sofa und mehr PC. Das Haus zu verlassen, war nicht möglich. Wochenlang Schmerzmittel (ich rede hier nicht von Ibuprofen) und Eispacks. Ab Anfang Februar veränderte es sich allmählich und der Alltag kehrte ab Mitte Februar zurück.

Anfang April zog ich mir beim Schwimmen eine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen zu. Säuische Schmerzen und interessante Krämpfe. Zweites Mal Notaufnahme, die ich mit einer Gipsschiene verließ. Drei Wochen trug ich den Arm in Gips, konnte dann wieder nicht Autofahren oder irgendwas anderes tun als am PC zu hocken. Daß ein Ellenbogen so wehtun kann, wußte ich auch nicht. Eispacks und Schmerzmittel.

Im Mai waren wir in Paris, da ging der Ellenbogen schon leidlich besser, ich konnte ihn aber weder richtig strecken noch richtig beugen. Paris war alles in allem einfach nervtötend. Die Stadt hat sich total nachteilig verändert, wie das eben jetzt so in Europa ist.

Juni und Juli waren okay. Ich hatte immer noch Ellenbogen- und Fußschmerzen und war insgesamt in meiner Beweglichkeit und Mobilität eingeschränkter als zuvor. Im August war ich das erste Mal seit April wieder schwimmen und bezahlte zehn läppische Bahnen mit zwei entzündeten Ellenbogen. Drittes Mal Notaufnahme, Gipsschiene beidseitig. Das war so lustig, wie es klingt. Ich konnte wieder gar nichts machen außer Schmerzmittel fressen, auf dem Sofa hocken und Eispacks auflegen.

Anfang September ging es dann wieder besser. Schwimmen habe ich bis auf Weiteres abgehakt, es macht keinen Sinn. Unseren 17-tägigen Spanienurlaub haben wir abgesagt, weil einfach keine Kraft dafür da war. Wir alle sehnten uns nach Alltag.

Genau an meinem Geburtstag, also Ende September, war ich dann zum vierten Mal in der Notaufnahme, denn mein rechter Fuß hatte sich stark entzündet, übrigens ohne äußeren Anlaß. Er schwoll so stark an, daß ich nicht einmal in meinen Schuh reinpaßte. Schmerzmittel, Rollstuhl, Sofa, Eispacks. Mal wieder. Kaum ging der rechte Fuß besser, entzündete sich der Linke, hahaha. Diesmal keine Notaufnahme, sondern nur Schmerzmittel, Rollstuhl, Eispacks, Sofa. Der Orthopäde machte ein Röntgenbild, auf dem man nichts feststellen konnte, und überwies mich zum MRT – da bekam ich erst für Ende Januar einen Termin.

Ja, und nachdem der linke Fuß so allmählich besser geht, ist seit vorgestern wieder der rechte Fuß geschwollen. Also Eispacks, Sofa, Rolli. Immerhin keine Schmerzmittel. Die einzige Vermutung, die ich habe, ist, daß es an meinen Schuhen liegen könnte, denn die trage ich seit zehn Jahren unausgesetzt. Mein Schuhmacher hat es jetzt kurz vor Weihnachten endlich hinbekommen, mir ein Paar Schuhe zu bauen, das ich zumindest halbwegs tragen kann. Keine Ahnung, ob ich echt so schwer zu versorgen bin oder er es einfach nicht kann.

Vorgestern erhielt ich leider auch noch eine weitere Hiobsbotschaft: mein Auto ist kaputt. So kaputt, daß sich eine Reparatur nicht lohnt, aber natürlich haben wir erst im November 2500 € für eine andere Reparatur und TÜV reingesteckt. Paßt. Ich bin das ganze Jahr über nur sporadisch selbst gefahren, aber dennoch brauchen wir ein zweites Auto, in das auch der Rolli reinpaßt, so daß ich nun also Autohändler abklappere, um herauszukriegen, welches Fabrikat und welches Modell für mich funktionieren. Natürlich im Rollstuhl, weil ich nicht gehen kann. Und natürlich kann ich selbst auch keine Probefahrt absolvieren, sondern muß mich auf meine Einschätzung und meinen Instinkt verlassen.

Das war mein 2019. Wenn ich das damit vergleiche, wie mobil und fit ich mich vor einem Jahr fühlte, ist das schon sehr bitter. Mein Leben scheint in diesem einen Jahr echt massiv geschrumpft zu sein. Die beiden einzigen Dinge, die schön waren und sind, sind, daß ich meine Freundin gefunden  und Norwegisch zu lernen begonnen habe. Ansonsten kann man dieses Jahr komplett in die Tonne treten. Pläne oder Vorsätze habe ich für 2020 nicht, aber im Grunde wird dieses Jahr es sehr leicht haben, besser zu sein als 2019.

2019, Du warst echt ein Arschloch.

Mit dem auskommen, was man schon hat

Das hier ist Versuch Nummer 6, über ein vordergründig so einfaches Thema wie Genügsamkeit zu schreiben. Während ich aber die vorangegangenen fünf Entwürfe zu diesem Thema verfaßte, fiel mir auf, daß alle in andere Richtungen führten. Mal wurde es sehr politisch, mal eher psychologisch mit Bezug auf Autismus, dann wieder gesellschaftskritisch bis misanthropisch. Eigentlich ja sehr spannend, aber eben nicht zielführend, wenn man versucht, über Konsumkritik zu schreiben 🙂

Die Kernaussage in allen diesen Entwürfen war dieselbe: ich kenne alle meine Besitztümer, weiß bei jedem einzelnen Teil, woher ich es habe und wo es sich befindet, und ich sehe schon lange keinen Sinn mehr darin, meinen Besitz immer weiter auszudehnen. Stattdessen benutze ich gern das, was ich bereits habe, wie etwa Bücher, Stifte, Gewürze, Kleidung und Deko, um mal nur ein paar Beispiele zu nennen. Der Heimwerker und Handwerker vor dem Herrn bin ich nicht und ich mag auch Basteln nicht besonders, weswegen ich in der Regel nichts upcycle – oder nur da, wo es superoffensichtlich ist, was man mit einem Ding anstellen kann. Unbenutzte Dinge sortiere ich regelmäßig aus, allerdings ist für mich nicht relevant, ob Sachen nun Joy sparken oder nicht, weil ich es ganz lakonisch sehe: manche Dinge benutze ich einfach ihrem Zweck gemäß, und ein grüner Schneebesen schlägt Saucen genauso gut wie ein silberner und der Sauce ist seine Farbe egal – und mir auch, solange er nur seinen Job tut.

Dinge zu kaufen und sie dann nicht zu benutzen, löst in mir ein ungutes Gefühl aus, fast so, als würden sie einen milden Vorwurf aussenden. Mir ist natürlich klar, daß das aus mit selbst kommt und in meiner Erziehung verankert ist. In meiner Kindheit habe ich keine Armut erlebt (später aber schon), doch trotzdem wurde ich zu Sparsamkeit und Genügsamkeit erzogen. Ich hatte weder ganze Schränke voller Klamotten noch mehr als fünf Spiele und habe es wirklich überlebt 🙂 Tatsächlich glaube ich, daß mir diese Erziehung heute noch immer zugute kommt, und zwar nicht nur in Hinblick auf das Geld, das ich nicht ausgebe, sondern auch durch das Kultivieren des Gefühls von Fülle und Dankbarkeit.

Ja, ich glaube, das lasse ich jetzt mal so stehen, denn ich merke, daß ich gedanklich schon wieder viel weiter bin als meine Finger 🙂

Noch kurz ein paar Stichpunkte/Gedanken zu diesem Thema in der Praxis:

  • bevor ich neue (Lehr)Bücher kaufe, erstmal gucken, was ich schon habe – Sprachenlernen ist mein Spezialgebiet und da bin ich immer eher bereit, Geld auszugeben als in anderen Gebieten. Dennoch habe ich eine Unzahl an Grammatik- und Übungsbüchern, auch für Sprachen, die ich aktuell nicht lerne. Auch sind Bibliotheken sehr hilfreich!
  • Blöcke, Stifte und anderer Bürokram ist für mich ebenfalls verlockend, so daß ich mich darum bemühe, auch hier Sachen aufzubrauchen. Eine hübsche Kladde geht nicht in Rauch auf, weil auf ein paar Seiten Russischnotizen sind und da jetzt Norwegisch rein soll 🙂 Nachfüllpackungen und -minen sind obligat. Wichtig: nur Material kaufen, das man auch wirklich mag und daher tatsächlich benutzt.
  • regelmäßige Checks des Vorratsschranks helfen dabei, Lebensmittel rechtzeitig zu verbrauchen. Ein paar Reste-Rezepte in petto zu haben, ist dabei sehr nützlich. Nicht vom Rezept zu den Zutaten denken, sondern von den vorhandenen Zutaten zum Rezept.
  • nicht alle Dinge werden zu jeder Zeit gleichviel geliebt oder benutzt. Manchmal hilft ein wenig Abstand, damit man wieder an einer Sache Interesse entwickelt. Nach zwei bis fünf Jahren verabschiede ich mich allerdings von Dingen, es sei denn, mein Herz hängt wirklich sehr an ihnen (ich würde z.B. niemals Spielzeug aus meiner Kindheit weggeben, das ich seit 30 Jahren hüte und liebe).
  • manchmal braucht man neue Impulse (Videos, Bücher, Gespräche), um etwas, das man schon besitzt, in neuem Licht zu sehen oder ihm neue Verwendungszwecke zuzuordnen.
  • bevor ich ein neues Hobby starte, gucke ich immer erstmal, ob mir ein altes Hobby nicht doch noch wieder zusagt. Wenn es das Neue sein soll, schaue ich, ob ich dafür evtl. schon Material habe.
  • lose Enden einfangen! Meist hat man ja doch ein paar Projekte auf Halde liegen, für „später mal“. Warum nicht für jetzt?
  • Teilen macht Freude. Bücher (außer Sprachlernkram und absolute Lieblingsbücher) halte ich nicht mehr fest, sondern setze sie in den Bücherschrank. Manchmal lohnt sich auch der Verkauf. So werden Ressourcen für andere Bücher frei. Funktioniert auch für andere Dinge.
  • wichtig: sich trauen, Dinge tatsächlich zu benutzen, und sie nicht für ewig aufheben. Was weg ist, ist eben weg.
  • Ordnungssysteme helfen, die Übersicht zu bewahren. Ich selbst hake auch gern To-Do-Listen ab.
  • wenn neue Abos (wie z.B. Lernhilfe-Podcasts oder so), dann erstmal die bereits abonnierten durchgucken, ob man davon alle behalten will. Gilt insbesondere für alles, was kostenpflichtig ist!

Norwegisch #44

Ich habe mich gerade richtig erschreckt, als ich bemerkt habe, daß heute ja schon wieder Freitag ist. Durch die absolute Eintönigkeit meiner Tage vergeht eine Woche wie im Flug, und da ich seit Ende September verletzt bin, fühlt sich die Zeit, die vergangen ist, wie eine merkwürdige Blase aus Gleichförmigkeit und Reizfreiheit an. Auch das Lernen fließt so dahin. Ich habe eigentlich dauernd das Gefühl, daß ich nie etwas Neues lerne, sondern nur wiederhole, was ich schon konnte, und mich daher wie in einem zähen Sirup bewege, ohne irgendwas zu schaffen. Wahrscheinlich stimmt das nicht, aber wie so oft ist die Stimmung am Jahresende komisch. Oder die Schwingung. Oder was auch immer.

Ich hatte diese Woche zwei Stunden mit zwei verschiedenen Lehrern. Für die kommende Woche habe ich mir noch eine Probestunde bei einem dritten Lehrer gebucht. Ich suche immer noch jemanden, der mir Grammatik wirklich erklären kann (bzw. bestimmte Phänomene). Es reicht mir nicht, wenn mir ein Lehrer nur sagen kann „ist eben so“, daher wäre es am besten, wenn ich jemanden finden würde, der Norwegisch als Fremdsprache studiert hat. Mir ist schon klar, daß man in der Regel keine Erklärungen für die Grammatik der eigenen Muttersprache geben kann, aber genau das brauche ich.

In Gesprächen merke ich, daß es ganze Teile gibt, die ich bereits flüssig kommunizieren kann. Manchmal fehlt mir ein Wort, manchmal bin ich mir bei Formulierungen unsicher und manchmal muß ich länger nachdenken,weil ich die meisten norwegischen Vokabeln noch nicht so oft benutzt habe, daß ich sie ganz präsent und im Direktzugriff habe. Aber das ist ok und nur eine Frage der Übung.

Vokabeln zu lernen, fällt mir gerade sehr leicht. Es bleibt viel haften. Scheinbar ist es so, daß das Vokabellernen einer gewissen Schwankung unterliegt, denn es gibt auch Monate, wo das ein mühseliges Geschäft ist. Zum Teil bin ich auch überrascht davon, welche Worte haften bleiben. Teilweise Sachen, die ich nur ein- oder zweimal gehört habe. Diese Woche habe ich meinen Wortschatz um Vokabeln zu Körperteilen, Sachen im Zuhause und Komposita erweitert. Das Lustige ist halt, daß man im Norwegischen Komposita bilden kann wie im Deutschen, aber ich glaube, wir Deutschen treiben das schon auf die Spitze 🙂

Ich habe außerdem in einem Grammatikübungsbuch ein paar Kapitel durchgearbeitet und dabei sehr viele Fehler gemacht. Fehler sind notwendig, fühlen sich aber trotzdem doof an.

Bei YT habe ich Videos über Weihnachten geguckt und darüber gestaunt, was sich die Leute so schenken lassen. Hatte allerdings das Gefühl, dabei nur einzelne Brocken und nichts Zusammenhängendes zu verstehen. Gäbe es keine Handlung in einem Video, täte ich mich noch immer ganz schön schwer.

Wort der Woche: følelseskaos. Gefühlschaos.

Juletiden i Tyskland og i familien min

I dag skal jeg fortelle deg noe om julefesten både i Tyskland og i familien min. Vanligvis er jul en fest som man hyller med familien sin, men det finnes folk som fester den med vennene sine i stedet. I løpet av festdager kommer man sammen for å snakke med hverandre og for å gi hverandre gaver, men sannheten er at for de flerste er den gode julematen det viktigste.

Selvfølgelig har vi i Tyskland mye forskjellig tradisjonsjulemater som for eksempel gåsestek (?) med potetboller og rødkål eller potetsalat med pølser („Wiener Würstchen“). Før mora mi hadde dødd spiste vi vanligvis svinestek med kokte poteter og noen grønnsaker, men nå til dags foretrekker vi å gjøre raclette. Raclette er hyggelig og lett å gjøre: det finnes racletteapparater og man trenger bare det man vil gjerne spise, for eksempel poteter, brød, kjøtt eller fisk, grønnsaker og selvfølgelig ost. Alle sitter rundt bordet, snakker og spiser – det er veldig hyggelig og kan vare flere timer!

Etter middagen rydder vi sammen, så ingen (slik at, sånn at) må vasker opp alene. Da går vi i stua, hvor juletreet står. Det er en tradisjon i familien min å dekorere treet sammen noen dager før julaften og vi legger gavene under juletreet. Først kan barna åpne gavene sine og etterpå de voksne. Deretter drikker vi te og noen ganger ser vi en film. Jeg tror at dette utløp er det samme i mestenparten av de tyske familiene, men jeg må si at vi pleier å skjenke bare små ting i familien min fordi vi liker ikke den konsumgalskap som det har utviklet seg her i Tyskland.

[Ziel: Vokabular festigen, Komposita benutzen]

WochenendRückblick #160

[Wetter] Windig und ein bißchen regnerisch.

[Gemacht] Eigentlich das, was ich die ganze letzte Woche schon gemacht habe: am laufenden Band Eispacks auf meinen Fuß gelegt und quasi nebenher gelernt, Filme geglotzt und gelesen.

[Español] Ich hatte einen Austauschtermin, der mir wieder richtig gut gefallen hat. Habe außerdem ein bißchen Grammatik wiederholt und einen Text verfaßt.

[Norsk] Eine Stunde bei meiner Lehrerin, Arbeit bei Duolingo und in einem Grammatikbuch und Vokabeln wiederholt.

[Gehört] Die drei Fragezeichen.

[Gelesen] Linda Bacon: Health At Every Size.

[Gesehen] Shades Of Blue. Chicago PD. YouTube-Kram.

[Gegessen] Neben den Plansachen ein bißchen Knickebein und einen Sack Mandarinen.

[Gekauft] Reduzierte Weihnachtssüßigkeiten. Die schmecken auch noch im neuen Jahr.

[Ausblick auf die nächste Woche] Weihnachten und Ferien. So das Übliche. Ich werde hoffentlich wieder besser gehen können und weniger Schmerzen haben. Abgesehen von lernen und gut essen ist nichts geplant.

Descripción de una imagen / bildbeskrivelse

Hier beschreibe ich das Cover des Buches „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“ von Sven Nordqvist, zuerst auf Spanisch, dann auf Norwegisch.

En el centro de la imagen se puede ver a un hombre viejo que está sentado al lado de una mesa. Él está abrigado con un suéter y un chaleco y lleva una gorra también. Es obvio que se ha lesionado el pie porque lo tiene puesto en una silla y lleva un vendaje. En la mesa hay un gato que lleva un pantalón verde y un calcetín rojo como gorra. Estos dos personajes están horneando galletas: el hombre estira la masa en una tabla y el gato espera el momento en que pueda usar la forma el mode que lleva en sus manos para recortar las galletas. Al lado del gato podemos ver una bandeja en la que hay dos galletas que todavía tienen que ser horneadas.

Abajo y arriba de la mesa hay ramas de abeto decoradas por candelas de diferente tamaños, nueces y cosas se puede encontrar en la casa como anzuelos y bobinas de hilo. A la derecha se puede ver un árbol de Navidad decorado con velas, cosas pequeñas como una zanahoria y una estrella en su la punta.

En el trasfondo hay una ventana en la que se puede descubrir cinco caras mirando a las dos personajes en la mitad del el centro de la imagen. La mayoría de la gente está riendo, pero hay un hombre que tiene una cara de mala leche pocos amigos.

***

I sentrum midten av dette bildet ser vi en gammel mann som sitter ved et bord. Han har på seg varme klær, nemlig en genser, en slippover vest og ei lue. Det er klart at han har en lesjon skade i foten sin, fordi han har en bandasje på seg den er bandasjert. Oppå bordet ser vi en katt som har på seg en grønn bukse og en rød sokk som hatt. Disse to personene baker pepperkaker sammen: Den gamle mannen ruller ut deigen og katten holder pepperkakeformen i hånden (poten) sin. På den høyre siden av bordet ser man en bakeplate med mer pepperkaker.

Rundt bordet finnes er det grangranner  granbar med stearinlys som dekorasjon og også et juletre,jeg tror jeg at man kan si at det er jul.

I bakgrunnen ser vi et vindu. Det er fem personer som ser inn i rommet. Noen av dem smiler, men det finnes er også en mann som ser sint ut. Jeg synes  dette bildet ser veldig hyggelig ut. Det er bestemt så klart morsomt å lage kaker med en katt 🙂