WochenendRückblick #148

[Wetter] Samstag war es sonnig, Sonntag eher grau und regnerisch.

[Gemacht] Samstag habe ich den ganzen Tag auf dem Sofa gehockt, Norwegisch gelernt, gelesen und Videos geguckt. Abends hatte der Mann Mitleid mit mir und hat mich ein bißchen durch die Gegend gefahren, und danach ging es gleich mit Powercouching weiter.

Sonntag war der Fuß ein wenig abgeschwollen (ich paßte trotzdem nicht mal ansatzweise in meinen Schuh rein – das ist schon sehr beeindruckend). Wir haben gemeinsam gefrühstückt, uns danach ein wenig unterhalten und dann waren der Mann und ich in der Pfalz, wo wir Obst eingekauft haben. Wieder daheim habe ich den Sohn durch die Küche gescheucht und er hat seinen ersten Hefeteig gemacht, während ich Zwetschgen entsteint habe 🙂  Nach dem Abendessen gab es dann wieder Powercouching. Ich nehme an, der Zauber wird auch noch wenigstens eine Woche dauern.

[Español] Nachdem ich jetzt – nach nur 100 Tagen – entdeckt habe, wie man Level bei Duolingo durch nur 20 Fragen überspringen kann *hüstel*, mache ich das gerade für den Spanisch-Deutsch-Kurs. Einfach so, weil ich gerade sehr viel Zeit habe. Habe außerdem in der Revista de la Prensa gelesen.

[Norsk] Viel bei Duolingo. Immerhin. Das Denken klappt wieder.

[Gehört] Die drei Fragezeichen, Folge 140, etwa achtmal.

[Gelesen] Anfang der Woche habe ich mir einen Kindle gekauft. Ich war davon nicht total überzeugt, habe aber in dieser Woche bereits zwei Bücher gelesen und beende heute Abend noch das dritte. Wenn ich einmal lese, lese ich viel und schnell. Mehr so wie ein Buchstaubsauger. Darum ist es gut, daß ich mittels Prime Reading an kostenlose Bücher rankomme. Außerdem komme ich so nicht in die Verlegenheit, groß darüber nachzudenken, welche Art von Büchern ich mag, denn im Grunde finde ich Belletristik komplett überflüssig. Ich weiß, das klingt nicht wie jemand, der einen e-Reader braucht. Ich hatte jetzt überlegt, auf Kindle Unlimited umzustellen, wo man für knapp 10 € im Monat Zugriff auf sehr viele Bücher hat, allerdings mußte ich beim Durchsehen des Angebots feststellen, daß das meist Bücher sind, die ich nicht lesen würde. Die Bücher, die mich interessieren würden, sind in der Regel kostenpflichtig. Ich habe jetzt erstmal beschlossen, Prime Reading voll auszuschöpfen (minus Liebesromane), und wenn ich dann auf Dauer merke, daß mir das nicht reicht, kann ich immer noch upgraden. Tatsächlich gibt es ein paar Thrillerreihen, die ich gern mag und denen ich treu bin (Harry Hole, Niels Oxen, Kate Burkholder, Lincoln Rhyme), aber für den Alltag reichen auch die Dinge, die ich in Prime Reading finde. Ist so ein bißchen vergleichbar mit dem Bücherschrankprinzip.

[Gesehen] Chicago PD. Sehr viel Kram auf YT.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Currywurst mit Pommes, einfach als Seelenfutter. Vegane Butterkekse. Salmiak.

[Gekauft] Eine Kiste mit laktosefreien Süßigkeiten, Weihnachtskram inclusive. Ich freue mich jetzt auf mehr Salmiaklakritz, vegane Pflaumenlebkuchen, ein paar Retro-Süßigkeiten wie Schaumwaffeln und Nappos sowie ein Marzipanbrot mit Lakritz.

[Ausblick auf die nächste Woche] Fußscheiß.

Speiseplan #148

Diese Woche kocht mein Mann, darum gibt es recht einfache Gerichte, die man schnell machen kann.

  • Dienstag: gefüllte Muschelnudeln mit Paprika, Kräutern und Mozzarella
  • Mittwoch: Wirsing mit Mandeln und Kroketten
  • Donnerstag: Burger
  • Freitag: Pasta mit Rucola, Scamorza und getrockneten Tomaten
  • Samstag: veganes Mac & Cheese
  • Sonntag: Suppe mit geröstetem Butternut und Birne
  • Montag: Pasta mit Kürbis und Würstchen

Eigentlich wollten wir Dienstag in Straßburg essen und Freitag vegan essen gehen, aber mit Hinkefuß bleiben wir hübsch daheim.

Norwegisch #31

Diese Woche war ich das vierte Mal in diesem Jahr in der Notaufnahme. Jetzt gerade kann ich mal wieder weder stehen noch gehen und knalle mich mit Schmerzmitteln zu. Ich schreibe das, weil diese „Ballerbirne“ stark beeinflußt, was ich bzw. was ich nicht gelernt habe in dieser Woche.

Unterm Strich habe ich lediglich Dinge bei Duolingo wiederholt und hier und da ein paar Videos auf Norwegisch geguckt (und dabei nur einzelne Worte verstanden). In den Duolingo-Foren fragte eine Userin danach, ab welcher Niveaustufe man ein bestimmtes Lehrbuch lesen könne, und bekam zur Antwort, daß das direkt von Anfang an ginge. Also habe ich mal in das Buch reingeguckt und dabei festgestellt, daß ich locker die ersten vier Kapitel überspringen könnte, weil ich diese Sachen alle schon kann. Das war ein gutes Gefühl 🙂

Im Alltag fällt mir immer öfter auf, daß ich bestimmte Dinge bereits ausdrücken könnte. Heute dachte ich z.B. „Jeg gleder meg til å gå inn i huset vårt“, was natürlich kein besonders komplizierter Satz ist – aber mich freute das trotzdem, daß er auf einmal in meinem Kopf war.

Jeg føler meg dårlig i dag…

 

WochenendRückblick #147

[Wetter] Sonnig, aber im Schatten kühl. Der Herbst ist da ♥

[Gemacht] Samstag nach dem Frühstück waren der Mann und ich einkaufen – zum Glück war es nicht so voll. Nachmittags habe ich mich wieder hingelegt und dabei mit meiner Freundin getextet. Später haben der Mann und ich gekocht und waren danach am Bücherschrank. Abends haben wir mit dem Sohn einen Film geguckt, wonach ich noch gelesen und ein bißchen gelernt habe.

Sonntag haben wir gemütlich gefrühstückt und waren danach ein bißchen raus (sind auch wieder einen Stapel Bücher losgeworden – diesmal waren es Kochbücher, die wir nicht so gut fanden). Später haben wir gekocht und einen Zwetschgenkuchen gebacken. Das Abendprogramm bestand aus Sofa, DVD und Norwegisch mit Tee 🙂

[Español] Ein bißchen was bei Duolingo.

[Norsk] Duolingo.

[Gehört] Q Lazzarus. Klassik. Silke Bischoff.

[Gelesen] Mark Franley: Schmutzige Seelen. Mein Mann hat einen e-Reader und ich darf den gerade mal ausleihen, um zu testen, ob so ein Ding nicht doch was für mich wäre. Ich tippe mal auf nein 🙂

[Gesehen] Drachenkrieger. Chicago PD.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Plätzchen. Bißchen Salmiak. Äpfel. Zwetschgenkuchen.

[Gekauft] Lebensmittel.

[Ausblick auf die nächste Woche] An jedem Tag haben wir was vor – ich hoffe, es wird nicht so stressig…

Norwegisch #30

Letzte Woche habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie es mit Norwegisch weitergehen soll. Wahnsinnig nützlich wird mir die Sprache wohl eher nicht sein, wie ich schon schrieb. Zwar würde ich gern irgendwann mal nach Norwegen reisen, aber da es dort doch schon sehr teuer ist, wird das wohl keine regelmäßige Sache werden. Auch im Alltag brauche ich Norwegisch nicht. Gar nicht. Es gab noch nie eine Situation, in der ich gedacht hätte „zu doof, daß ich kein Norwegisch verstehe“. Trotzdem mag ich die Sprache sehr. Es macht einfach Spaß, sie zu lernen.

Ich hatte in den letzten Jahren viel Kontakt zu anderen Leuten, die auch Sprachen lernen. Viele von ihnen lernen seit Jahren an einer Sprache herum, ohne daß sie sie wirklich beherrschen oder recht vom Fleck kommen. Ich habe sehr oft zu hören bekommen, daß es unglaublich sei, daß ich innerhalb von nur zwei Jahren ziemlich fließend Spanisch zu sprechen gelernt habe. Es gab dabei keinen Trick. Ich habe einfach sehr viel Zeit mit der Sprache verbracht, sehr viele Vokabeln gelernt, Videos geguckt, Podcasts gehört, Dinge gelesen und geschrieben und ein paar Euro in Online-Stunden investiert.

Auf Norwegisch gemünzt habe ich mir also die Frage gestellt, was nun passieren würde, wenn ich eine Pause zugunsten einer anderen Sprache machen würde. Ganz klar, ich würde da auch so richtig nicht vorankommen. Und dann wird Lernen irgendwann lästig, also, wenn man keinen Fortschritt sieht. Es gibt eine Menge Leute, die es irgendwann hinwerfen, weil es keinen Spaß mehr macht. Verständlicherweise. Die öffentlichen Bücherschränke sind voll von Sprachlernbüchern, in denen nur die ersten zwei Kapitel bearbeitet sind. Es gibt zig Grundkurse für diverse Sprachen, aber nur sehr wenige Angebote für Fortgeschrittene. Dinge anzufangen und nicht zuende zu bringen, ist beim Erlernen einer Fremdsprache echt eine große Sache. Und genau das will ich einfach nicht. Kurz und gut, ich werde weiterhin Norwegisch lernen und Französisch irgendwann später weitermachen. Auch wenn das bedeutet, daß mein Französisch erstmal auf dem Niveau A2 bleibt.Ich muß mir die Zeit geben, damit ich Norwegisch effektiv lernen kann. Ich will Anfang 2021 (nach zwei Jahren Lernzeit) das Niveau B2 erreicht haben. Nachdem ich jetzt die Entscheidung für Norwegisch und gegen Französisch getroffen habe, geht es mir besser. Diese Ungewißheit war irgendwie kontraproduktiv.

Da es nicht allzu viele Medien auf Norwegisch gibt, an die ich herankäme (norwegische Bücher sind kaum zu beschaffen), habe ich mir jetzt erstmal drei Filme bestellt, die eine norwegische Tonspur haben. Der erste davon ist „Troll Hunter“ (kommt mit deutscher, norwegischer und französischer Tonspur – ist also sehr nützlich für mich^^). Wie zu erwarten war, habe ich nur einzelne Dinge verstanden, konnte der Handlung aber gut folgen (ist ja nun auch nicht sehr komplex). Demnächst folgen „Drachenkrieger“ und „Lifjord“, letzteres eine Serie. Bin gespannt.

Ansonsten habe ich diese Woche wieder viel bei Duolingo gemacht, vor allem zum Thema Freizeit und Einkaufen. Worte wie fotball, sport oder musikk muß ich nicht wirklich lernen. Sowas läuft über eine Art Memorisierung, bei der ich mir nur das Aussehen und den Klang der Worte merke, mehr nicht. Da Norwegisch eine recht große Schnittmenge mit Deutsch und Englisch hat, ist das Vokabellernen an sich sowieso nicht der große Aufwand.

Die Aussprache ist ein wenig knifflig, weil Norwegisch viel melodischer ist als Deutsch. Ich merke, daß ich allmählich anfange, meinen Sprechapparat an die anderen Klänge anzupassen. Das klingt jetzt vielleicht etwas merkwürdig, aber es ist wirklich so, daß zu jeder Fremdsprache für mich ein bestimmtes Körper- bzw. Sprechapparat-Gefühl dazugehört. Spanisch spreche ich eher „überall“, also, da mache ich viel mit der Zunge im Mund/am Gaumen und in der Kehle entstehen die uvularen Frikative wie das spanisch j (ein scharfes „ch“ wie in Dach). Norwegisch hingegen spreche ich fast gar nicht in der Kehle, erweitere aber bei vielen Wortendungen meinen Mundraum. In beiden Sprache trägt es zu einer authentischeren Aussprache bei, wenn man Wortendungen „verwäscht“ und Worte ineinander zieht, immer unter Berücksichtigung der Verstehbarkeit (außer man ist Argentinier oder Andalusier, dann verschluckt man besser eine Menge Laute an beliebigen Stellen jedes Worts, hahaha^^).

Das Duolingo-Konzept gefällt mir von Woche zu Woche besser, weil es in neuen Einheiten immer wieder Altbekanntes aufgreift. Ich mag auch, daß es viele lustige Sätze und Zitate aus berühmten Songs gibt – so lernt es sich besser. Mir fällt auf, wie viel ich schon sagen kann, wenngleich mir Konjunktionen und Nebensätze allgemein noch sehr fehlen 🙂

Zum Schluß noch eine kleine Statistik: diesen Freitag sind es 93 Tage, die ich ununterbrochen seit meiner Erstanmeldung bei Duolingo gelernt habe. In dieser Zeit habe ich für Norwegisch 187 Kronen erarbeitet und ich besitze gerade genau 782 Lingots. In den 93 Tagen habe ich ziemlich genau 150 Seiten in meiner Norwegischkladde mit Aufzeichnungen aus den Sätzen der Lektionen und mit Notizen aus den Grammatikdiskussionen gefüllt. Jeg er stolt av meg. (Ich nehme an, das kann man auch so verstehen :)).

 

WochenendRückblick #146

[Wetter] Ziemlich warm, aber ganz erträglich. Ich liebe den September. Bester Monat.

[Gemacht] Samstag habe ich nach dem Frühstück Norwegisch gelernt, während der Mann gestrichen hat. Nachmittags habe ich einen Zwetschgenkuchen gebacken und zwischendrin Spanisch gelernt. Abends haben wir dann gemeinsam gekocht und waren danach ein bißchen raus. Später gab es einen Film und wieder Norwegisch.

Der Sonntag fing nach einer sehr schlechten Nacht entsprechend verknittert an. Nach dem Frühstück hat der Mann gestrichen und ich habe Norwegisch gelernt. Später habe ich das Abendessen vorbereitet und wir waren ein Eis essen. Nach dem Essen habe ich dann noch was gelernt und gleich werden wir einen Film gucken.

[Español] Ein paar Lektionen meines Ser Socio Programmes.

[Norsk] Duolingo.

[Français] –

[Gehört] The Fair Sex. The Crüxshadows. Heilung.

[Gelesen] Ildefonso Falcones: Die Kathedrale des Meeres. Ich fand, das Buch las sich gut und flüssig, aber es gab ein paar sehr blöde Brüche im Inhalt, die mir nicht so gut gefallen haben. Geht wieder in den Bücherschrank.

Ich hatte mich auf eine Kleinanzeige gemeldet, in der jemand ein Altgriechisch-Wörterbuch, ein Arbeitsbuch und eine Grammatik für 19 € anbot, allerdings zur Abholung. Ich fragte höflich an, ob er das auch versenden würde, natürlich gegen Vorkasse. Antwort (unhöflich, nicht mal mit Anrede oder Abschiedsgruß): ja, für 49 €. Ich habe dann – ebenfalls ohne Anrede und Abschiedsgruß – geantwortet, daß ich das ganz schön frech finde, ihm aber für diese kostenlose Auskunft gedankt. Manchmal frage ich mich schon, was mit den Leuten nicht stimmt.

Eigentlich frage ich mich das ziemlich oft.

Ok, immer.

[Gesehen] Chicago PD.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Zwetschgenkuchen. Salmiaklakritz. Eine Kugel veganes Schokoeis.

[Gekauft] Sehr tollen Tee. Drei DVDs, die eine norwegische Tonspur haben. Einen Rucksack.

[Ausblick auf die nächste Woche] Jeden Tag haben wir irgendwas vor, denn der Mann hat Urlaub. Bißchen ausflugen, bißchen Handwerken, bißchen Bewerbungskram mit dem Kind. Da geht die Woche sicher schnell rum.

Zwetschgenkuchen vom Blech

Das Rezept ist nicht wirklich vollwertig, weil es Zuckerrohrgranulat, Mandelmilch und Margarine verwendet, aber immerhin ist Vollkornmehl drin 🙂

250 ml Mandelmilch, 1 Stein Hefe, 60 g Zuckerrohrgranulat und 1 Ei in einer großen Rührschüssel miteinander verrühren. 500 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl und 60 g Margarine dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min. gehen lassen.

In der Zwischenzeit etwa 1,5 kg Zwetschgen halbieren und entsteinen.

Ein Backblech mit Margarine ausstreichen und den Teig darauf verteilen. Die Zwetschgen dicht an dicht in den Teig stecken und mit Zimtpulver bestäuben. Bei 175°C etwa 30 min. backen.

Anmerkungen: in der Regel verlangen Hefeteige nach warmer Milch, da ich aber mein Getreide frisch mahle und es daher warm ist, geht der Teig auch auf, wenn ich kalte Milch verwende. Wer gekauftes Vollkornmehl verwendet, erwärmt die Milch besser vorher (handwarm). Statt des Zuckers kann man 1 EL Honig verwenden, was ich aber in Speisen, die anschließend noch gekocht oder gebacken werden, nicht so sinnvoll finde, weil das Erhitzen die Vitalstoffe des Honigs sowieso zerstört.

Norwegisch #29

Diese Woche habe ich im neuen Baum bei Duolingo den dritten Abschnitt beendet. Ich habe jetzt 87 Tage am Stück gelernt, dabei 180 Kronenlevel erreicht und 753 Lingots verdient. Trotzdem fühlt es sich so an, als könnte ich gar nichts, hahaha. Aber das ist wahrscheinlich normal.

Diese Woche habe ich gelernt, wie man die Demonstrativpronomen denne, dette und disse verwendet – im Grunde ähneln sie in ihrem Gebrauch dem Spanischen este/esta/estos/estas. Der Sprecher weist auf etwas hin, das ihm nah ist. Jeg liker denne kjolen – ich mag dieses Kleid (hier). Dette huset tilhører meg – dieses Haus gehört mir. Han kjøper disse vinflaskene – er kauft diese Weinflaschen.

Dabei habe ich gemerkt, daß der Gebrauch von Possessivpronomina mir inzwischen schon deutlich leichter fällt. Auch die Angleichung der Adjektive bekomme ich intuitiver hin, mache aber immer noch hier und da einen Fehler. Ist völlig ok  so – das passiert mir in anderen Sprachen auch, zum Teil sogar noch in Spanisch, wenn ich nicht nachdenke.

Ich habe auch mit dem Complete Norwegian Buch weitergemacht, aber dabei festgestellt, daß das Niveau, das man dort angeblich erwirbt, ziemlich gelogen ist. Nur weil man Sätze auswendig lernt, heißt das nicht, daß man sich tatsächlich frei und fließend verständigen kann. Nichtsdestotrotz arbeite ich gern mit dem Buch, weil es zum Teil andere Dinge vermittelt als Duolingo.

Im Laufe der Woche habe ich auch mal wieder bei Babbel reingeguckt und den Pronomina-Kurs abgeschlossen (gerade mal fünf Lektionen, also nicht besonders profund). Alles in allem wurde Babbel durch Duolingo, kostenlose YouTube-Videos und zwei Bücher abgelöst. Wer weiß, vielleicht wird ja in Zukunft mehr in den Babbel-Norwegischkurs investiert, aber meiner persönlichen Meinung nach lohnt er sich nicht, wenn man die Sprache fundiert lernen und beherrschen möchte. Zum Reinschnuppern hingegen ist er super.

Jetzt wäre also der Zeitpunkt gekommen, mich Französisch zuzuwenden. Aber ich merke, daß ich da etwas zögerlich bin, weil ich mir (immer noch und immer wieder!) die Frage stelle, wo genau ich hin möchte. Möchte ich Norwegisch fließend sprechen lernen und bin ich bereit, da entsprechend viel Zeit und auch Geld reinzustecken? Oder ist mir Französisch wichtiger? Natürlich kann ich mehrere Sprachen parallel lernen, aber der Preis dafür ist, daß ich in keiner so richtig abtauche. Solange ich da keine echte Entscheidung treffen kann, mache ich parallel weiter. Im September fängt nun auch mein Spanischkurs an der VHS wieder an und ich werde auch dafür wieder mehr Zeit einkalkulieren müssen (ich merke bereits, daß Spanisch in meinem Gehirn etwas nach hinten gerückt ist und ich zum Teil länger nach Vokabeln kramen muß).

Ja, und dann liegt hier neben mir – ganz oben auf dem Französisch-Stapel – das Grammateion, also eine Kurzgrammatik der altgriechischen Sprache. Beim Reinblättern habe ich schon gemerkt, daß es mich magisch anzieht, und ich liebäugele damit, nochmal den Altgriechisch-Fernkurs der EKD durchzuackern. Diesmal, wo ich das Graecum ja schon habe, mit mehr Zeit und mehr Genuß.

Schade, daß der Tag nur 24 Stunden hat und es dann auch noch sowas Lästiges wie Schlaf und Haushalt gibt… 😉

Speiseplan #146

  • Mittwoch: grüne Bohnen, Kartoffelpüree und Bratwurstschnecke
  • Donnerstag: Veggie-Chili, dazu Reis und Quinoa
  • Freitag: Butternut-Ofengulasch, dazu Brot
  • Samstag: Spaghettitorte mit Aubergine und Rucola
  • Sonntag: Pellkartoffeln, Kräuterquark (vegan) und Frikadellen, dazu Rohkost
  • Montag: gefüllte Zucchini mit Pinienkernen und Rosinen, dazu Reis und Tomatensauce
  • Dienstag: Asia Wok = Gemüse in Erdnußsauce [da gibt es null Variationen bei mir]