Speiseplan #130

  • Mittwoch: Pasta mit grünem Spargel und Tomaten, Salat
  • Donnerstag: Schweinefilet mit Pilzen und Masala, Bohnen, Basmati und Salat
  • Freitag: Gurkhacurry aus dem Ofen mit Auberginen, Süßkartoffeln und Kichererbsen
  • Samstag: Spargel mit Salzkartoffeln und Hollandaise
  • Sonntag: Hähnchen-Chorizo-Pfanne mit Kartoffeln
  • Montag: Birnencurry mit Blumenkohl und Basmati

Französisch #5

Diese Lernwoche war ziemlich besonders, weil ich das Wochenende in Paris verbracht habe. Ich hatte mir vorgenommen, möglichst viel Französisch zu reden, und habe das auch durchgezogen. Und selbst, wenn es um komplexe Situationen ging, in denen ich mit meinem bißchen Französisch nicht weit gekommen wäre, habe ich zumindest den Anfang auf Französisch versucht und dann eben gefragt „Parlez-vous anglais?“.

Ich habe dabei festgestellt, daß ich fast keine Scheu mehr habe, mich in einer Fremdsprache auch mit völlig Unbekannten von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten. Ja, ich mache Fehler und muß zum Teil noch lange nachdenken, aber das kratzt mich überhaupt nicht mehr. Das viele Sprachenlernen hat mir da eine dicke „Hornhaut“ auf der Peinlichkeitsseite wachsen lassen 🙂

Es gab immer wieder saulustige Situationen, wo ein französisches Gegenüber mitbekam, daß ich eben um Worte rang, und es dann seinerseits mit ähnlich miesem Englisch versucht hat. Am Ende hat es jedoch immer gepaßt. Bis auf einmal. Da sprach mich eine Frau auf Französisch an und redete sehr viel und auch sehr schnell und ich lächelte nur, bis sie dann endlich mal Luft holte, und ich sagen konnte, daß es mir sehr leid täte, daß ich aber kein Wort verstanden habe, weil ich eben nur Deutsch kann, und daß ich — ja, da war sie schon kalkweiß angelaufen und ergriff die Flucht *lol* [das war gewiß schlecht für’s Sprachlernkarma, aber ich fand das sehr witzig].

Wie ich vermutet hatte, kamen in Paris x Worte und Satzbruchstücke zu mir zurück, die lange eingemottet waren. Sowas wie „Il y en a“, von dem ich noch nicht mal genau weiß, was es heißt (vielleicht „davon gibt es“ oder so?). Auch habe ich bemerkt, daß ich recht viel Französisch verstehe, sofern ich keinen Nuschler oder Wortabschneider vor mir habe. Sätze, in denen ich zentrale Vokabeln nicht kenne, erschließen sich mir dennoch nicht, aber das halte ich für normal.

In kultureller Hinsicht ist ein Aufenthalt im europäischen Ausland für mich ja immer wieder ein kleiner Schock. Fahnen schwenken. Stolz auf das Vaterland sein. Stolz auf die eigene Nationalität sein. Solche und derlei Dinge mehr gehen in Deutschland nicht, und da berührt es mich schon merkwürdig, wenn ich sehe, daß die Franzosen allen Ernstes fähnchenschwingend zur Europawahl antreten. Das würde in Deutschland nur gehen, wenn die Europawahl ein Fußballspiel wäre…

Was mich bei unserem Besuch in Paris diesmal sehr schockiert hat, waren die Horden von Flüchtlingen, die z.B. auf den Autobahnzubringern in winzigen Zelten und unter übelsten sanitären Umständen kampieren. Sie betteln die Autofahrer in halsbrecherischen Aktionen an und hinterlassen einen unfaßbaren Müll, den aber auch niemand wegräumt. Solche Bilder habe ich nun aus Deutschland noch nicht gesehen (aber ich gucke ja auch seit Jahren keine Nachrichten mehr), jedenfalls denke ich dann schon, wie merkwürdig es ist, daß Deutschland es auf die Kette kriegt, viel mehr Flüchtlinge als Frankreich aufzunehmen UND sie dann auch noch zu versorgen. Aber gut, hier geht es ums Sprachenlernen und nicht um Politik.

Norwegisch #14

Diese Lernwoche habe ich mit wenig Babbel und mehr Grammatikbüchern verbracht. Ich habe was über die Objektpronomen gelernt und ansonsten nur wiederholt. Vieles sitzt schon recht gut und ich bin zufrieden.

Was mir nach wie vor zu schaffen macht, ist das wenige Lernmaterial. Ich überlege ernsthaft, ob ich mir doch einen e-Reader kaufen soll, weil es dafür halt mehr Material gibt. Aber ich bezweifle, daß ich so ein Ding echt nutzen würde…

WochenendRückblick #129

[Wetter] Bißchen sonnig und recht warm.

[Gemacht] Samstag waren der Mann und ich nach dem Frühstück mal wieder in Frankreich, um Vorräte aufzufüllen. Ich habe mein bißchen Französisch auch direkt wieder auf die Kassenfrau losgelassen – und prompt Spanisch geredet! Lol! Ja, Spanisch und Englisch sitzen bei mir weiter „vorn“ als Französisch, aber das ist ok 🙂 Später saßen wir dann mit frischem Baguette, Falafeln und Guacamole auf einem malerischen Platz und haben gepicknickt. Spätnachmittags habe ich mich hingelegt und mit meiner Freundin gequatscht, danach gekocht. Nach dem Essen gab es noch einen Familienfilmabend und danach habe ich gelernt.

Sonntag haben der Mann und ich nach dem Frühstück unsere Terrassenpflanzen eingesetzt und dabei gleich die Aloe Vera ausgedünnt. Die Jungpflanzen dürfen jetzt ein bißchen anwachsen und dann werden wir sie verschenken. Nachmittags hatte ich mein Spanischdate, abends nach dem Abendessen waren wir noch am Bücherschrank und haben einen Film geguckt.

[Español] Ein anderthalbstündiges Gespräch mit meiner Austauschfreundin gehabt. Ein paar Videos geguckt.

[Norsk] Ein paar Videos geguckt. Bißchen in der Grammatik gelesen.

[Français] Ich habe bei Babbel Lektionen gemacht und Vokabeln wiederholt. Außerdem habe ich YT Grammatikvideos geguckt.

[Gesportelt] Noch immer nicht.

[Gehört] Oxen 3. Regen.

[Gelesen] In einem französischen Käseblättchen und in der Revue de la presse.

[Gesehen] Die Unglaublichen 2. Criminal Minds.

[Gegessen] Neben den Plansachen eigentlich nur Baguette und Guacamole.

[Gekauft] Brot, Marmeladen, Handcreme und so Zeug.

[Ausblick auf die nächste Woche] Drei Termine und Ende der Woche schwirren wir ab nach Paris ♥

Französisch #4

Diese Woche habe ich den dritten Anfängerkurs bei Babbel abgeschlossen und gleich den vierten begonnen. Französisch läuft. An die meisten Dinge muß ich mich nur erinnern und sie reaktivieren. Selten kommt etwas wirklich Neues dazu.

Inhalte dieser Lernwoche:

  • einige Ausspracheregeln (die lerne ich nicht wirklich, weil ich es meistens intuitiv richtig mache und mein bevorzugtes Onlinewörterbuch Audios dabei hat)
  • quel/quelle/quels/quelles
  • das Verb vouloir
  • über Kleidung sprechen
  • assez und trop (genug/ziemlich und zuviel)
  • einige Vokabeln
  • das Verb aller
  • Bildung des Futur simple
  • Präpositionen in Zusammenhang mit Richtungsangaben

Ce septiembre je vais voyager de nouveau à l’Espagne. Cette fois mi mari et moi allons rester longtemps (dix-sept jours) à la côte du nord, à Zarautz et à Ovideo. Nous allons visiter le jardin botanique de Gijón, nous promener le long de la côte, visiter des musées intérésants et manger dans taperias authentiques. En plus j’ai envie de chercher des librairies espagnoles pour acheter des livres et faire du shopping.

Je vais écrire un journal de nouveau por me rappeler meilleur de les choses qui on a vu. Probablement nous non allons pas rester en France, mais j’espère que je vais avoir la possibilité de parler un peu de français avec les gens aux aires.

Norwegisch #13

Meine Norwegischlernerei wird gerade ein wenig durch mangelndes Material erschwert. Ich habe diese Woche bei Babbel ein oder zwei normale Lektionen und mehrere Lektionen aus dem Extra-Bereich gemacht, wo es z.B. um die Wiederholung von Pronomen geht.

Ich hatte mir außerdem ein Übungsbuch bestellt, doch die meisten Dinge darin kann ich noch nicht ausdrücken, so daß es keinen Sinn macht, das zu versuchen.

Ich habe dann eine Lektion in dem Buch „Et år i Norge“ gemacht, was mir Lernbefriedigung gebracht hat. Ich finde ja, daß zu selten davon geredet wird, daß Lernen nur dann Spaß macht, wenn es auch befriedigt und man einen gewissen Erfolg feststellen kann bzw. sich das Gelernte „rund“ anfühlt. Ich bin – ziemlich typisch für hochbegabte Aspies – recht anfällig für Langeweile. Wenn mich etwas langweilt, bekomme ich es nicht gelernt, und der Mangel an Material IST langweilig. Nun ja.

Habe diese Woche außerdem einen Mann aus Oslo bei YouTube gefunden, der Videos aus seinem Alltag postet. Wenn ich ihm zuhöre, verstehe ich immerhin schon einzelne Worte bzw. wenige zusammenhängende Dinge. Das verbuche ich als Erfolg (als ich Spanisch lernte, ging es mir genauso, und daß dann irgendwann ein fließendes Verständnis einsetzte, schreibe ich der unverdrossenen Befeuerung meines Hirns mit Spanisch zu, was für Norwegisch mangels Material gar nicht so einfach werden dürfte).

Norwegisch eiert gerade so ein bißchen. Die Sprache ist toll, aber es macht mir zu schaffen, daß es nur so wenig Auswahl gibt, um Dinge zu üben. Für einen Austauschpartner fühle ich mich noch nicht bereit, dazu kann ich zu wenig. Seufz.

WochenendRückblick #128

[Wetter] Recht kühl, Sonntag sonnig.

[Gemacht] Samstag war ich nach dem Frühstück allein in der Stadt und habe ein paar Erledigungen gemacht. Nachmittags habe ich mit meiner Freundin getextet, abends dann gekocht. Im Anschluß haben wir einen Film geguckt.

Sonntag hatte ich nach dem Frühstück viel Zeit, um mit dem Mann unsere nächste kleine Reise zu planen. Nachmittags hatte ich mein wöchentliches Austauschgespräch mit meiner argentinischen Freundin, danach habe ich mich ein bißchen hingelegt, bevor ich gekocht habe. Später waren der Mann und ich noch ein wenig raus und haben dann einen Film geguckt.

[Español] Austauschgespräch und ein paar Videos geguckt.

[Norsk] Vokabeln wiederholt, eine Babbel-Lektion.

[Français] Dito.

[Gesportelt] Immer noch nicht wieder.

[Gehört] Oxen 3. Heilung.

[Gelesen] In der Revue de la presse.

[Gesehen] Criminal Minds.

[Gegessen] Neben den Plansachen eigentlich nix.

[Gekauft] Eine Gummirobbe.

[Ausblick auf die nächste Woche] Wenige Termine 🙂

Französisch #3

Daß es heute zwei Französisch-Einträge gibt, liegt daran, daß ich einen Entwurf begonnen und dann vergessen hatte, ihn weiterzuführen. Macht nix. Jedenfalls kommt jetzt der Rückblick auf die letzte echte Lernwoche.

Die Inhalte waren:

  • Demonstrativpronomen
  • das Verb mettre (entspricht etwa dem Spanischen poner und dem Lateinischen ponere)
  • über die Wohnung zu reden
  • Adjektive
  • unregelmäßige Adjektive: beau, vieux, nouveau
  • Aussprache von C und Ç
  • Adverbien
  • das Verb savoir (entspricht etwa dem Spanischen saber)

Ich gelange hier allmählich in Bereiche, an die ich nicht mehr viele Erinnerungen habe. Ich wußte z.B. noch, daß die o.g. Adjektive unregelmäßig sind, konnte dafür aber keine Regel mehr benennen.

Diese Woche hatte ich mein erstes Austauschgespräch auf Französisch. Meine Partnerin konnte wenig Deutsch, ich kann nur wenig Französisch, da war das Gespräch ein wenig anstrengend. Auch weil sie zwischendurch immer wieder Arien sang. Ja, sowas kann passieren 😉 Ich habe es trotzdem überlebt und mal wieder festgestellt, daß mein Gehirn eine wunderbare Rumpelkammer ist, aus der gelegentlich Dinge auftauchen, die ich längst vergessen glaubte (wie z.B. die Bildung des Perfekts).