Galicien 2018, #8

Nach dem Frühstück im Auto sind wir auf die Illa de Arousa gefahren, welche mit einer 2 km langen Brücke mit dem Festland verbunden ist. Auf der Insel haben wir den Leuchtturm besucht, der malerisch in einer kleinen Bucht gelegen ist. Auf dem Rückweg sah ich einen Holzbohlenweg, dem ich mit dem Rollstuhl folgte.

auf der Illa de Arousa / en la Illa de Arousa

Er führte am Meer entlang durch einen kleinen Eukalyptushain und ging dann in einen Sandweg über. Ich fuhr dem Weg eine ganze Weile nach, immer am Meer entlang. Ich setzte mich ein wenig ans Wasser und schrieb Tagebuch. Dabei hatte ich das Glück, zwischen den Pontons der Muschelfarmer zwei große Gruppen von Delphinen durchziehen zu sehen ♥

Leuchtturm auf der Illa de Arousa / faro de la Illa de Arousa

Später aßen wir am Rathaus im Hafen zu Mittag (zuvor eingekaufte Tortilla, Salat und ein bißchen Brot) und fuhren dann weiter nach Mogor. Dort gibt es Petroglyphen, welche wir aber in dem eng besiedelten Gebiet nicht fanden. Stattdessen stellten wir uns auf den herrlichen Mirador von Mogor und genossen die Sicht auf die Ría.

Aussichtsplattform in Mogor / mirador de Mogor

Bei zwei weiteren Aussichtspunkten, die wir anfuhren (dem Faro vom Cabo Udra und dem Mirador Balcón do Rei) hatten wir leider ebenfalls kein Glück, denn beides war nicht barrierefrei. Wenn man im Netz nach solchen Punkten sucht, fotografieren die meisten Leute eben die Aussicht und nicht den Mirador als solchen, so daß man nie weiß, wie barrierefrei ein Ort ist… Aber ok, das ist das Risiko bei dieser Art Urlaub 🙂 Jedenfalls fuhren wir weiter, an Cangas vorbei, zu einem Mirador, von dem aus man die Ría von Vigo überblicken kann. Diese ist die tiefste und breiteste der Rías Baixas und der Blick, kilometerweit hinaus bis auf’s Meer, das im Dunst verschwimmt, entschädigte mich locker für die nicht erreichbaren Orte.

steil und nicht erreichbar: der Aussichtspunkt Balcón do Rei / empinado y no accesible: el mirador de Balcón do Rei

Unterwegs hatten wir Hinweisschilder zum Chan de Arquiño, einem neolithischen Dolmen, gesehen, und folgten diesen nun die schlechteste Straße Nordspaniens hinauf auf einen Berg. Dort oben stand der Dolmen inmitten von unzähligen steinernen Picknicktischen. Jaja, die Spanier sind da schon sehr pragmatisch 🙂

Chan de Arquiño

Da wir noch einkaufen mußten, verknüpften wir das mit einem Picknick auf dem Carrefour-Parkplatz im Auto und fuhren dann erstmal wieder ins Hotel, um eine kleine Siesta zu machen. Später dann trafen wir uns wieder zum Essen, doch leider hatte das Burgerrestaurant geschlossen. Stattdessen gingen wir in eine galicische Bar, wo ich Fish ’n‘ Chips hatte. Allerdings gab es dazu Erbsen, von denen ich mir gleich noch eine zweite Portion bestellte 🙂 Gegen 22 Uhr düsten wir dann noch ein bißchen mit dem Auto durch die Außenbezirke von Pontevedra, das mir wirklich gut gefällt.

Sinopsis en español:

Después desayunar fuimos a la Illa de Arousa que es conectado con la tierra firme con un puente de 2 kilómetros. Visitamos el faro que es situado en una bahía pequeña. ¡Muy bonito! Vi que había un camino hecho de madera allá también y lo seguí en mi silla de ruedas. Me echó una pausa en un banco justo al mar, escribí en mi diario allá y vi a un grupo de delfines en las olas ♥

Ausblick auf die Ría von Vigo / vista a la Ría de Vigo

Más adelante fuimos a Mogor para visitar unos petroglifos, pero no pudimos encontrarlos entre las casas. En su lugar encontramos un mirador con vista al mar espectacular. No pudimos visitar dos miradores adonde fuimos a continuación (el faro de Cabo Udra y el mirador del Balcón do Rei en Cangas), pero tuvimos más suerte al Dolmen de Chan de Arquiño. Está situado en un bosque entre mesitas de picnic, jeje 🙂

Ausblick aus meinem Hotelzimmer / vista de mi habitación en el hotel

Después de hacer la compra dormimos una siesta en el hotel. Porque el restaurante de hamburguesas estaba cerrado fuimos a un restaurante gallego donde comí pescado con patatas fritas y guisantes. Finalmente conducimos por Pontevedra en el coche para conocer la ciudad.

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