WochenendRückblick #83

[Wetter] Kühl, aber nicht ungemütlich.

[Gemacht] Samstag waren wir nach dem Frühstück einkaufen und den Wagen waschen. Nachmittags hat der Mann im Haus gewerkelt und ich habe mich ein bißchen ausgeruht, denn meine Nacht war kurz gewesen. Abends haben wir gemeinsam gekocht und sind dann mit dem Sohn ins Kino gegangen. Nebenan gab es ‚Public Viewing‘, von dem wir ziemlich viel mitbekommen haben.

Sonntag haben wir nach dem Frühstück Jalapeños eingelegt und dabei festgestellt, daß unsere Küchenmaschine durch eine Unwucht nun einen defekten Deckel hat. Werden wir also austauschen müssen. Im Anschluß habe ich an der Übersetzung gearbeitet. Nachmittags waren wir mit dem Sohn schwimmen, dann haben wir gekocht und die Küche geputzt. Jetzt gucken wir nebenher Fußball.

[Español] Seit ich das Buch übersetze, fehlt mir die Zeit zum Lernen, aber das ist ok. Mal was anderes 🙂 Ich habe also lediglich Vokabeln wiederholt, ein bißchen was gelesen, ein paar Babbel-Lektionen gemacht und Videos geguckt. Das klingt irgendwie viel, war es aber nicht.

[Garten] Wir haben zwei Hartiegel und zwei Magnolien gepflanzt. In ein paar Jahren haben wir dann hoffentlich mehr Sichtschutz.

[Gesportelt] 1650 m geschwommen. Ich habe mir neulich einen Badeanzug gekauft, den ich unter der Badehose statt T-Shirt trage. Baumwollshirts saugen sich immer sehr voll und kleben dann wie ein Bleihemd an mir. Heute war ich also das erste Mal ohne Baumwollshirt schwimmen und war unheimlich schnell und kraftvoll. Was das ausmacht….Aber klar, früher im Leistungstraining haben wir Strumpfhosen und Shirts getragen, um Muskeln aufzubauen 🙂

[Gehört] A Perfect Circle. Harry Potter.

[Gelesen] Ein bißchen in einer spanischen Zeitschrift.

[Gesehen] Jurassic World 2. Fand den Film erstaunlich traurig.

[Gegessen] Neben den Plansachen: kalten Porridge mit Kirschen.

[Gekauft] Nix.

[Ausblick auf die nächste Woche] Die kommende Woche wird logistisch ein bißchen aufwendig, denn durch Termine und Verabredungen werde ich Dienstag nicht zum Schwimmen können und werde das vielleicht vertagen. Mal sehen. Es macht für mich nicht viel Sinn, an zwei Tagen hintereinander Sport zu machen, weil mein Körper die Pausen braucht. Anders nehme ich auch nicht ab. Ich habe Therapie und Logopädie, muß zur Podologin und habe Spanisch-Gespräche geplant.

WochenendRückblick #82

[Wetter] Samstag war es warm und windig, Sonntag dann grau, aber immer noch warm. Kreislaufwetter. Irgendwie feucht.

[Gemacht] Samstag nach dem Frühstück waren der Mann und ich einkaufen, haben dann einen Salat gemacht und im Garten gegrillt. Abends haben wir Fußball geguckt und als sich das als langweilig entpuppte, einen Film.

Sonntag nach dem Frühstück hat der Mann im Haus gewerkelt. Bei uns ist dieses Jahr die Großbaustelle losgebrochen, aber immerhin haben wir jetzt eine neue Klingel und eine lange gewünschte Außensteckdose. Am Nachmittag waren wir am Bücherschrank und Kinokarten abholen für die Woche. Abends haben wir gekocht und gewerkelt, waren dann schwimmen und haben hinterher noch ein bißchen was geguckt.

[Español] Ich habe ein paar Babbel-Lektionen gemacht. Ich habe mir überlegt, daß ich doch noch den ganzen Kleinkram mitnehme, bevor ich die Lernsprache ändere. Dazu schreibe ich nochmal separat was.

[Garten] Dieses Jahr ist im Garten nicht viel los und ich denke, ich werde auch keine Nutzpflanzen mehr anbauen, auch nicht in Kübeln. Bin nicht frustrationsresistent genug und wir haben echt viele Schädlinge hier. Wir haben aber einen Sichtschutz an der Terrasse installiert und eben draußen gegrillt.

[Gesportelt] 1700 m geschwommen. Im Moment ist meine Technik so grottig. In der Hinsicht hat mir der Urlaub nicht gut getan. Mir fehlt gerade die Leichtigkeit.

[Gehört] Harry Potter 4. A Perfect Circle. Saturnus.

[Gelesen] Ich lese gerade in der spanischen Zeitschrift „Integral“ einen Artikel über Pflanzenmilch. Ansonsten bin ich ja nicht so der Leser, glaube ich…

[Gesehen] Knight and Day. Fußball.

[Gegessen] Beim Grillen Hähnchenspieße, Würstchen und einen Quinoa-Salat. Ansonsten ein bißchen vegane Kaffee-Schokolade, Brötchen mit Ei und die Plansachen.

[Gekauft] Ein neues Notebook. Meins ist inzwischen ungefähr so performant wie es mein uralter PC zu Windows-98-Zeiten war. Ich finde, ich war da mutig, denn ich hasse es, neue Techniksachen zu kaufen. Um ein neues Handy drücke ich mich seit Jahren. Noch geht’s *fingers crossed*

[Ausblick auf die nächste Woche] Logopädie, Kino, mehrmals schwimmen, Schuhmacher, einkaufen, Baustellentermine….langweilig wird’s wohl nicht.

Die Verwendung des Subjuntivo del Pasado, #1

Ich hatte gestern eine Stunde zum Subjuntivo, denn auch wenn ich immer öfter erahne, wie und wo man ihn verwendet, hakt es doch noch an vielen Stellen, vor allem für die Vergangenheit. Deshalb dachte ich, ich schreibe mal eine Zusammenfassung dessen, was wir gestern besprochen haben – vielleicht hilft das ja irgendwann mal irgendwem außer mir selbst 😉 Die Stunde gestern war Teil 1 einer dreiteiligen Serie.

Auslöser für das Subjuntivo sind z.B. Wünsche, Anordnungen, Gefühle, Dinge, von denen ich will, daß andere sie tun, Bitten und Bewertungen sowie allgemein Verben, mit denen ich andere beeinflussen will. Also Dinge, die in mir ablaufen und noch keine Tatsachen sind. Außerdem verwendet man das Subjuntivo mit adverbialen Zeitangaben, die sich auf die Zukunft beziehen, wie z.B. cuando, hasta que, mientras etc. (verwendet man diese Zeitangaben für die Gegenwart oder die Vergangenheit, nimmt man dazu nicht das Subjuntivo!).

[kleiner Einschub]

Decir nimmt eine kleine Sonderstellung ein. Sagt man etwas, das bereits Tatsachen entspricht (z.B. Juan me dice que el gato es negro = Juan sagt mir, daß der Kater schwarz ist), verwendet man dazu den Indicativo. Bezieht sich decir auf Wünsche, Anordnungen, Bitten etc., verwendet man das Subjuntivo (z.B. te digo que hagas tus deberes = ich sage Dir, daß Du Deine Aufgaben machst (machen sollst)).

Auch quizás nimmt eine Sonderstellung ein. Verwendet man es mit dem Indicativo, drückt man aus, daß etwas eher wahrscheinlich ist. Verwendet man es mit dem Subjuntivo, drückt man aus, daß etwas eher nicht wahrscheinlich ist. Quizás voy a ir al cine = Vielleicht gehe ich ins Kino (es ist eher wahrscheinlich). Quizás vaya al cine = Vielleicht gehe ich ins Kino (es ist eher nicht wahrscheinlich).

[/kleiner Einschub]

Das Subjuntivo del presente verwendet man nach allen o.g. Triggern für die Gegenwart und die Zukunft. Beispiel: Quiero que hagas tus deberes (mañana) = Ich will, daß Du Deine Aufgaben (morgen) machst.

Das Pretérito Perfecto des Subjuntivo hingegen verwendet man nach allen o.g. Triggern, wenn sie sich auf eine noch nicht abgeschlossene Vergangenheit beziehen. Beispiel: Espero que hayas tenido un buen día = Ich hoffe, daß Du einen schönen Tag gehabt hast (und weiterhin hast; der Tag ist noch nicht vorbei). Die Verwendung des Pretérito Perfecto des Subjuntivo entspricht also der des Pretérito Perfecto des Indicativo.

[kleiner Einschub 2]

Das Futuro des Subjuntivo verwendet man heute nicht mehr, weswegen man es in der Regel auch nicht mehr lernt. An seiner Stelle benutzt man, wie ich eben schon erklärt habe, das Subjuntivo del presente. Auch die Formen des Subjuntivo del futuro perfecto (was dem deutschen Futur II entspricht) verwendet man nicht mehr. Seinen Job übernimmt das Pretérito Perfecto des Subjuntivo.

Beispiel für das Futuro Perfecto del Indicativo: Cuando llegues a casa, ya habré hecho la cena = Wenn Du nach Hause kommst, werde ich das Abendessen schon fertig haben. (Nicht verwirren lassen, ‚llegues‘ steht wegen ‚cuando‘ im Subjuntivo del presente!).

Beispiel für das Futuro Perfecto del Subjutivo: Espero que al final del año haya perdido cinco kilos más = Ich hoffe, dass ich am Ende des Jahres weitere fünf Kilo abgenommen habe.

[/kleiner Einschub 2]

Das Imperfecto des Subjuntivo ist ein wenig komplexer. Wir haben gestern erst eine seiner Verwendungen besprochen: man benutzt das Imperfecto des Subjuntivo, wenn man im Indicativo das Indefinido benutzen würde. Wir erinnern uns: das Indefinido verwendet man für eine abgeschlossene und/oder messbare Handlung in der Vergangenheit. Beispiel: Espero que tuvieses un buen día ayer = Ich hoffe, Du hast gestern einen schönen Tag gehabt. Weitere Verwendungen werde ich wohl kommende Woche erklären können.

Zuletzt sei noch das Pluscuamperfecto des Subjutivo erwähnt, welches zusammen mit den o.g. Triggern für die Vorvergangenheit verwendet wird. Auch dazu demnächst mehr.

Uff.

Speiseplan #82

Der Speiseplan für die letzte Woche ist mir irgendwie durchgeschlüpft, aber hier kommt der für die kommenden Tage:

  • Montag: Pasta mit Pilzrahm und Basilikum
  • Dienstag: Kohlrabi, Rösti und Spiegelei
  • Mittwoch: Brotzeit
  • Donnerstag: Pasta mit grünem Spargel, Broccoli und Tomaten
  • Freitag: Rogan Josh mit Paprika und Reis
  • Samstag: Grillen (diesmal mache ich dazu einen Quinoa-Salat mit Mango, Avocado und Bacon)
  • Sonntag: Pizza und fancy Salat
  • Montag: mexikanische Tomatensuppe mit Süßkartoffeln und Tortillas

Galicien 2018, #11

Unseren letzten Tag in Galicien verbrachten wir am Strand. Wir fuhren diesmal über eine andere Strecke nach A Lanzada und frühstückten an einem kleinen, menschenleeren Strand mit Blick auf die türkisen Wellen des Atlantiks. Später fuhren wir das Stück nach A Lanzada hoch und genossen dort noch einmal Meer und Sonne.

noch einmal am Strand / en la playa una vez más

Am Nachmittag waren wir noch einmal einkaufen, zum einen Vorräte für die Weiterreise, zum anderen Mitbringsel für daheim. Bis zum Abend haben wir dann im Hotel relaxed bzw. ich war noch einmal in der Stadt und habe mir ein bißchen Kleidung und Bücher gekauft 🙂 Abends haben wir eine kleine Runde über die Dörfer um Pontevedra gedreht und uns mit einem Essen im Burgerrestaurant von der Stadt verabschiedet.

Als wir am folgenden Tag auscheckten, regnete es fürchterlich. Da hatten wir also echt Glück gehabt 🙂 Wir fuhren nach Tardajos, wo wir unsere letzte Nacht auf spanischem Boden verbringen wollten. Abends aßen wir im lautesten Restaurant von Burgos Tapas und am kommenden Morgen fuhren wir ganz früh nach Frankreich weiter. Gegen Abend waren wir an unserem Etappenziel angekommen. Leider stellte sich heraus, daß wir zwar zwei Zimmer gebucht hatten, die Unterkunft aber aus nur einem Raum bestand. Genial. Nach einer kurzen Diskussion entschieden wir uns also dazu, gleich nach Deutschland weiterzufahren, und so wurde aus einer 6-Stunden-Fahrt gleich mal eine 18-Stunden-Fahrt. Das war schon sehr ätzend, aber geschlafen hätte ich in der Hütte nicht. Völlig übermüdet kamen wir also am Sonntag um 7 Uhr daheim an, duschten und fielen tot ins Bett.

Mein Fazit dieses Urlaubs: ich habe viel mehr Kraft, als ich immer denke. Ich kann eine Menge wuppen und verliere nicht so schnell die Geduld oder meine gute Laune. Ich bin, obwohl ich das meist selbst anders bewerte, ein ziemlich optimistischer Mensch und kann auch Krisen meistern.

Galicien macht sich gerade fit für mehr Tourismus. Am Naturschutzzentrum in den Fragas do Eume z.B. hatten wir ein langes Gespräch mit einer Frau vom Tourismusverband, die sehr daran interessiert war, zu erfahren, wie Behinderte Galicien wahrnehmen und was die Reiseerfahrung noch verbessern könnte. Ich muß sagen, daß mir restlos alle Spanier höflich begegnet sind und immer daran interessiert waren, mir zu helfen (z.B. durch Handreichungen, Türenaufhalten oder indem sie meinen Rolli über irgendwelche Schwellen getragen haben). Auch in den Hotels fühlte ich mich als Gast immer willkommen und ernstgenommen (anders als ich Frankreich, wie ich leider sagen muß).

Derzeit kann ich noch nicht absehen, wann ich wieder einmal nach Spanien kommen werde, denn meine Urlaube bis incl. Herbst 2019 sind schon alle verplant. Aber ich denke, ich würde als nächstes gern mal nach Barcelona fliegen, vielleicht für fünf Tage oder so, auch um mal die Hürde der Flugreise genommen zu haben. Mal sehen.

Sinopsis en español:

Pasamos nuestro último día en Galicia a la playa de Espiñeiro para tostarnos un poco y disfrutar del mar. Durante la tarde fui al centro de Pontevedra para comprarme una camiseta y un libro más y por la tarde noche comimos en el restaurante de hamburguesas otra vez. El día siguiente nos despedimos de Pontevedra y fuimos a Tardajos. Comimos en un bar en Burgos. El día siguiente fuimos a Francia donde habíamos reservado dos habitaciones, pero nos dieron una casita con una habitación 🙁 Decidimos conducir a Alemania durante la noche y por eso fuimos 18 horas en total 🙁

Sobre todo el viaje a Galicia me mostró que soy capaz de muchas cosas y no pierdo mi paciencia rápidamente. Me gustaría volver, pero no sé cuándo puedo porque tengo mis viajes planeados hasta el otoño de 2019.

Galicien 2018, #10

An diesem Morgen sind wir zum Monte de Santa Trega gefahren. Auf der Serpentinenstraße muß man an einem Häuschen 1 € pro Person entrichten und kann dafür auf den Berg hochfahren, die diversen Miradores und auch das archäologische Zentrum besuchen.

Castro Santa Trega

Nachdem wir neben dem Castro geparkt hatten, haben wir erstmal mit unglaublichem Weitblick gefrühstückt. Das Castro gilt als das größte und besterhaltenste Spaniens und ist wirklich beeindruckend schön, auch wegen der Landschaft, in der es gelegen ist. Man kann über das offene Meer bis in die Flußmündung hineinschauen und weiter in die waldigen Berge Portugals. Herrlich!

Castro

Das Ganze ist natürlich nicht barrierefrei, aber man hat auch von der Straße aus einen ganz tollen Blick. Später fuhren wir den Berg hinauf, wo ich von einem Mirador aus den Blick auf das Meer genossen und Tagebuch geschrieben habe. Ganz oben auf dem Berg, wo sich dann allmählich auch schon die Touristen tummelten, gab es mehrere Andenkenbuden (das waren die Ersten, die ich in diesem Urlaub gesehen habe – wenn man nicht gerade den Camino francés geht, muß man nach denen echt suchen). Dort kaufte ich ein bißchen Kleinkram und konnte der spanischen Verkäuferin und ihrer amerikanischen Kundin mit Dolmetschen helfen 🙂 Als Dank bekam ich einen galicischen Glücksbringer geschenkt, fand ich sehr lieb.

Aussicht auf den Hafen / vista al puerto

Später fuhren wir nach Portugal rüber. Dort gab es Mitte Mai schon einige Waldbrände, auch ganz nah an der Autobahn, aber abgesehen davon, daß Löschhubschrauber flogen, war niemand aufgeregt und es war auch nichts gesperrt. Obwohl wir uns gar nicht weit von Spanien entfernt hatten, veränderte sich die Landschaft schlagartig. Wir fuhren bis Viana do Castelo, wo wir am Hafen in ein Restaurant einkehrten. Das war nun leider keine gute Erfahrung. Fast zwei Stunden haben wir gebraucht, um eine Portion angebratene Paprika (ich) und ein paar Crostini mit Oktopus (mein Begleiter) zu essen, und dann haben wir dafür und für zwei Getränke 50 € bezahlt *lol* Allein für zwei Stücke Brot und 2 EL Oliven, was wir nicht mal bestellt hatten, haben sie uns über 7 € abgenommen. Portugal werde ich in der WM also nicht die Daumen drücken 😛

Santuario de Santa Luzia

 

Wir fuhren in Viana do Castelo noch zum Santuario Santa Luzia hinauf, das mit an den Sacre Cœur erinnert hat, und von wo aus man auch wieder einen sehr schönen Blick hat. Von dort aus ging es ins Hotel, wo wir bis zum Abendessen relaxten.

Sinopsis en español:

Este día fuimos a la montaña de Santa Tecla (Santa Trega) donde hay un castelo con vista al mar. No pude entrar con mi silla de ruedas, pero fue posible ver al castelo desde la carretera. Más adelante fuimos al pico de la montaña y disfrutamos la vista al río entre España y Portugal.

Había unas tiendas de souvenires y pude ayudar a la vendedora española y su cliente estadosunidense con traducir y por eso la vendedora me regaló un portador de la suerte gallego ♥

Ausblick auf Viana do Castelo / vista a Viana do Castelo

A continuación fuimos a Portugal donde había muchos incendios forestales. En Viana do Castelo comimos en un restaurante pero no fue una experiencia agradable porque nos cobran 50 € para dos almuerzos pequeños, unas aceitunas y dos bebidas 🙁 Más tarde fuimos al santuario de Santa Luzia, situado al pico de una montaña con vista a la ciudad y al mar. Después de visitarlo fuimos al hotel donde descansamos hasta la cena.

Galicien 2018, #9

Bei den Reisevorbereitungen hatte ich das archäologische Zentrum in Campo Lameiro gefunden, doch da wir ja eigentlich nur vier und nicht sechs Nächte in Pontevedra gebucht hatten, hatte ich angenommen, daß wir das nicht mehr schaffen würden. Mit den Extranächten aber haben wir doch noch das Zentrum und den angegliederten Park mit seinen Petroglyphen ansehen können.

im archäologischen Zentrum / en el centro arqueológico

Das Zentrum ist ein supermoderner Betonklotz, der in einem interessanten Kontrast zum ihn umgebenden Wald steht. Der Eintritt kostete 3 € und dafür hatten wir die gesamte Ausstellung für uns allein. Allgemein sind Kulturangebote in Nordspanien (das ist der einzige Teil, den ich bisher bereist habe) immer entweder kostenlos oder sehr günstig. Eintrittsgelder für ein Museum in Höhe von 10 oder mehr € sucht man vergeblich! In der Ausstellung erfährt man von den Ausgrabungen der Petroglyphen, wie diese gemacht wurden, wie die Menschen im Neolithikum lebten und anderes mehr.

Petroglyphe / petroglifo

Anschließend gingen wir in den Park. Dieser zieht sich einen Berg hinauf. Teile sind barrierefrei befahrbar, für andere Teile braucht man die Hilfe eines fußfitten Mitreisenden. Da mir dieser nicht zur Verfügung stand, konnte ich nur zwei Steine besuchen, aber das war bei der herunterbrezelnden Sonne auch wirklich genug 🙂 Ich hatte dort im Park eine schöne Begegnung mit einer großen Eidechse, die mich genauso spannend fand wie ich sie.

Eidechse im Park / lagarto en el parque

Später tranken mein Begleiter und ich im Café des Zentrums eine Cola und ich kam mit der Angestellten ins Gespräch. Sie kommt aus Honduras und hat entsprechend einen honduranischen Akzent. Für mich das erste Mal, daß ich diesen hörte, aber wir konnten ganz unangestrengt miteinander plauschen. Und wieder einmal wurde mir bestätigt, wie gut mein Spanisch gemessen an meiner Lernzeit ist. Hach ♥

im Park / en el parque

An diesem Tag stand erneut der Einkauf an und wir nutzten die Gelegenheit, gleich auf dem Parkplatz des Supermarkts zu picknicken. In Spanien gibt es, ähnlich wie in England, viel mehr Dinge, die mich interessieren als in Deutschland, wie etwa Kokospudding mit wenig Kalorien und Zutaten oder vegane Schokoladen und Aufstriche, ausgefallene Gemüse- und Obstsorten (die aber dort regional wachsen) und anderes mehr.

Später wollte mein Begleiter ein bißchen schlafen, doch ich war noch fit genug für eine weitere Stadtbesichtigung. Diesmal fuhr ich ins Museum von Pontevedra, wo der Eintritt gratis ist. Sie haben dort diverse Ausstellungen unter einem Dach vereint (z.B. eine Keramikausstellung oder eine für galizische Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts), doch ich wollte mir lediglich die Ausstellung über zeitgenössische mexikanische Kinderbuchillustrationen und die Sammlung von Petroglypen und weiteren neolithischen Fundstücken (u.a. aus A Lanzada) angucken. Das Museum ist so riesig, daß man dafür allein einen ganzen Tag einplanen könnte!

Daß die Spanier es mit der Sicherheit ernstnehmen, machten zwei echt grimmige Wachmänner deutlich, die meinen Rucksack durch einen Röntgenapparat schoben, bevor ich ihn einschließen durfte. Später wurde mir allerdings klar, wieso, denn wo es in deutschen Museen Wachpersonal gibt, gab es dort lediglich ein paar Videokameras.

ich hatte das ganze Museum für mich allein / tuve todo el museo para mí

Nach dem Museum bin ich in eine Buchhandlung gefahren. Ich hatte mir dort gleich an unserem ersten Tag in Pontevedra ein Buch bestellt, das seit über einem Jahr auf meiner Wunschliste ist, doch das in Deutschland fast 60 € kostet. Nun holte ich es für schlappe 37 € ab und konnte mir von der Ersparnis noch zwei weitere Bücher kaufen 🙂

Abends gingen wir wieder in die Burgerbude, von der ich behaupten kann, sie hat mir den Aufenthalt in Pontevedra echt versüßt. Später fuhren wir nochmal zur Praia do Espiñeiro, wo ich diesmal dem Holzbohlenweg von der anderen Strandseite aus folgte. Leider wurde es rasch dunkel, aber so hatte ich wieder Gelegenheit, im Hotel noch ein bißchen spanisches Fernsehen zu gucken.

Sinopsis en español:

Este día fuimos al centro arqueológico de Campo Lameiro. Está situado en un bosque y consiste en una casa moderna con una exposición y un parque. En la exposición puedes aprender mucho sobre los petroglifos de Campo Lameiro (quién los hacía y por qué) y cómo vivía la gente en el neolítico.

Petroglyphe im Museum / petroglifo en el museo

Después de visitar la exposición fui al parque que está en una montaña. Con la silla de ruedas sólo pude visitar dos de los nueve petroglifos. Ademas tuve un encuentro con un lagarto en el parque ♥ A continuación tomamos una Coca Cola en el café del parque y allá charlé con la camarera. Es de Honduras y eso fue la primera posibilidad para mí hablar con una hondureña. Pude encontrar su acento bastante bien.

A continuación hicimos la compra y después mi amigo quiso dormir un poco en el hotel, pero yo no. En lugar de eso fui al museo de Pontevedra que es muy, muy grande, pero no cuesta nada la entrada. Allá vi una exposición sobre ilustraciones mexicanos contemporáneos y la exposición sobre el neolítico (inclusive los objetos hallados de A Lanzada).

Más adelante fui a una librería donde había pedido un libro que es muy caro en Alemania. Del dinero ahorrado me pude comprar dos libros más 🙂 Por la tarde noche cenamos en el restaurante de hamburguesas otra vez (su hamburguesa vegana me encantó) y después de comer fuimos a la playa de Espiñeiro otra vez, pero lamentablemente se hizo de noche pronto.

Galicien 2018, #8

Nach dem Frühstück im Auto sind wir auf die Illa de Arousa gefahren, welche mit einer 2 km langen Brücke mit dem Festland verbunden ist. Auf der Insel haben wir den Leuchtturm besucht, der malerisch in einer kleinen Bucht gelegen ist. Auf dem Rückweg sah ich einen Holzbohlenweg, dem ich mit dem Rollstuhl folgte.

auf der Illa de Arousa / en la Illa de Arousa

Er führte am Meer entlang durch einen kleinen Eukalyptushain und ging dann in einen Sandweg über. Ich fuhr dem Weg eine ganze Weile nach, immer am Meer entlang. Ich setzte mich ein wenig ans Wasser und schrieb Tagebuch. Dabei hatte ich das Glück, zwischen den Pontons der Muschelfarmer zwei große Gruppen von Delphinen durchziehen zu sehen ♥

Leuchtturm auf der Illa de Arousa / faro de la Illa de Arousa

Später aßen wir am Rathaus im Hafen zu Mittag (zuvor eingekaufte Tortilla, Salat und ein bißchen Brot) und fuhren dann weiter nach Mogor. Dort gibt es Petroglyphen, welche wir aber in dem eng besiedelten Gebiet nicht fanden. Stattdessen stellten wir uns auf den herrlichen Mirador von Mogor und genossen die Sicht auf die Ría.

Aussichtsplattform in Mogor / mirador de Mogor

Bei zwei weiteren Aussichtspunkten, die wir anfuhren (dem Faro vom Cabo Udra und dem Mirador Balcón do Rei) hatten wir leider ebenfalls kein Glück, denn beides war nicht barrierefrei. Wenn man im Netz nach solchen Punkten sucht, fotografieren die meisten Leute eben die Aussicht und nicht den Mirador als solchen, so daß man nie weiß, wie barrierefrei ein Ort ist… Aber ok, das ist das Risiko bei dieser Art Urlaub 🙂 Jedenfalls fuhren wir weiter, an Cangas vorbei, zu einem Mirador, von dem aus man die Ría von Vigo überblicken kann. Diese ist die tiefste und breiteste der Rías Baixas und der Blick, kilometerweit hinaus bis auf’s Meer, das im Dunst verschwimmt, entschädigte mich locker für die nicht erreichbaren Orte.

steil und nicht erreichbar: der Aussichtspunkt Balcón do Rei / empinado y no accesible: el mirador de Balcón do Rei

Unterwegs hatten wir Hinweisschilder zum Chan de Arquiño, einem neolithischen Dolmen, gesehen, und folgten diesen nun die schlechteste Straße Nordspaniens hinauf auf einen Berg. Dort oben stand der Dolmen inmitten von unzähligen steinernen Picknicktischen. Jaja, die Spanier sind da schon sehr pragmatisch 🙂

Chan de Arquiño

Da wir noch einkaufen mußten, verknüpften wir das mit einem Picknick auf dem Carrefour-Parkplatz im Auto und fuhren dann erstmal wieder ins Hotel, um eine kleine Siesta zu machen. Später dann trafen wir uns wieder zum Essen, doch leider hatte das Burgerrestaurant geschlossen. Stattdessen gingen wir in eine galicische Bar, wo ich Fish ’n‘ Chips hatte. Allerdings gab es dazu Erbsen, von denen ich mir gleich noch eine zweite Portion bestellte 🙂 Gegen 22 Uhr düsten wir dann noch ein bißchen mit dem Auto durch die Außenbezirke von Pontevedra, das mir wirklich gut gefällt.

Sinopsis en español:

Después desayunar fuimos a la Illa de Arousa que es conectado con la tierra firme con un puente de 2 kilómetros. Visitamos el faro que es situado en una bahía pequeña. ¡Muy bonito! Vi que había un camino hecho de madera allá también y lo seguí en mi silla de ruedas. Me echó una pausa en un banco justo al mar, escribí en mi diario allá y vi a un grupo de delfines en las olas ♥

Ausblick auf die Ría von Vigo / vista a la Ría de Vigo

Más adelante fuimos a Mogor para visitar unos petroglifos, pero no pudimos encontrarlos entre las casas. En su lugar encontramos un mirador con vista al mar espectacular. No pudimos visitar dos miradores adonde fuimos a continuación (el faro de Cabo Udra y el mirador del Balcón do Rei en Cangas), pero tuvimos más suerte al Dolmen de Chan de Arquiño. Está situado en un bosque entre mesitas de picnic, jeje 🙂

Ausblick aus meinem Hotelzimmer / vista de mi habitación en el hotel

Después de hacer la compra dormimos una siesta en el hotel. Porque el restaurante de hamburguesas estaba cerrado fuimos a un restaurante gallego donde comí pescado con patatas fritas y guisantes. Finalmente conducimos por Pontevedra en el coche para conocer la ciudad.